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<title>E-Dissertationen</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/1628</link>
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<dc:date>2026-04-18T06:36:39Z</dc:date>
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<item rdf:about="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14095">
<title>Chemosensitivierung von Ovarialkarzinom-Zellen mittels nicht-invasivem Physikalischem Plasma</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14095</link>
<description>Chemosensitivierung von Ovarialkarzinom-Zellen mittels nicht-invasivem Physikalischem Plasma
Maass, Florian Alexander
Das Ovarialkarzinom ist die dritthäufigste maligne Todesursache bei Frauen in Deutschland. Es geht mit einer schlechten Prognose einher, was unter anderem daran liegt, dass das Ovarialkarzinom meist erst in fortgeschrittenem Stadium erkannt wird. Die Therapie gestaltet sich schwierig, da es im Verlauf der Erkrankung häufig zu Therapieresistenzen kommt und sich vermehrt Rezidive bilden. Die Behandlung durch nicht-invasives Physikalisches Plasma ist eine vielversprechende Methode in der Onkologie. NIPP hat sich nicht nur bei verschiedenen Behandlungen in der Dermatologie und Zahnmedizin etabliert, sondern ist auch in der Lage verschiedene Malignitäten, wie zum Beispiel Brustkrebs, Melanome oder das OC effektiv anzugreifen. Dabei ist NIPP in der Lage Tumorzellen direkt zu inhibieren, indem die Apoptose in Tumorzellen eingeleitet wird. &lt;br/&gt;&#13;
Auch indirekt werden Tumore inhibiert, indem Resistenzen gegenüber anderen Therapieoptionen aufgehoben werden. NIPP hat außerdem ein sehr risikoarmes Nebenwirkungsprofil, weshalb die Behandlung recht unbedenklich ist. Die Wirkung von NIPP auf Temperatur und den pH-Wert wurde im Zuge dieser Arbeit untersucht. Die Temperatur wurde durch NIPP herabgesetzt, was auf Verdunstungskälte zurückzuführen ist. Beim pH-Wert konnten keine Veränderungen gezeigt werden. In dieser Arbeit wurde insbesondere die Wirkung von NIPP auf OVCAR3 und Skov3 Zellen des OC untersucht. &lt;br/&gt;&#13;
Dazu wurden in-vitro Zellkulturen behandelt. OVCAR3 Zellen stellten sich gegenüber der NIPP Behandlung als sensitiver heraus und es zeigte sich bereits ab einer Behandlungszeit von 10s eine signifikant inhibierende Wirkung (&lt;em&gt;p&lt;/em&gt; = 0,034). An Skov3 Zellen zeigte sich diese Wirkung nach frühestens 20s Behandlungszeit (&lt;em&gt;p&lt;/em&gt; = 0,021). Allerdings wurde in jedem Falle eine antiprolieferative Wirkung gezeigt. Eine, an Wichtigkeit zunehmende Komponente, in der Behandlung des OC sind die PARP-Inhibitoren. Diese greifen die DNA-Reparaturmechanismen der Tumorzellen an und begünstigen so deren Apoptose. Im Zuge dieser Arbeit wurden Olaparib, Niraparib und Rucaparib eingesetzt. Es wurde sowohl deren singuläre Wirkung, als auch die Kombination mit NIPP charakterisiert. Bei der Kombination von NIPP mit Olaparib und Niraparib konnte in beiden Zelllinien eine signifikant inhibierende Wirkung nachgewiesen werden (OVCAR: Ola &amp; NIPP: &lt;em&gt;p&lt;/em&gt; = 0,010; OVCAR: Nira &amp; NIPP: &lt;em&gt;p&lt;/em&gt; &lt; 0,001; Skov3: Ola &amp; NIPP: &lt;em&gt;p&lt;/em&gt; &lt; 0,001; Skov3: Nira &amp; NIPP: &lt;em&gt;p&lt;/em&gt; &lt; 0,001). Beim PARP-Inhibitor Rucaparib zeigte sich eine signifikante Inhibition nur bei OVCAR3 Zellen (&lt;em&gt;p&lt;/em&gt; = 0,001). In den hier präsentierten Ergebnissen konnten die tumorinhibierende Wirkung von PARP-Inhibitoren und NIPP gezeigt werden. Insbesondere die Kombination der beiden Wirkmechanismen zeigte vielversprechende Ergebnisse, welche auch von der vorliegenden Literatur gestützt werden. Die hier in-vitro gewonnenen Daten, legen nahe, dass NIPP auch in der Klinik eine relevante Option in der Behandlung des OC sein kann. Sowohl die präsentierten Daten, als auch erste Untersuchungen in der Literatur legen nahe, dass NIPP in der Therapie des OC in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen könnte.
