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<title>E-Dissertationen</title>
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<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/1628</id>
<updated>2026-05-29T17:23:59Z</updated>
<dc:date>2026-05-29T17:23:59Z</dc:date>
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<title>Biomarker zur Einschätzung der residualen Nierenfunktion und zur Prognose kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit terminaler Nierenkrankheit</title>
<link href="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14177" rel="alternate"/>
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<name>Schwab, Sebastian</name>
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<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14177</id>
<updated>2026-05-29T11:17:12Z</updated>
<published>2026-05-29T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Biomarker zur Einschätzung der residualen Nierenfunktion und zur Prognose kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten mit terminaler Nierenkrankheit
Schwab, Sebastian
Der Zusammenhang zwischen Restnierenfunktion und verbesserter Überlebensrate bei Dialysepatienten ist seit Jahrzehnten gut belegt. Eine Restnierenfunktion, unabhängig ihres Ausmaßes, trägt zur Elektrolytregulierung, Volumenkontrolle, Erythropoetinbildung und Clearance gelöster Moleküle unterschiedlicher Größe bei und ist in der Entfernung der Moleküle mit großer Molekülgröße der Entfernung durch die Dialyse deutlich überlegen. &lt;br/&gt;&#13;
Die Bestimmung der Restnierenfunktion über Clearance-Messungen erfordert eine Urinsammlung und ist im klinischen Alltag oftmals fehlerbehaftet. &lt;br/&gt;&#13;
Wir haben in den vorgelegten Arbeiten Beta-Trace Protein als zuverlässigen endogenen Biomarker identifiziert, da er kaum von den üblichen Determinanten der Nierenersatztherapie abhängt und allenfalls im Rahmen einer Behandlung mittels Hämodiafiltration moderat eliminiert wird. Bei Peritonealdialysepatienten konnten wir zeigen, dass Beta-Trace Protein aufgrund seiner peritonealen Elimination ebenfalls anderen Markern der Nierenfunktion überlegen ist und Veränderungen von Beta-Trace Protein auch Veränderungen der Restdiurese widerspiegeln können. Für intensivstationäre Patienten unter kontinuierlicher Nierenersatztherapie konnten wir Hinweise generieren, die eine Verlaufsbeurteilung einer akuten Nierenfunktionseinschränkung durch wiederholte Messungen von Serum Beta-Trace Protein ermöglicht. &lt;br/&gt;&#13;
Angesichts der Bedeutung der Restnierenfunktion und ihres Rückgangs, müssen wir die Faktoren besser verstehen, die den Verlust der residualen Nierenfunktion bei Dialysepatienten vorhersagen können. Eine Behandlung mit Inhibitoren des RAAS-Systems gilt als die wirksamste Strategie zur Erhaltung der Restnierenfunktion in Dialysepatienten. Wir konnten eine negative Assoziation von DKK-3 im Urin mit einer RAAS-Blockade zeigen. Nach unserer systematischen Charakterisierung von DKK-3 in einer Kohorte von Peritonealdialysepatienten sollte nun untersucht werden, ob DKK-3 zusätzlich zur GFR und Proteinurie den Erhalt der Restnierenfunktion vorhersagen kann. &lt;br/&gt;&#13;
In Zukunft müssen einfache Methoden zur Einschätzung der Restnierenfunktion standardisiert werden, um eine regelmäßige Einschätzung der Patienten zu ermöglichen, die noch Urin ausscheiden. Davon ausgehend müssen Therapien und Strategien für den Erhalt der Restnierenfunktion bei Dialysepatienten erarbeitet werden. &lt;br/&gt;&#13;
Keine Strategie für den Erhalt der Eigennierenfunktion bei Dialysepatienten wird so gut wie eine Nierentransplantation sein. Eine Nierentransplantation senkt das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen im Vergleich zu einer Dialyse, jedoch besteht bei den Patienten nach Transplantation im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Patienten, die auf der Warteliste zu einer Organtransplantation stehen, werden im Rahmen von strukturierten Vorsorgeuntersuchungen hinsichtlich ihres kardiovaskulären Risikos untersucht. Diese Untersuchungen spiegeln jedoch nicht das Risiko zum unmittelbaren Transplantationszeitraum wider. Es bedarf daher neben den gängigen apparativen und invasiven Verfahren auch einfacher Möglichkeiten, dass kardiovaskuläre Risiko zum Transplantationszeitpunkt einzuschätzen. &lt;br/&gt;&#13;
