<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<title>Medizinische Fakultät</title>
<link href="https://hdl.handle.net/20.500.11811/63" rel="alternate"/>
<subtitle/>
<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/63</id>
<updated>2026-07-30T17:08:21Z</updated>
<dc:date>2026-07-30T17:08:21Z</dc:date>
<entry>
<title>Der Einfluss einer SARS-COV-2-Infektion auf die Sauerstoffsättigung und respiratorische Probleme bei Kindern und Jugendlichen mit Prader-Willi-Syndrom</title>
<link href="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14336" rel="alternate"/>
<author>
<name>Braun, Sina Marie Ursula</name>
</author>
<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14336</id>
<updated>2026-07-30T13:17:37Z</updated>
<published>2026-07-30T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Der Einfluss einer SARS-COV-2-Infektion auf die Sauerstoffsättigung und respiratorische Probleme bei Kindern und Jugendlichen mit Prader-Willi-Syndrom
Braun, Sina Marie Ursula
&lt;strong&gt;Einleitung&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
Das Prader-Willi-Syndrom (PWS) ist mit Hyperphagie, Übergewicht, sowie schlafbezogenen Atemstörungen assoziiert. Da diese Merkmale Risikofaktoren für einen schwereren COVID-19 Infektionsverlauf sind, wurden in einer retrospektiven Kohortenstudie die Auswirkungen einer COVID-19 Erkrankung bei Patient*innen mit PWS untersucht. Schlafpolysomnogrophische Untersuchungen vor und nach einer COVID-19 Infektion wurden analysiert und mit einer Kontrollgruppe von PWS-Patient*innen ohne COVID-19 Infektion verglichen. &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Methodik&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
132 Patient*innen mit PWS (durchschnittlich 9,1 J; 3-22 Jahre) wurden eingeschlossen. Bei 92/132 konnten zwei gültige aufeinanderfolgende Schlaflaboruntersuchungen ausgewertet werden. Der mittlere Zeitabstand zwischen Infektion und post-COVID Untersuchung betrug 96,2 Tage. 57 von 92 (63%) Teilnehmer*innen (35 weiblich) hatten zwischen den zwei aufeinanderfolgenden Untersuchungen eine COVID-19 Infektion; 35 Patienten*innen (21 weiblich) hatten keine Infektion (Kontrollgruppe). Ein Fragebogen zur Erfassung der Symptome wurde 82-mal beantwortet. &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Resultate&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
Der COVID-19 Verlauf war asymptomatisch: 8/82(9,8%); leicht: 63/82 (76,8%), mittelschwer: 11/82 (13,4%); kein schwerer Verlauf. Im Schlaflabor der COVID-19 Gruppe gab es signifikante Unterschiede in der mittleren Sauerstoffsättigung (SpO2) (post 94.8% vs. prä 95,7%, p=0,001) und niedrigsten SpO2 (post 86,2% vs. prä 87,3%, p=0,001) mit mehr Hypopnoen (post 13,9 vs prä 10,7, p=0,035). Die nächtliche Zeit einer optimalen SpO2 95-100% war reduziert (post 54,3% vs. prä 73,8%, p=0,001) bei Zunahme der suboptimalen 90-95% (post 45,5% vs prä 25,8%, p=0,001) und schlechten SpO2 &lt;90% (post 0,7 vs. prä 0,2, p=0,001). Der mittlere BMI PWS-SDS war nie signifikant unterschiedlich zwischen den Gruppen. BMI-SDS-Veränderungen hatten keinen Einfluss auf die SpO2 in der Regressionsanalyse. &lt;br/&gt;&#13;
Teilnehmende mit dem genetischen Subtyp der Uniparentale Disomie zeigten einen niedrigeren Anstieg der HF (ß= -0,280, p= 0,035) und eine reduzierte Rate an Hypopnoen (ß= -0,425, p=0,011) im Vergleich zu den anderen genetischen Subgruppen. Bei Teilnehmenden mit dem genetischen Subtyp Deletion kam es zu einem Anstieg an Obstruktiven Apnoen (ß= 0,350, p = 0,027). &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Schlussfolgerungen&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
PWS-Patient*innen hatten überwiegend einen milden COVID-19 Infektionsverlauf. Nach einer mittleren Zeitspanne von drei Monaten nach Infektion gab es jedoch signifikante Unterschiede im Schlaflabor im Vergleich zur prä-COVID-19 Untersuchung, die sich in niedrigeren Sauerstoffsättigungen und vermehrten Hypopnoen zeigten. Weitere Studien mit regelmäßigen Schlaflaboruntersuchungen sind notwendig, um mögliche Langzeitfolgen der reduzierten SpO2 auszuwerten und eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten.