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<dc:date>2026-04-13T00:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14086">
<title>Frühe palliativmedizinische Zusatzversorgung für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14086</link>
<description>Frühe palliativmedizinische Zusatzversorgung für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz
Weiss, Charlotte Sophia
&lt;em&gt;Patient*innen mit chronischer Herzinsuffizienz werden mit fortschreitender Erkrankungsdauer häufig aufgrund von kardialen Dekompensation stationär aufgenommen. Herzinsuffizienz ist damit der häufigste Grund für stationäre Aufnahmen in Deutschland. Dies geht mit einer eingeschränkten Prognose und Lebensqualität für den Betroffenen einher.&lt;/em&gt; Führende Symptome bei Aufnahme sind zum Beispiel Dyspnoe und/oder Flüssigkeitsretention auf dem Boden der kardialen Funktionsstörung, die mittels einer Vielzahl effektiver Angriffspunkte stadiengerecht, leitliniengerechten und krankheitsspezifischen behandelt werden können. &lt;br/&gt;&#13;
Um die heute verfügbare Vielzahl von Aspekten und Therapieoptionen bei Herzinsuffizienz umfassend individuell zu prüfen und umzusetzen, wurde eine "Checkliste Herzinsuffizienz" entworfen, die es mittelfristig Fach- und Hausärzten, unterstützt durch nicht-ärztliches Personal, ermöglichen soll, Patienten mit Herzinsuffizienz leitliniengerecht zu behandeln. &lt;br/&gt;&#13;
Bis jetzt gibt es eine derartige Checkliste in Deutschland nicht. Sollte mit der Checkliste eine optimierte Behandlung dieser Patienten erreicht werden, ist eine Reduktion der Einweisung z. B. aufgrund einer kardialen Dekompensation zu erwarten. Ziel dieser Arbeit ist deshalb die Evaluation der entworfenen Checkliste in Kombination mit einem Aktionsplan, der der Patientenedukation bezüglich der täglichen Symptomkontrolle zu Hause dient, zu prüfen. &lt;br/&gt;&#13;
Dafür werden die 50 Patient*innen in der Interventionsgruppe über Symptomkontrolle im häuslichen Setting mit Hilfe des Aktionsplans zu Beginn der zwölfmonatigen Studie aufgeklärt. Im Verlauf finden die ohnehin quartalsweise durchgeführten Studienvisiten in der kardiologischen Ambulanz der Uniklinik Bonn statt, bei denen dann die Therapie anhand der Checkliste geprüft wird. &lt;em&gt;Die Mitglieder der Kontrollgruppe erhalten keine Intervention (Aktionsplan und Checkliste) zusätzlich zu ihren normalen Follow-Ups in der Ambulanz.&lt;/em&gt; Endpunkte nach Ablauf der zwölf Monate sind Symptomlast im Sinne der NYHA Klassifikation und stationäre Krankenhausaufenthalte aufgrund von kardialer Dekompensation während der Studienlaufzeit und Umfang der leitliniengerechten Medikation. &lt;br/&gt;&#13;
Es ist zu erwarten, dass die Checkliste verschiedene Faktoren, die zu einem stationären Aufenthalt aufgrund gesteigerter Symptomlast führen, aufdecken kann und eine Abweichung von der jeweiligen patientenbezogen Norm mit der Symptomlast und einem stationären Aufenthalt korreliert. Der Einsatz des Aktionsplans führt vermutlich dazu, dass Patient*innen eine Verschlechterung von Symptomen wie Dyspnoe, Leistungsminderung und Flüssigkeitsretention frühzeitiger erkennen, was dann eine Optimierung der Behandlung (z.B. Intensivierung der Diuretikatherapie bei drohender Überwässerung) im ambulanten Rahmen ermöglicht. Dies würde bedeuten, dass bei Patient*innen durch den Einsatz der Checkliste und des Aktionsplans Herzinsuffizienz während den quartalsweise stattfindenden kardiologischen Kontrollen einen Vorteil auf den Umfang der Therapie mit Reduktion stationärer Krankenhausaufenthalte zur Folge hat. Dies wird in dieser prospektiven, monozentrischen, randomisierten Kontrollestudie untersucht.