Wir haben mit NT-proBNP und Beta-Trace Protein zwei einfach zu bestimmende endogene Biomarker eingeführt und konnten zeigen, dass diese abhängig ihrer Konzentration zum Transplantationszeitpunkt mit kardiovaskulären Endpunkten assoziiert sind. &lt;br/&gt;&#13;
Zusammenfassend erweitern die hier vorgelegten Arbeiten das Verständnis und die diagnostischen Möglichkeiten für eine Einschätzung und Prognose der Restnierenfunktion bei Dialysepatienten. Zudem wurden Biomarker vorgestellt, die zur Stratifizierung des kardiovaskulären Risikos nach Nierentransplantation beitragen. Es wird mutmaßlich niemals den perfekten Biomarker geben, der jeden Patienten in jedem Krankheitsstadium verlässlich abbilden kann. Es wird entscheidend sein, zukünftig validierte Grenzwerte und Strategien zu implementieren, die eine Einschätzung und Prognose der Restnierenfunktion wie auch des Risikos nach Transplantation erlaubt. &lt;br/&gt;&#13;
Biomarker können hier eine verlässliche und kostengünstige Ergänzung sein, um die Behandlung terminal nierenkranker Patienten zu verbessern und Dialyseeffizienz zu steuern.
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<dc:date>2026-05-29T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Durchführbarkeit einer multi-sensorischen Stimulation auf der Intensivstation zur Vermeidung von postoperativem Delir bei älteren Menschen</title>
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<name>Knülle, Niko</name>
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<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14170</id>
<updated>2026-05-27T07:08:05Z</updated>
<published>2026-05-27T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Durchführbarkeit einer multi-sensorischen Stimulation auf der Intensivstation zur Vermeidung von postoperativem Delir bei älteren Menschen
Knülle, Niko
Das postoperative Delir (POD) stellt insbesondere bei älteren Patienten nach herzchirurgischen Eingriffen eine häufige und klinisch relevante Komplikation dar. Bei fehlender effektiver pharmakologischer Therapie gewinnen zunehmend Alternativen an Bedeutung. Ziel der vorliegenden DREAM-Studie war es, die Durchführbarkeit einer multisensorischen Stimulation (MSS) auf einer herzchirurgischen Intensivstation zu untersuchen und mögliche Effekte auf Wohlbefinden, Patientenzufriedenheit und Delirsymptome zu erfassen. &lt;br/&gt;&#13;
In die monozentrische Feasibility-Studie wurden zwischen Juni und Dezember 2022 insgesamt 50 Patienten über 65 Jahre nach elektiven herzchirurgischen Eingriffen eingeschlossen. Die MSS wurde innerhalb der ersten 72 postoperativen Stunden durchgeführt und umfasste visuelle sowie akustische Reize mittels Lichtprojektionen, LED-Elementen und Musik. Vor und nach der Anwendung erfolgten die Erhebung des CAM-ICU, des RASS-Scores, der Vitalparameter sowie die Befragung der Patienten und des Pflegepersonals anhand standardisierter Fragebögen. &lt;br/&gt;&#13;
Die durchschnittliche Anwendungsdauer betrug 32,1 &amp;plusmn; 10,5 Minuten. Die Mehrheit der Patienten berichtete nach der MSS über eine verbesserte Entspannung, bessere Stimmung sowie ein gesteigertes Ruhe- und Wohlbefinden. 74 % der Patienten fühlten sich nach der Anwendung ruhiger und entspannter. Alle befragten Pflegekräfte bewerteten die MSS positiv und befürworteten eine häufigere Anwendung auf Intensivstationen. Bei 18 % der Patienten lag initial ein postoperatives Delir vor. Einzelne delirante Patienten zeigten nach der MSS Verbesserungen im CAM-ICU, RASS-Score und der Kommunikationsfähigkeit. Signifikante Veränderungen der Vitalparameter konnten nicht nachgewiesen werden. &lt;br/&gt;&#13;
Die Ergebnisse zeigen, dass die multisensorische Stimulation auf einer herzchirurgischen Intensivstation praktikabel durchführbar ist und von Patienten sowie Pflegepersonal positiv wahrgenommen wird. Hinweise auf einen möglichen positiven Einfluss auf Delirsymptome sollten in größeren kontrollierten Studien weiter untersucht werden.
