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<title>Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)</title>
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<dc:date>2026-04-11T17:41:17Z</dc:date>
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<title>Zur ethischen Vertretbarkeit der Einführung von Verfahren der alkalischen Hydrolyse im Bestattungswesen in Deutschland</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/10875</link>
<description>Zur ethischen Vertretbarkeit der Einführung von Verfahren der alkalischen Hydrolyse im Bestattungswesen in Deutschland
Lanzerath, Dirk
Gegenstand des Gutachtens ist die Frage, inwiefern das Verfahren der alkalischen Hydrolyse bzw. diese Verfahrensgruppe den ethischen Anforderungen genügt, die in unserem Kulturkreis üblicherweise an den Umgang mit den Körpern von Verstorbenen gestellt werden. Eine Entscheidung über die ethische Rechtfertigbarkeit der Einführung der alkalischen Hydrolyse wird sich daran orientieren müssen, inwiefern diese Verfahrensgruppe die ethische Kriterien einschlägiger Verträglichkeitsregeln im vergleichbaren Maß erfüllen, wie dies von etablierten Bestattungsverfahren erwartet wird. Auf einer solchen Grundlage kann der Gesetzgeber mit guten ethischen Gründen entsprechende Beratungen für eine Ausweitung der Verfahren rechtlich zulässiger Bestattungsformen aufnehmen. Zudem können diese Überlegungen auch als Ausgangspunkt für einen qualifizierten ethischen Diskurs zur Akzeptabilität dieser Bestattungsform in der Gesellschaft dienen.; The subject of the expert opinion is the question of the extent to which the alkaline hydrolysis or this group of processes satisfies the ethical requirements that are usually placed on the handling of the bodies of deceased persons in our cultural environment. A decision on the ethical justifiability of the introduction of alkaline hydrolysis will have to be based on the extent to which this group of procedures meets the ethical criteria of relevant compatibility rules to a comparable extent as is expected of established burial procedures. On such a basis, the legislature can, with good ethical reasons, begin appropriate deliberations for an expansion of the procedures of legally permissible forms of burial. Moreover, these considerations can also serve as a starting point for a qualified ethical discourse on the acceptability of this form of burial in society.
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<dc:date>2023-06-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Sterbehilfe</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/9018</link>
<description>Sterbehilfe
Grimm, Carlo; Hillebrand, Ingo
Die Frage nach der Sterbehilfe gehört nicht nur in den fachwissenschaftlichen Kontexten der Medizinethik zu den umstrittensten Problemstellungen. In den vergangenen Jahren haben die Fälle der Patientinnen Terri Schiavo und Eluana Englaro, die über viele Jahre hinweg im Wachkoma (persistent vegetative state) lagen, internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Aufgrund der intensivmedizinischen Fortschritte bei der Versorgung von Schwerstkranken werden Menschen aber auch in ihrem persönlichen Umfeld immer öfter damit konfrontiert, sich mit dem Vorgang des Sterbens ethisch auseinandersetzen zu müssen: sei es, dass die sterbende Person ausdrücklich die vorzeitige Beendigung des eigenen Lebens wünscht oder ein solcher Wunsch nach Beendigung im Falle des Verlusts der Kommunikationsfähigkeit mit guten Gründen unterstellt werden kann. In den ethischen, juristischen und politischen Debatten um die Sterbehilfe zeichnet sich bislang noch keine konsensfähige Lösung ab, welche Grundsätze bei der Bewertung von Hilfeleistungen beim Sterben oder zum Sterben für den Einzelfall zur Anwendung kommen sollen. Der vorliegende Band stellt die rechtswissenschaftlichen und ethischen Grundlagen für Urteilsbildungen im Bereich der Sterbehilfe zur Verfügung.; The question of euthanasia has established itself as one of the most controversial issues not only in specialized contexts of medical ethics but far beyond. Over the past few years, the cases of the patients Terri Schiavo and Eluana Englaro, who remained in a persistent vegetative state for several years, have drawn international attention. Major advancements in intensive medical care for seriously ill persons have led to an increasing confrontation of people with the need to personally deal with the process of dying from an ethical perspective. This need arises in cases where dying persons explicitly express the wish to end their lives prematurely as well as in cases where the dying persons' ability to communicate is lost but a comparable wish to terminate their lives can be presumed based on good reasons. As of yet, the ethical, legal and political debates about euthanasia have not yielded any solution on which consensus might be reached as regards particular maxims, which are to be implemented on a case-by-case basis in the assessment of assistance throughout the dying process or in achieving death. The present volume allocates the legal and ethical fundamentals for a judgement formation within the scope of euthanasia.
