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<title>Medizinische Fakultät</title>
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<dc:date>2026-05-03T14:22:47Z</dc:date>
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<item rdf:about="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14123">
<title>Inwieweit beeinflusst der Startzeitpunkt der therapeutischen Hypothermie Behandlung nach perinataler Asphyxie das Outcome der Patient*innen</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14123</link>
<description>Inwieweit beeinflusst der Startzeitpunkt der therapeutischen Hypothermie Behandlung nach perinataler Asphyxie das Outcome der Patient*innen
Rigoni, Viktoria
Hintergrund:&lt;br /&gt; &#13;
Die therapeutische Hypothermie ist die Standardbehandlung für Neugeborene mit hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie.Präklinische Evidenz deutet darauf hin, dass der Zeitpunkt der Einleitung der therapeutischen Hypothermie mit ihrem therapeutischen Erfolg korreliert. Ziel dieser Studie war zu untersuchen, ob ein Zusammenhang zwischen einer frühen Einleitung der therapeutischen Hypothermie und einer Verbesserung des kurzfristigen neurologischen Outcomes bei asphyktischen Neugeborenen besteht.&lt;br /&gt;&#13;
Methoden:&lt;br /&gt;&#13;
Es wurde eine retrospektive Analyse durchgeführt, an der 68 Neugeborene aus zweiverschiedenen neonatologischen Intensivstationen beteiligt waren. Der Einfluss des Zeitpunkts des Behandlungsbeginns, der Zeit bis zum Erreichen der Zieltemperatur und der Zeitspanne zwischen Behandlungsbeginn und Erreichen der Zieltemperatur wurde mit Hilfe eines MRT-Scores mit günstigem und ungünstigem Outcome korreliert.&lt;br /&gt; &#13;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;&#13;
Es zeigte sich kein signifikanter Unterschied der Outcomes in Bezug auf den Zeitpunkt des Behandlungsbeginns und die Zeit bis zum Erreichen der Zieltemperatur. Interessanterweise wurde die therapeutische Hypothermie bei Neugeborene mit ungünstigem Outcome im Mittel früher begonnen als bei Neugeborenen mit günstigerem Outcome. Sie benötigten jedoch mehr Zeit, um die Zieltemperatur zu erreichen. Darüber hinaus stützten die Studienergebnisse nicht die Hypothese, dass ein kürzerer Zeitraum bis zum Behandlungsbeginn zu einem kürzeren Zeitraum bis zum Erreichen der Zieltemperatur führt.&lt;br /&gt;&#13;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;&#13;
Auf Grundlage unserer Befunde wird empfohlen, vor Einleitung der therapeutischen Hypothermie eine sorgfältige Beurteilung der neonatalen Enzephalopathie zu priorisieren. Ein früherer Behandlungsbeginn sollte grundsätzlich gegen die für eine präzise Beurteilung erforderliche Zeit abgewogen werden.
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<dc:date>2026-04-29T00:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14112">
<title>Investigating the associations among environmental stressors and their links to COVID-19 incidence</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14112</link>
<description>Investigating the associations among environmental stressors and their links to COVID-19 incidence
Hoffmann, Leona
&lt;strong&gt;Background:&lt;/strong&gt; The COVID-19 pandemic has highlighted the importance of environmental stressors in influencing viral transmission. While existing research has primarily focused on the short-term effects of meteorology and air pollution, there is less evidence on how these factors relate to the occurrence of COVID-19 in different climates. This dissertation addresses this gap by examining the associations between environmental stressors and COVID-19 incidence in Germany and Brazil over a three-year period, covering both rural and urban areas. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
&lt;strong&gt;Methods:&lt;/strong&gt; This work is based on three peer-reviewed papers. The first research paper of this work analyzed the interdependencies among environmental stressors in Baden-Württemberg, Germany, using daily data from 2010 to 2018. The second research paper examined the associations between specific stressors and COVID-19 incidence in the same region during the pandemic (2020-2022) using generalized additive models (GAM). In the third research paper, the analysis was expanded to Brazil, incorporating relative humidity and applying both GAM and distributed lag nonlinear models (DLNM) to monthly data from 2020 to 2022. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
&lt;strong&gt;Results:&lt;/strong&gt; Temperature and PM2.5 were identified as the most consistently influential environmental stressors across different regions, although their impacts varied by pandemic phase and climatic conditions. In temperate Germany, lower temperatures were associated with higher COVID-19 incidence, while in certain climate zones of Brazil higher temperatures and PM2.5 linked with increased COVID-19 case numbers. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
&lt;strong&gt;Discussion:&lt;/strong&gt; The findings highlight the complex and context-dependent associations between environmental stressors and COVID-19 incidence. This research enhances our understanding of the environmental determinants of COVID-19 and highlights the need for studies that are more diverse in terms of geography and climate. Further interdisciplinary research is needed to better understand the causal links between environmental stressors and disease incidence, which is crucial for managing future outbreaks and addressing public health risks in a changing climate.