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<dc:date>2026-05-27T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Klinische und mikrobiologische Evaluation vertebrogener Osteomyelitiden (Spondylodiszitiden)</title>
<link href="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14165" rel="alternate"/>
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<name>Kitkowski, Pia Maria</name>
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<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14165</id>
<updated>2026-05-22T11:17:07Z</updated>
<published>2026-05-22T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Klinische und mikrobiologische Evaluation vertebrogener Osteomyelitiden (Spondylodiszitiden)
Kitkowski, Pia Maria
&lt;strong&gt;Hintergrund:&lt;/strong&gt; Die Spondylodiszitis ist eine komplexe Erkrankung. Ziel dieser retrospektiven Studie war es, durch die Erregeranalyse operierter Patientinnen und Patienten Erkenntnisse zur Optimierung der präoperativen und konservativen Therapie zu gewinnen. &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Methoden &amp; Ergebnisse:&lt;/strong&gt; Die Analyse von 114 Krankenakten (2020–2022) ergab eine hohe Diversität mit 120 identifizierten Erregern. Dominierend waren aerobe, grampositive Bakterien (69,1 %), primär &lt;em&gt;Staphylococcus aureus&lt;/em&gt; (26,6 %) und koagulase-negative Staphylokokken (23,3 %; davon 15 % &lt;em&gt;Staphylococcus epidermidis&lt;/em&gt;). Es folgten Streptokokken (9,2 %) und Enterokokken (8,3 %). Seltener waren stäbchenförmige oder anaerobe grampositive Erreger (8,3 %) und gramnegative Bakterien (19,1 %). Während alle &lt;em&gt;Staphylococcus aureus&lt;/em&gt;-Isolate oxacillinempfindlich waren, wiesen 42,8 % der koagulase-negativen Staphylokokken eine Oxacillinresistenz auf. Alle Isolate waren vancomycinsensibel. Bei 35,1 % der Patientinnen und Patienten war eine Revisionsoperation erforderlich. Hauptursachen waren Wundinfektionen, Implantatversagen der Pedikelschrauben und Cage-Dislokationen. Revisionspatientinnen und Revisionspatienten zeigten präoperativ einen signifikant höheren BMI (32,33 ± 10,32 kg/m&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;), höhere CRP-Werte (138,93 ± 106,93 mg/l) und Leukozytenkonzentrationen (11,70 ± 6,79 G/l). Abszesse, intraoperative Komplikationen und transfusionsbedürftiger Blutverlust waren bei Patientinnen und Patienten, bei denen es im Verlauf zu einer Revisionsoperation kam, signifikant häufiger. &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Fazit:&lt;/strong&gt; Die hohe Rate oxacillinresistenter Erreger erfordert eine Anpassung der empirischen Therapie. Vancomycin stellt hier eine sinnvolle Option dar. Da kurzfristig unveränderliche, patientenspezifische Faktoren das Revisionsrisiko signifikant beeinflussen, könnte ein präoperatives Screening auf diese Faktoren zur Identifikation von Hochrisikopatientinnen und Hochrisikopatienten beitragen und das Outcome durch präventive Strategien verbessern.