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<dc:date>2009-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Big Data in der Medizin</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/9017</link>
<description>Big Data in der Medizin
Summa, Laura; Mansmann, Ulrich; Buchner, Benedikt; Schnebbe, Maximilian
Mit der Möglichkeit, Gesundheitsdaten aus vielfältigen Quellen schnell und in großem Umfang auszuwerten - Big Data in der Medizin - sind große Erwartungen verbunden. Informationstechnologien werden dazu eingesetzt, flächendeckend und personalisiert Therapien, Prädiktionen und Präventionswege zu entwickeln. Im Bereich der medizinischen Forschung können Gesundheitsdaten ebenso wiederholt im Hinblick auf neue Erkenntnisfragen ausgewertet wie ergebnisoffen zusammengetragen werden. Dem Potential von Big-Data-Anwendungen stehen normative Herausforderungen gegenüber, insbesondere die mögliche Einschränkung der Privatsphäre, der Autonomie und informationellen Selbstbestimmung sowie die Folgen einer Kommerzialisierung im Gesundheitswesen. Die rechtlichen Vorgaben des Datenschutzes sind daher zunehmend darauf gerichtet im Sinne der informationellen Selbstbestimmung Zwecke und Umfang der Verwertung personenbezogener Gesundheitsdaten einzuschränken, um so den Einsatz von Big Data in ein rechtfertigungsfähiges Verhältnis zu den damit verbundenen Risiken zu setzen. Aus ethischer Perspektive werden ergänzend Zustimmungsmodelle weiterentwickelt oder neugestaltet, um die Autonomie der beteiligten Personen zu schützen. Eine maßgebliche Zielsetzung besteht dabei darin, Leitlinien zu entwickeln, entlang derer das Vertrauen in die beteiligten Institutionen aufgebaut und längerfristig gewahrt werden kann. Der vorliegende Sachstandsbericht gibt einen Überblick über den technischen und organisatorischen Hintergrund von Big Data in der Medizin betrachtet grundlegende rechtswissenschaftliche Fragen und skizziert einen ethischen Leitfaden für den Umgang mit Big Data in der Medizin.; Big data in medicine and the possibility of rapidly collecting and analysing health data from various sources on a large scale are linked with high expectations. Information technologies are being used to develop comprehensive and personalised therapies, predictions, and new means of prevention. In medical research, health data is expected to be analysed repeatedly with respect to new research questions as well as to be collected in large amounts without any specific purpose. However, normative challenges arise when it comes to the use of big data in medicine, including especially potential privacy breaches, limitations of autonomy, restrictions of individual data control and the consequences of health care commercialisation. To outweigh the advantages of big data use with its risks, regulatory requirements aim increasingly at restricting the purpose and extent of the use of personalised health data. From an ethical perspective, consent models are developed or created to protect the autonomy of the participants involved. A major goal of these initiatives is the development of guidelines establishing and assuring trust in involved institutions. The present expert report provides an overview of the technical and organisational status of big data in medicine, considers basic juridical questions and outlines a possible ethical framework for the application of big data in medicine.
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<dc:date>2020-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Synthetische Biologie</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/8917</link>
<description>Synthetische Biologie
Lanzerath, Dirk; Giese, Bernd; Jaeckel, Liv
Die Synthetische Biologie ist ein neuer Forschungs- und Anwendungsbereich der Molekularbiologie, der Methoden und Verfahrensweisen mit der Gentechnik teilt. Im Unterschied zur Gentechnik, die einzelne Gene in bereits existierende Organismen einbringt, zielt die Synthetische Biologie darauf ab, neue organische Komponenten oder sogar Organismen zu erzeugen und technisch zu beherrschen. Das Forschungs- und Entwicklungsfeld der Synthetischen Biologie ist derzeit noch durch große Unschärfen bestimmt. Als weitgehend geteilte Grundlage kann jedoch eine neuartige Transdisziplinarität zwischen Biowissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Bioinformatik ausgemacht werden, die das Ziel der Konstruktion künstlicher Systeme auf der Basis biologischer bzw. biochemischer Elemente verfolgt. Durch den formenden Eingriff in das Lebendige scheint sich eine neue Schnittstelle zwischen unbelebter und belebter Materie zu ergeben, die in den Produkten der Synthetischen Biologie vermeintlich klare Grenzen zwischen Natürlichem und Künstlichem aufweicht, eine weitere instrumentelle Sicht auf das Lebendige eröffnet und darüber hinaus die Stellung des Menschen als Akteur und Objekt der Synthetischen Biologie verändert. Der Sachstandsbericht strukturiert die Debatte zur Synthetischen Biologie aus naturwissenschaftlicher, rechtlicher sowie ethischer Perspektive. Allgemeine Innovations- und Gefährdungspotenziale der Synthetischen Biologie werden ebenso diskutiert wie spezifische kritische Anwendungskontexte, aber auch entsprechende Strategien und Regulierungen zur Risikominderung. Darüber hinaus werden naturphilosophische Einordnungen der Synthetischen Biologie sowie normative Diskurse über einen gesellschaftlich akzeptablen Umgang mit ihr reflektiert.; Synthetic Biology is a new research and application area in molecular biology that shares methods and procedures with genetic engineering. In contrast to genetic engineering, which introduces individual genes into already existing organisms, Synthetic Biology aims to create new organic components or even organisms and to master them technically. The research and development field of Synthetic Biology is currently still characterized by great uncertainty. However, a novel transdisciplinarity between biosciences, engineering sciences and bioinformatics can be identified as a largely shared basis, which pursues the goal of constructing artificial systems based on biological or biochemical elements. Through the formative intervention in the living, a new interface between inanimate and animate matter seems to emerge, which in the products of Synthetic Biology blurs supposedly clear boundaries between the natural and the artificial, opens up a further instrumental view of the living, and beyond that changes the position of humans as actors and objects of Synthetic Biology. The progress report structures the debate on Synthetic Biology from a scientific, legal and ethical perspective. General innovation and risk potentials of Synthetic Biology are discussed as well as specific critical application contexts, but also corresponding strategies and regulations for risk reduction. In addition, natural-philosophical classifications of Synthetic Biology and normative discourses on how to deal with it in asocially acceptable way are reflected upon.
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<dc:date>2020-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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