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<dc:date>2026-04-09T00:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14085">
<title>Studie zu parodontalen Erkrankungen der ländlichen Bevölkerung von San Martín (Meta) in Kolumbien anhand einer Stichprobe</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14085</link>
<description>Studie zu parodontalen Erkrankungen der ländlichen Bevölkerung von San Martín (Meta) in Kolumbien anhand einer Stichprobe
Enciso-Arias, Rubin Ernesto
Parodontale Erkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen der Mundhöhle und besitzen insbesondere in strukturell benachteiligten Regionen eine hohe gesundheitswissenschaftliche Relevanz. Ziel der vorliegenden Dissertation war es, die parodontale Gesundheit in einer Stichprobe aus der zahnmedizinisch unterversorgten Region San Martín (Meta) in Kolumbien zu untersuchen, um epidemiologische Schätzungen vorzunehmen und den für eine Optimierung der Versorgung erforderlichen Behandlungsbedarf abzuschätzen. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
Der Arbeit liegt eine deskriptive Querschnittsstudie zugrunde. Im Zeitraum vom 16.02.2012 bis zum 16.08.2012 wurden am Krankenhaus Local de San Martín insgesamt 330 Patienten aller Altersgruppen anhand der Vorgaben des WHO Oral Health Survey untersucht. Erfasst wurden unter anderem fehlende Zähne sowie parodontale Erkrankungen anhand von CPI/PSI und klinischem Attachmentverlust. Die statistische Auswertung der anonymisierten Daten erfolgte mittels MS Excel 2010 und IBM SPSS 21; bei nicht normalverteilten Daten wurde der Wilcoxon-Test angewandt. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
Insgesamt nahmen 330 Patienten an der Studie teil, darunter 200 Frauen und 130 Männer. Das mittlere Alter betrug 30 Jahre. Die Zahngesundheit zeigte sich bei beiden Geschlechtern und in allen Altersgruppen in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Im Mittel fehlten jedem Patienten 9,4 Zähne, insgesamt waren 3115 Zähne verloren. Bei 93 % der über 20-jährigen Untersuchten zeigte sich in mindestens einem Zahnsextanten ein defizitärer parodontaler Status (PSI &gt; 0). Bei den meisten Probanden fanden sich sowohl Zeichen einer Gingivitis als auch einer Parodontitis. 23 % der Patienten wiesen einen PSI 1, 16 % einen PSI 2, 38 % einen PSI 3 und 16 % einen PSI 4 in unterschiedlichen Sextanten auf. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
Die Ergebnisse weisen auf eine erhebliche parodontale Krankheitslast sowie auf einen ausgeprägten präventiven und therapeutischen Versorgungsbedarf in der untersuchten Region hin. Trotz der eingeschränkten Übertragbarkeit der Ergebnisse aufgrund des Stichprobencharakters und der Rekrutierung in der zahnmedizinischen Ambulanz eines regionalen Krankenhauses belegt die Untersuchung eine insgesamt unzureichende Parodontalgesundheit der untersuchten Teilpopulation.
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<dc:date>2026-04-08T00:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14082">
<title>Einflussfaktoren auf die Inzidenz des postoperativen Delirs unter Berücksichtigung der intraoperativen Lagerung</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14082</link>
<description>Einflussfaktoren auf die Inzidenz des postoperativen Delirs unter Berücksichtigung der intraoperativen Lagerung
Hering, Theresa Elisabeth
&lt;strong&gt;Einleitung:&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&#13;
Das postoperative Delir (POD) ist eine häufige Komplikation bei älteren Patienten. Im Rahmen dieser prospektiven Studie wurde der mögliche Einfluss der intraoperativen Lagerung auf die Inzidenz des POD untersucht. &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Methoden:&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&#13;
Eingeschlossen wurden 760 Patienten im Alter von ≥ 60 Jahren, bei denen ein elektiver Eingriff in Bauch- oder Rückenlage geplant war. Primärer Endpunkt war die Inzidenz des POD in den ersten fünf Tagen nach der Operation, diagnostiziert mittels 3D-Confusion Assessment Method (3-D CAM) oder Confusion Assessment Method for Intensive Care Unit (CAM-ICU).  Die präoperativen Untersuchungen umfassten die Einstufung des anästhesiologischen Risikos anhand der American Society of Anesthesiologists (ASA)- und der kardiologischen Belastbarkeit anhand der New York Heart Association (NYHA)-Klassifikation sowie kurze Screenings zur kognitiven Leistungsfähigkeit (modifizierter Montreal Cognitive Assessment (MoCA)) und zur Selbstversorgungsfähigkeit der Patienten. &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Ergebnisse:&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&#13;
Die Inzidenz des POD unterschied sich nicht signifikant zwischen Patienten nach Operationen in Bauch- und Rückenlage (7,6 % gegenüber 5,5 %; p = 0,31), und die logistische Regressionsanalyse ergab keinen Zusammenhang zwischen der intraoperativen Bauchlage und dem POD (Odds Ratio 1,42 (95 % KI 0,68–2,92; p = 0,342). Die Gesamtinzidenz des POD betrug 6,1 % und stand im Zusammenhang mit einem höheren Alter (81,5 (KI 76,2–84,8) gegenüber 72,0 (KI 67,0–79,0) Jahren; p &lt; 0,01), höheren Narkoserisiken und reduzierter kardialer Belastbarkeit, niedrigeren präoperativen modifizierten MoCA-Werten, verminderter Selbstständigkeit bei der Körperpflege (jeweils p &lt; 0,001) sowie längeren Operationszeiten (107,0 (KI 73,0–173,0) vs. 85,0 (KI 60,0–130,0) Minuten; p &lt; 0,01). Ein POD führte zu einer längeren Krankenhausverweildauer (14,5 (KI 9,0–27,0) gegenüber 7,0 (KI 4,0–9,0) Tagen; p &lt; 0,001) und einer erhöhten Mortalität (13,0 % gegenüber 1,7 %; p &lt; 0,001).&lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Zusammenfassung:&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&#13;
Es bestand kein signifikanter Zusammenhang zwischen der intraoperativen Bauchlagerung und dem POD bei Patienten im Alter von ≥ 60 Jahren. Auch die Krankenhausverweildauer sowie die Mortalität unterschieden sich nicht bei Patienten nach Operationen in Bauch- bzw. Rückenlage.
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<dc:date>2026-04-08T00:00:00Z</dc:date>
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