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<title>E-Dissertationen</title>
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<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/1629</id>
<updated>2026-07-31T12:05:22Z</updated>
<dc:date>2026-07-31T12:05:22Z</dc:date>
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<title>Die Entwicklung und Zukunft des europäischen Bewusstseins – Auf dem Weg zur Selbstbestimmung: Die Befreiung des Ostens von westlicher Dominanz</title>
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<name>Mathea, Larissa</name>
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<updated>2026-07-31T09:48:22Z</updated>
<published>2026-07-31T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Die Entwicklung und Zukunft des europäischen Bewusstseins – Auf dem Weg zur Selbstbestimmung: Die Befreiung des Ostens von westlicher Dominanz
Mathea, Larissa
Die vorliegende Dissertation bietet eine vollständige Übersetzung aus dem Arabischen ins Deutsche sowie eine wissenschaftliche Analyse von Hasan Ḥanafīs Werk "Einführung in die Wissenschaft des Okzidentalismus" ("Muqaddima fī ʿIlm al-Istighrāb"). Im Zentrum steht dabei die Entwicklung eines okzidentalistischen Ansatzes, der den Westen konsequent aus einer östlichen bzw. arabisch-islamischen Perspektive heraus analysiert und als theoretisches Gegenmodell zum klassischen Orientalismus verstanden wird. &lt;br/&gt;&#13;
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Ziel der Arbeit ist es, Ḥanafīs Konzept des Okzidentalismus als eigenständige Wissenschaft zu entfalten, die die vermeintliche Allgemeingültigkeit westlicher Denkformen kritisch hinterfragt. Dabei wird insbesondere das europäische Bewusstsein in seiner historischen Genese rekonstruiert und in seinen ideengeschichtlichen Voraussetzungen untersucht. Ḥanafī gliedert diese Entwicklung in mehrere Phasen – von der Scholastik über Renaissance und Rationalismus (u. a. Descartes, Kant) bis hin zu Idealismus, Positivismus und der modernen Krisenerfahrung des westlichen Denkens (u. a. Hegel, Nietzsche, Husserl, Heidegger). &lt;br/&gt;&#13;
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Die Arbeit analysiert diese Denkbewegungen im Spannungsfeld zwischen europäischer Selbstdeutung und ihrer kritischen Infragestellung aus östlicher Perspektive und setzt sie in Beziehung zu islamischen Reformdiskursen sowie postkolonialen Theorieansätzen. Darüber hinaus werden die methodischen Grundlagen des Okzidentalismus, seine wissenschaftliche Tragfähigkeit sowie die Rezeption und Kritik des Ansatzes im akademischen Diskurs untersucht. &lt;br/&gt;&#13;
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Die Dissertation leistet damit einen Beitrag zur Erschließung eines bislang nur begrenzt zugänglichen Werkes für den deutschsprachigen Forschungsraum. Durch die Verbindung von Übersetzung, Kommentierung und Analyse eröffnet sie eine kritische Perspektive auf den Westen, die dessen Selbstverständnis relativiert und den Okzidentalismus als interkulturellen Gegenentwurf zum Orientalismus in der wissenschaftlichen Debatte verankert.
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<dc:date>2026-07-31T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Das System der Freiheit</title>
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<name>Lam, Tat-Fung (Eric)</name>
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<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14308</id>
<updated>2026-07-24T13:47:52Z</updated>
<published>2026-07-24T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Das System der Freiheit
Lam, Tat-Fung (Eric)
Diese Arbeit ist Fichtes Transzendentalphilosophie bzw. Wissenschaftslehre, gewidmet und hat das Ziel, eine transzendentale Handlungstheorie zu rekonstruieren. Obwohl Fichte als der bedeutendste Vertreter der nachkantischen Philosophie gilt, ist sein geistiges Erbe insbesondere seine praktischen Hinsichten aus der Jenaer Zeit – bedauerlicherweise bis heute vergleichsweise wenig systematisch erforscht worden. Fichtes systematische Abhandlung Das System der Sittenlehre nach den Prinzipien der Wissenschaftslehre (1797/98) hat in der Rezeption und Wirkung oft hinter dem Zwillingswerk Grundlage des Naturrechts nach Prinzipien der Wissenschaftslehre (1796/97) zurückgestanden. Auch im Vergleich zur Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre (1794/95) blieb die Sittenlehre "eher im Schatten des philosophischen Interesses". Das systematische Verhältnis zwischen der Grundlage und der Sittenlehre ist nicht vollständig geklärt und erscheint wie ein philosophischer Mythos. In der Tat entwirft Fichte seine gesamte Freiheitslehre auf Basis eines zentralen "Handlungsbegriffs". Die Sittenlehre stützt sich auf diese neue philosophische Handlungstheorie, die sich jedoch nicht unmittelbar mit dem Moralbegriff identifizieren lässt. Vielmehr beschäftigt sie sich zunächst mit dem "Handeln überhaupt", das den systematischen Grundstein für die weitere Ableitung ethischer Prinzipien bildet. Eine historisch-systematische Abhandlung der Handlungstheorie Fichtes hingegen fehlt bisher. Fichtes transzendentale Handlungstheorie wurde in der Philosophiegeschichte oft übersehen oder lediglich am Rande thematisiert. Diese Forschungslücke ist in dieser Arbeit zu schließen.
