Richard, Ina Karin: Vergleichende Untersuchung zu Ätiopathogenese und Letalität des nicht-immunologischen Hydrops fetales (NIHF). - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-91163
@phdthesis{handle:20.500.11811/14275,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-91163,
author = {{Ina Karin Richard}},
title = {Vergleichende Untersuchung zu Ätiopathogenese und Letalität des nicht-immunologischen Hydrops fetales (NIHF)},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = jul,

note = {Ein Hydrops fetalis kann durch verschiedene Pathomechanismen entstehen.
Der durch Rhesusinkompatibilität bedingte immunologische Hydrops fetales stellt eine weitgehend geklärte Störung dar, sein Auftreten ist selten geworden. Die Abgrenzung zum nicht-immunologischen Hydrops fetales (NIHF) kann mit Hilfe der Durchführung eines indirekten Coombstests leicht erfolgen.
Die Entstehungsmechanismen des nicht-immunologischen Hydrops fetalis sind noch weitgehend ungeklärt und seine Prognose schlecht.
Die Inzidenz wird in der Literatur je nach Studie mit 1:1400 bis 1:3700 angegeben.
Die Letalitätsrate beträgt etwa 50%.
Die theoretische Einführung dieser Arbeit versucht die Vielzahl der verschiedenen Formen und Ursachen für die Entstehung des Krankheitsbildes des NIHF aufzuzeigen und die pathologischen Zusammenhänge darzustellen.
Im Ergebnisteil wird eine retrospektive Studie vorgestellt, die 90 lebendgeborene Kinder des Zentrums für Kinderheilkunde der Universität Bonn (Abt. Neonatologie), behandelt in den Jahren 1984-1992, umfaßt.
Mit Hilfe der prä- und postnatalen Daten des Krankenguts wurde vom pädiatrischen Standpunkt aus ein Vergleich zu den bisher publizierten Daten gezogen und damit eine Übersicht über Ätiopathogenese, Symptomatik und Therapie des NIHF gegeben.
Einige interessante Kasuistiken wurden herausgehoben, sowie Letalität und Prognose der Kinder aufgezeigt.
Eine verbesserte pränatale Diagnose kann zur Klärung der Ätiologie, der Durchführung einer erfolgreichen Therapie und damit zu einer günstigeren Prognose beitragen.
Eine pränatale Klärung der Ursache für die Entwicklung eines NIHF erfolgte je nach Studie in 40-80% aller Fälle. Dabei kommt der Ultraschalluntersuchung und Fetalblutanalyse eine entscheidende Bedeutung zu.
Mit zunehmender pränataler Diagnosefindung und Therapiemöglichkeiten wird der Anteil der lebendgeborenen Kinder weiter steigen und mit Hilfe einer intensiven postnatalen Therapie überlebt inzwischen schon die Hälfte der Kinder mit dem Krankheitsbild des nicht-immunologischen Hydrops fetalis.},

url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14275}
}

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