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<dc:date>2026-05-22T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Vergleich der Kinetik der In-vitro-Stimulation von B-Gedächtniszellen</title>
<link href="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14159" rel="alternate"/>
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<name>Köppert, Sebastian</name>
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<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14159</id>
<updated>2026-05-18T11:32:28Z</updated>
<published>2026-05-18T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Vergleich der Kinetik der In-vitro-Stimulation von B-Gedächtniszellen
Köppert, Sebastian
Bedingt durch die Komplexität der menschlichen Immunantwort ist diese in ihrer Gesamtheit &lt;em&gt;in vitro&lt;/em&gt; nicht reproduzierbar, sodass im Zuge der B-Zell-Forschung im Laufe der Zeit verschiedene &lt;em&gt;In-vitro&lt;/em&gt;-Stimulationsprotokolle vorgestellt worden sind. Durch die große Inhomogenität dieser Protokolle werden – je nach Literatur – unterschiedliche Zeitangaben für die notwendige Stimulationsdauer der ruhenden B-Zellen zu Antikörper-sezernierenden Plasmablasten aufgeführt. &lt;br/&gt;&#13;
Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurden zwei dieser &lt;em&gt;In-vitro&lt;/em&gt;-Stimulationsprotokolle über einen Stimulationszeitraum von 3 - 11 Tagen verglichen, um den optimalen Zeitpunkt für die Durchführung eines FluoroSpot-Assays zu bestimmen. Hierbei wurden nicht nur die Immunglobulinklassen bzw. -subklassen ausgewertet, sondern auch ein besonderes Augenmerk auf die Evaluation von antigenreaktiven Immunglobulinen gelegt. &lt;br/&gt;&#13;
Die durchgeführten Untersuchungen konnten aufzeigen, dass bei &lt;em&gt;In-vitro&lt;/em&gt;-Stimulation mit &lt;em&gt;R848&lt;/em&gt; + &lt;em&gt;rIL-2&lt;/em&gt; eine Stimulationsdauer von 4 - 5 Tagen und bei Verwendung von &lt;em&gt;Anti-CD40&lt;/em&gt; + &lt;em&gt;rIL-4&lt;/em&gt; + &lt;em&gt;rIL-21&lt;/em&gt; von 5 - 6 Tagen zu bevorzugen sind, da nach dieser Zeitspanne – unabhängig von der untersuchten Immunglobulinklasse/-subklasse – die größte Anzahl an Antikörper-sezernierenden Zellen im Kulturmedium vorhanden ist. &lt;br/&gt;&#13;
Nach Evaluation des optimalen Untersuchungszeitpunktes wurden die Erkenntnisse in der klinischen Forschung angewendet und die Immunantwort auf COVID-19-Impfungen untersucht. Hierbei konnte die Notwendigkeit der &lt;em&gt;In-vitro&lt;/em&gt;-Stimulation vor Durchführung eines FluoroSpot-Assays demonstriert werden. Bezüglich der Booster-Impfungen konnte kein signifikanter Anstieg der IgG&lt;sup&gt;+&lt;/sup&gt;-sezernierenden Zellen detektiert werden. &lt;br/&gt;&#13;
Im Rahmen der Multiplen Sklerose gelang erstmalig die Etablierung eines FluoroSpot-Assays für MLC1, ein Antigen, für das erst kürzlich eine mögliche Verbindung mit der Erkrankung nachgewiesen werden konnte. Diese gewonnenen Erkenntnisse können somit als Grundlage für weitere Forschungsbestrebungen bezüglich der Rolle von MLC1 in der Pathogenese der Multiplen Sklerose dienen, die sich dem FluoroSpot-Assay zur Evaluation autoimmunreaktiver B-Zellen als Werkzeug bedienen.
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<dc:date>2026-05-18T00:00:00Z</dc:date>
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