</summary>
<dc:date>2026-07-30T00:00:00Z</dc:date>
</entry>
<entry>
<title>Katheterablation der Pulmonalvenen bei Vorhofflimmern: a) 1-Jahres-Verlauf b) Vergleich prozeduraler Charakteristika und klinischer Effektivität zweier unterschiedlicher Kryoballon-Ablationssysteme</title>
<link href="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14335" rel="alternate"/>
<author>
<name>Georgiou, Kristina</name>
</author>
<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14335</id>
<updated>2026-07-30T13:02:48Z</updated>
<published>2026-07-30T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Katheterablation der Pulmonalvenen bei Vorhofflimmern: a) 1-Jahres-Verlauf b) Vergleich prozeduraler Charakteristika und klinischer Effektivität zweier unterschiedlicher Kryoballon-Ablationssysteme
Georgiou, Kristina
Die Pulmonalvenenisolation (PVI) mittels Kryoballon ist ein etabliertes Verfahren zur Rhythmuskontrolle bei paroxysmalem und persistierendem Vorhofflimmern (VHF). Neuere Kryoballon-Systeme (POLARx&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt;) versprechen verbesserte Ballon-Compliance und Kühlcharakteristika gegenüber dem etablierten (Arctic Front&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt;)-System. Ziel dieser Studie war ein direkter Vergleich beider Systeme hinsichtlich prozeduraler Kennzahlen, Komplikationen und klinischer Effektivität nach 12 Monaten.&lt;br /&gt;&#13;
In einer monozentrischen, retrospektiven Beobachtungsserie wurden 200 konsekutive Patienten mit VHF (Nov 2019–Sep 2020; Mai 2021–Apr 2022) analysiert. Je 100 Patienten wurden mit dem Arctic Front&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt; bzw. POLARx&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt; 28 mm Kryoballon behandelt. Erhobene Parameter umfassten Demographie, CHA&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;DS&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-VASc, kardiovaskuläre Risikofaktoren, prozedurale Daten (Anzahl Applikationen pro Vene, Durchschnittstemperaturen, Ablations- und Durchleuchtungszeit, Kontrastmittelverbrauch), periinterventionelle Komplikationen sowie Rhythmuserfolg bei 3, 6 und 12 Monaten.&lt;br /&gt; &#13;
Die Kohorten waren hinsichtlich CHA&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;DS&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-VASc vergleichbar (Mittelwert ≈2,3). POLARx&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt; zeigte signifikant häufiger Energieapplikationen pro Vene und deutlich niedrigere Durchschnittstemperaturen (z. B. LSPV −61,3 °C vs. −51,6 °C; p&lt;0,001). Arctic Front&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt; war mit längeren Durchleuchtungszeiten, höherer Strahlendosis und größerem Kontrastmittelverbrauch assoziiert (Röntgendauer 17,8 vs. 15,1 min; Dosis/Kontrast p&lt;0,05). Die durchschnittliche Krankenhausverweildauer war bei POLARx&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt; kürzer (35 vs. 57 Std.; p&lt;0,001). Periinterventionelle Komplikationen traten selten auf: Nervus-phrenicus-Parese einmal (POLARx&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt;) vs. drei Fälle (Arctic Front&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt;); vereinzelte perikardiale Reizergüsse; keine Schlaganfälle oder Todesfälle. Nach 12 Monaten befanden sich 92 % (POLARx&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt;) bzw. 88 % (Arctic Front&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt;) der Patienten im Sinusrhythmus (Unterschied nicht signifikant); Re-Ablationsrate 4 % vs. 9 % (p=0,152). Auch die 3- und 6-Monats-Follow-ups zeigten vergleichbare Ergebnisse.&lt;br /&gt;&#13;
Beide Kryoballon-Systeme erzielten hohe Langzeiterfolgsraten und ein günstiges Sicherheitsprofil. POLARx&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt; unterscheidet sich durch tiefere Kryotemperaturen, häufiger kurze Applikationen, geringere Strahlenexposition, reduzierten Kontrastmittelbedarf und kürzere Krankenhausaufenthalte. Klinische Outcomes nach 12 Monaten sind zwischen den Systemen vergleichbar; beobachtete Trends zugunsten von POLARx&lt;sup&gt;®&lt;/sup&gt; erfordern jedoch Bestätigung in größeren, randomisierten Studien.