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<dc:date>2026-07-24T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Die Zisterzienserabteikirche Marienfeld und die Burgkapelle von Schloss Rheda</title>
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<name>Kempkens, Holger</name>
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<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14289</id>
<updated>2026-07-16T12:20:20Z</updated>
<published>2026-07-16T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Die Zisterzienserabteikirche Marienfeld und die Burgkapelle von Schloss Rheda
Kempkens, Holger
Die vorliegende Studie untersucht mit der ehemaligen Zisterzienserabteikirche Marienfeld und dem Tor- und Kapellenturm von Schloss Rheda zwei herausragende Bauwerke der westfälischen Spätromanik an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert. Die umfassende Doppelmonographie analysiert beide Bauten erstmals systematisch in ihrem architektonischen, baugeschichtlichen und stilistischen Zusammenhang. Ziel ist es, ihre Baugenese, ihre funktionalen und liturgischen Konzepte sowie ihre Stellung innerhalb der europäischen Architekturentwicklung zu bestimmen. &lt;br/&gt;&#13;
Methodisch basiert die Untersuchung auf einer detaillierten Strukturanalyse der erhaltenen Bausubstanz, einer präzisen Autopsie der Bauwerke sowie auf vergleichenden stilistischen Analysen. Durch die Auswertung von Baufugen, Planänderungen, Materialwechseln und restauratorischen Befunden werden differenzierte Bauphasen rekonstruiert und relative Chronologien entwickelt. Grundlegend für die Analyse sind weiterhin die Auswertung archivalischer Quellen, liturgiegeschichtliche Fragestellungen und ordenshistorische Kontexte. &lt;br/&gt;&#13;
Für die bald nach der Klostergründung 1185 begonnene und 1222 geweihte Zisterzienserabteikirche Marienfeld gelingt die Rekonstruktion eines komplexen Bauablaufs mit mehreren Konzeptänderungen und Bauunterbrechungen, die erstmals eine Differenzierung von drei Hauptbauphasen mit jeweils bis zu drei Unterphasen erlauben. Überdies konnte die innovative Verwendung von Backstein, die erstmalige Anwendung von Domikalgewölben in Westfalen sowie die Entwicklung eines charakteristischen Pfeiler-Bogen-Gewölbe-Systems aufgezeigt werden. In diesem Kontext erweist sich die Abteikirche Marienfeld als bedeutendes Vermittlungszentrum westfranzösischer, insbesondere "angevinischer" bzw. dem "Style Plantagenêt" verpflichteter Bauformen nach Westfalen. Sie ist nun als der entscheidende Initial- und Schlüsselbau für die Ausprägung einer eigenständigen spätromanischen Baukunst in Westfalen anzusehen, die Marienfelder Bauhütte hat darüber hinaus eine zentrale Rolle inne für deren Ausstrahlung nach Norddeutschland, Skandinavien und in den Ostseeraum. Einen besonderen Aspekt stellt dabei die von einer einheitlichen, von den Kirchenbauten in Marienfeld und Lippstadt ausgehenden Formensprache geprägte Bautätigkeit von Bernhard II. zur Lippe, einem der Hauptstifter der Abtei Marienfeld, und seiner Kinder und Enkel dar. Dieser "lippische Familienstil", der schließlich die Architektur einer ganzen Region maßgeblich prägte, gehört zu den interessantesten Phänomenen in der europäischen Architekturgeschichte des Mittelalters. &lt;br/&gt;&#13;
Die Analyse der Burgkapelle von Rheda verdeutlicht die außergewöhnliche Verbindung von Wehr-, Wohn- und Sakralfunktion innerhalb eines Torturmes. Die baugeschichtliche Untersuchung erlaubt die Differenzierung von vier Bauphasen, die sich durch Planwechsel abgrenzen lassen, sowie die typologische Einordnung der Kapelle in die Entwicklung stauferzeitlicher Doppel- und Burgkapellen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der skulpturalen Ausstattung, den innovativen Raumlösungen sowie der funktionalen Gliederung des Kapellenraumes. &lt;br/&gt;&#13;
Die Arbeit zeigt, dass beide Bauwerke trotz unterschiedlicher Funktionen und Kontexte nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern formensprachlich und bautechnisch auf das Engste miteinander verbunden und verschränkt sind. So findet sich etwa bei beiden Bauten nur in den frühen Bauphasen das "Quader-Modul" von 42,2 cm. Aufgrund dessen kann der Baubeginn in Rheda um 1191/95, also ca. 30 Jahre früher als bisher angenommen, angesetzt werden. &lt;br/&gt;&#13;
Die Studie zu diesen bisher aufgrund ihrer funktionalen Unterschiede in der Architekturforschung weitgehend separat untersuchten Bauten zeigt nun, dass beide Teil eines weitreichenden Netzwerkes personeller, stilistischer und kultureller Beziehungen waren. Ihre Rolle für die Ausbildung und Verbreitung innovativer Bauformen innerhalb der europäischen Architektur des 13. Jahrhunderts wurde bisher zu wenig wahrgenommen. Insbesondere die Verbindungen zur Familie der Edelherren zur Lippe, zu Bischof Hermann II. von Münster sowie zu verschiedenen westfälischen, norddeutschen, schwedischen und baltischen Bauprojekten machen die Bedeutung der beiden Monumente für die Architekturgeschichte des Hochmittelalters deutlich.; This study examines two outstanding examples of Westphalian late Romanesque architecture from the turn of the 12th to the 13th century: the former Cistercian abbey church at Marienfeld and the gate and chapel tower of Rheda Castle. This comprehensive dual monograph is the first to systematically analyse both buildings within their architectural, historical, and stylistic contexts. The aim is to determine their construction history, their functional and liturgical concepts, and their position within the development of European architecture. &lt;br/&gt;&#13;
