Zur Kurzanzeige

Subjektive Theorien spanischer Immigranten in Deutschland ausgehend von deren Alltagserfahrungen

dc.contributor.advisorAntweiler, Christoph
dc.contributor.authorDüppers, Maria Montserrat
dc.date.accessioned2020-04-24T20:06:52Z
dc.date.available2020-04-24T20:06:52Z
dc.date.issued11.12.2018
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/7458
dc.description.abstractDie Dissertation ist in dem Schnittfeld aus Ethnologie, Migrationsforschung und Psychologie zu verorten. Das Ziel der Arbeit ist die inhaltliche und strukturelle Untersuchung der subjektiven Theorien spanischer Immigranten bezüglich ihrer Alltagswahrnehmungen in Deutschland, um so ein differenziertes Bild der emischen Sicht zubekommen und einen Zugang zu den tieferliegenden Vorstellungen bezüglich der Alltagswahrnehmungen aufzuzeigen. Ergänzend wird eine thematische Annäherung exemplarisch am Thema Stille vorgenommen. Subjektive Theorien sind Kognitionen, die zumindest eine implizite Argumentationsstruktur beinhalten. Die Gedanken stehen in einem logischen Zusammenhang. Die Empirie beruht überwiegend auf 18 semistrukturierten Interviews. Die Auswahl der Befragten fand in einem schrittweisen Verfahren statt. Die Analyse der Interviews fand durch Kodierung in Anlehnung an die Grounded Theory statt. Die subjektiven Theorien der Befragten wurden grafisch dargestellt, um diese zu visualisieren und eine strukturelle Untersuchung zu ermöglichen. Als Regelmäßigkeiten können zum einen die subjektiven Theorien, wo ein Erklärungsmuster von mehreren Befragten geteilt wird und solche wo ein Erklärungsmuster von einem Befragten für verschiedene Bereiche genutzt wird, festgehalten werden. Bei den geteilten Erklärungsmustern werden drei Schwerpunkte festgestellt und detailliert dargelegt: "Unabhängigkeit", "Image" und "Genussfähigkeit". Bei den individuellen Theorien sind autobiographische Elemente identifiziert worden. An den Regelmäßigkeiten zeigt sich, dass die subjektiven Theorien sowohl sozial vermittelt als auch persönlich geprägt sind. Ebenso ist festzuhalten, dass die spanischen Immigranten, die schon länger in Deutschland leben eher eine subjektive Theorie für die beobachteten Phänomene hatten. Das Thema Stille wurde im induktiven Forschungsprozess als relevant definiert sowie die Wahrnehmung und Interpretation dieser. Die Untersuchung der subjektiven Theorien stellt einen geeigneten Zugang dar, nicht nur um die Alltagswahrnehmungen zu untersuchen, sondern auch tieferliegende Annahmen von Menschen differenziert darzustellen.
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectEmisch
dc.subjectqualitative Studie
dc.subjectinterkulturelle Psychologie
dc.subjectEthnologie
dc.subjectMigrationserfahrung
dc.subjectStille
dc.subject.ddc390 Bräuche, Etikette, Folklore
dc.titleSubjektive Theorien spanischer Immigranten in Deutschland ausgehend von deren Alltagserfahrungen
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-52877
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID5287
ulbbnediss.date.accepted22.10.2018
ulbbnediss.instituteInterdisziplinäre Zentren : Zentrum für Kulturwissenschaft / Cultural Studies (ZFKW)
ulbbnediss.fakultaetPhilosophische Fakultät
dc.contributor.coRefereeNoack, Karoline


Dateien zu dieser Ressource

Thumbnail

Das Dokument erscheint in:

Zur Kurzanzeige

Die folgenden Nutzungsbestimmungen sind mit dieser Ressource verbunden:

InCopyright