</summary>
<dc:date>2026-07-30T00:00:00Z</dc:date>
</entry>
<entry>
<title>Tackling immune escape: identifying novel targets and pathways involved in the regulation of CD155 in melanoma</title>
<link href="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14328" rel="alternate"/>
<author>
<name>Feenstra, Fenna Floortje</name>
</author>
<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14328</id>
<updated>2026-07-30T10:21:10Z</updated>
<published>2026-07-29T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Tackling immune escape: identifying novel targets and pathways involved in the regulation of CD155 in melanoma
Feenstra, Fenna Floortje
Melanoma is a highly aggressive form of skin cancer. While targeted therapies show a strong initial response, resistance remains a problem resulting in a five-year progression free survival rate of only 19 %. Immunotherapies provide a better long-term response but only in a small subset of patients. Therefore, there is an urgent need to better understand resistance mechanisms to optimize existing therapies or develop novel therapies. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
CD155 is an adhesion molecule of the Nectin-like family with an intrinsic role in promoting tumor growth and extrinsic immunomodulatory functions as a ligand for the inhibitory immune checkpoints TIGIT and CD96, as well as the activating receptor CD226. CD155 is overexpressed across many different cancer types, and patients with overexpression have poor clinical outcome. Furthermore, CD155 is low expressed on healthy tissue making it an interesting target for immunotherapies. Our lab has recently shown that CD155-expressing tumor cells downregulated CD226 on tumor infiltrating CD8+ T cells, which rendered tumorinfiltrating T cells dysfunctional and contributed to resistance to cancer immunotherapies. Little is known about the intrinsic mechanisms regulating CD155 expression in cancer. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
We have characterized CD155 in a panel of human melanoma cell lines harbouring different oncogenic driver mutations, and performed a genome-wide CRISPR knock-out screen to identify novel pathways and potentially druggable molecules involved in the intrinsic regulation of CD155. &lt;em&gt;DYRK1A&lt;/em&gt; was identified and validated as an intrinsic regulator of CD155 surface expression. In addition, &lt;em&gt;DYRK1A&lt;/em&gt; and the PI3K/AKT pathway were shown as interesting pharmacological therapeutic targets as our data showed that inhibition of the PI3K/AKT pathway reduced CD155 surface expression levels in a &lt;em&gt;BRAF&lt;/em&gt;-mutant human melanoma cell line. Thus, our data provide the rational to further explore the use of DYRK1A or PI3K/AKT inhibitors alone or in combination with immune checkpoint blockade for the treatment of cancer overexpressing CD155. More validation of these findings might enable us to reduce or completely abolish CD155 expression in cancer cells in order to improve the efficacy of cancer immunotherapies.
</summary>
<dc:date>2026-07-29T00:00:00Z</dc:date>
</entry>
<entry>
<title>Auswirkung der Eosinophilie auf die Gefäßsteifigkeit und das Auftreten von Bauchaortenaneurysmen bei Patienten mit Asthma bronchiale</title>
<link href="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14323" rel="alternate"/>
<author>
<name>Budimovska, Andrea</name>
</author>
<id>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14323</id>
<updated>2026-07-30T10:19:36Z</updated>
<published>2026-07-28T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Auswirkung der Eosinophilie auf die Gefäßsteifigkeit und das Auftreten von Bauchaortenaneurysmen bei Patienten mit Asthma bronchiale
Budimovska, Andrea
Hintergrund:&lt;br /&gt;&#13;
Asthma bronchiale ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch Atemwegsobstruktion, bronchiale Hyperreagibilität und Atemwegsremodelling gekennzeichnet ist. Zunehmende Evidenz deutet darauf hin, dass Asthma bronchiale nicht ausschließlich auf die Atemwege begrenzt ist, sondern auch mit systemischen Entzündungsprozessen und vaskulären Veränderungen assoziiert sein kann. Eosinophile Granulozyten als zentrale Effektorzellen der Typ-2-Inflammation spielen dabei sowohl in der lokalen Atemwegsentzündung als auch möglicherweise bei systemischen Gefäßveränderungen eine wichtige Rolle. Zur Beurteilung einer potenziellen vaskulären Beteiligung bei Asthma bronchiale können der Durchmesser der abdominalen Aorta (AA) und die Gefäßsteifigkeit als nicht-invasive Gefäßparameter herangezogen werden.&lt;br /&gt; &#13;
Methoden:&lt;br /&gt;&#13;
In dieser Studie wurden 112 Patient*innen mit Asthma bronchiale untersucht. Der Durchmesser der AA wurde sonographisch bestimmt, während die Gefäßsteifigkeit als Marker frühatherosklerotischer Gefäßveränderungen mittels vaskulären Speckle-Tracking-Analyse analysiert wurde. Gemäß der Nationalen VersorgungsLeitlinie Asthma 2024 wurde eine Blut-Eosinophilenzahl (BEC) von ≥300 Zellen/µL als Grenzwert für das eosinophile Asthma bronchiale verwendet. Basierend auf diesem Grenzwert wurden die Teilnehmenden in zwei Gruppen eingeteilt (&lt;300/µL vs. ≥300/µL).&lt;br /&gt; &#13;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;&#13;
Patient*innen mit einer BEC von ≥300 Zellen/µL wiesen einen signifikant breiteren Aortendurchmesser auf als Patient*innen mit BEC von &lt;300 Zellen/µL. Darüber hinaus zeigte sie eine erhöhte Gefäßsteifigkeit der Aortenwand, was auf frühe vaskuläre Umbauprozesse hideuten könnte. Zusätzlich wurden im Rahmen der Studie drei zuvor nicht diagnostizierte Bauchaortenaneurysmen entdeckt; alle betroffenen Patient*innen wiesen eine BEC von ≥300 Zellen/µL auf.&lt;br /&gt;&#13;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;&#13;
Die vorliegenden Ergebnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen erhöhten BEC-Werten bei Asthma bronchiale und strukturellen sowie funktionellen Veränderungen der abdominalen Aorta hin.
</summary>
<dc:date>2026-07-28T00:00:00Z</dc:date>
</entry>
</feed>