Methodologically, the study combines a detailed analysis of the surviving building fabric with meticulous structural examination and comparative stylistic analysis. By evaluating construction joints, shifts in design concepts, changes in materials, and findings from restoration work, distinct building phases are reconstructed and relative chronologies developed. This analysis is further underpinned by the evaluation of archival sources, questions relating to the history of liturgy, and the historical contexts of religious orders. &lt;br/&gt;&#13;
The construction of the Cistercian abbey church at Marienfeld began shortly after the monastery's foundation in 1185 and was consecrated in 1222. This study reconstructs a complex building process involving several shifts in design and interruptions in construction, allowing for the first time a distinction between three main construction phases, each comprising up to three sub-phases. Furthermore, it can be proven that the building represents an innovative use of brickwork, the first implementation of domical vaults in Westphalia, and the development of a characteristic pillar-arch-vault system. In this context, the Marienfeld abbey church is identified as a significant centre for the transmission of architectural forms from western France into Westphalia, particularly those of the 'Angevin' or 'Plantagenêt style'. The evidence presented suggests that the Marienfeld abbey church should be regarded as the decisive initial and key building for the development of an independent late Romanesque architectural style in Westphalia. The Marienfeld building workshop also played a central role in the dissemination of these forms to northern Germany, Scandinavia, and the Baltic region. A particular aspect of this is the building activity of Bernhard II zu Lippe, one of the principal benefactors of Marienfeld Abbey, and his descendants. This activity is characterised by a uniform architectural language originating from the church buildings in Marienfeld and Lippstadt. This 'Lippe family style', which ultimately had a decisive influence on the architecture of an entire region, represents a significant phenomenon in the history of medieval European architecture. &lt;br/&gt;&#13;
The analysis of the castle chapel at Rheda highlights its extraordinary combination of defensive, residential, and sacred functions within a gate tower. The study of its architectural history enables the identification of four construction phases, based on the observation of shifts in the design concept and the typological classification of the chapel within the development of double and castle chapels of the Hohenstaufen period. Particular attention is paid to the sculptural decoration, the innovative spatial solutions, and the functional layout of the chapel interior. &lt;br/&gt;&#13;
The study demonstrates that, despite their different functions and contexts, the two buildings should not be considered in isolation; rather, they are closely linked and intertwined in terms of both architectural language and construction techniques. For example, the 'ashlar module' of 42.2 cm is found in both buildings only during the early construction phases. Consequently, the start of construction in Rheda can be dated to around 1191/95, some 30 years earlier than previously assumed. &lt;br/&gt;&#13;
By examining these buildings – which, due to their functional differences, have hitherto been treated largely separately in architectural research – this study demonstrates that both were part of a far-reaching network of personal, stylistic, and cultural connections. Their role in the development and dissemination of innovative building forms within 13th-century European architecture has been previously underestimated. In particular, the connections to the noble family of the Lords of Lippe, to Bishop Hermann II of Münster, and to various Westphalian, North German, Swedish, and Baltic building projects highlight the broader significance of these two monuments for the architectural history of the High Middle Ages.
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<dc:date>2026-07-16T00:00:00Z</dc:date>
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<title>An Investigation of Transformer-based Event Type Classification Through the Linguistic Lens</title>
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<name>Nindel, Theresa</name>
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<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14277</id>
<updated>2026-07-14T12:45:31Z</updated>
<published>2026-07-13T00:00:00Z</published>
<summary type="text">An Investigation of Transformer-based Event Type Classification Through the Linguistic Lens
Nindel, Theresa
Natural language processing implemented with the help of transformer models has proven to be a useful building block for the automatic classification of texts according to their event types. Transformer models learn features for classification automatically during training. The process of feature selection is opaque to the researcher. &lt;br/&gt;&#13;
This thesis analyzes the combination of transformer models and a set of manually chosen linguistically informed features as a way of approaching the task of event type classification. Models that use these linguistic features for classification are contrasted with models that do not. Advantages and disadvantages of the approach are evaluated and discussed through a series of experiments.
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<dc:date>2026-07-13T00:00:00Z</dc:date>
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