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<dc:date>2026-04-20T00:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14095">
<title>Chemosensitivierung von Ovarialkarzinom-Zellen mittels nicht-invasivem Physikalischem Plasma</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14095</link>
<description>Chemosensitivierung von Ovarialkarzinom-Zellen mittels nicht-invasivem Physikalischem Plasma
Maass, Florian Alexander
Das Ovarialkarzinom ist die dritthäufigste maligne Todesursache bei Frauen in Deutschland. Es geht mit einer schlechten Prognose einher, was unter anderem daran liegt, dass das Ovarialkarzinom meist erst in fortgeschrittenem Stadium erkannt wird. Die Therapie gestaltet sich schwierig, da es im Verlauf der Erkrankung häufig zu Therapieresistenzen kommt und sich vermehrt Rezidive bilden. Die Behandlung durch nicht-invasives Physikalisches Plasma ist eine vielversprechende Methode in der Onkologie. NIPP hat sich nicht nur bei verschiedenen Behandlungen in der Dermatologie und Zahnmedizin etabliert, sondern ist auch in der Lage verschiedene Malignitäten, wie zum Beispiel Brustkrebs, Melanome oder das OC effektiv anzugreifen. Dabei ist NIPP in der Lage Tumorzellen direkt zu inhibieren, indem die Apoptose in Tumorzellen eingeleitet wird. &lt;br/&gt;&#13;
Auch indirekt werden Tumore inhibiert, indem Resistenzen gegenüber anderen Therapieoptionen aufgehoben werden. NIPP hat außerdem ein sehr risikoarmes Nebenwirkungsprofil, weshalb die Behandlung recht unbedenklich ist. Die Wirkung von NIPP auf Temperatur und den pH-Wert wurde im Zuge dieser Arbeit untersucht. Die Temperatur wurde durch NIPP herabgesetzt, was auf Verdunstungskälte zurückzuführen ist. Beim pH-Wert konnten keine Veränderungen gezeigt werden. In dieser Arbeit wurde insbesondere die Wirkung von NIPP auf OVCAR3 und Skov3 Zellen des OC untersucht. &lt;br/&gt;&#13;
Dazu wurden in-vitro Zellkulturen behandelt. OVCAR3 Zellen stellten sich gegenüber der NIPP Behandlung als sensitiver heraus und es zeigte sich bereits ab einer Behandlungszeit von 10s eine signifikant inhibierende Wirkung (&lt;em&gt;p&lt;/em&gt; = 0,034). An Skov3 Zellen zeigte sich diese Wirkung nach frühestens 20s Behandlungszeit (&lt;em&gt;p&lt;/em&gt; = 0,021). Allerdings wurde in jedem Falle eine antiprolieferative Wirkung gezeigt. Eine, an Wichtigkeit zunehmende Komponente, in der Behandlung des OC sind die PARP-Inhibitoren. Diese greifen die DNA-Reparaturmechanismen der Tumorzellen an und begünstigen so deren Apoptose. Im Zuge dieser Arbeit wurden Olaparib, Niraparib und Rucaparib eingesetzt. Es wurde sowohl deren singuläre Wirkung, als auch die Kombination mit NIPP charakterisiert. Bei der Kombination von NIPP mit Olaparib und Niraparib konnte in beiden Zelllinien eine signifikant inhibierende Wirkung nachgewiesen werden (OVCAR: Ola &amp; NIPP: &lt;em&gt;p&lt;/em&gt; = 0,010; OVCAR: Nira &amp; NIPP: &lt;em&gt;p&lt;/em&gt; &lt; 0,001; Skov3: Ola &amp; NIPP: &lt;em&gt;p&lt;/em&gt; &lt; 0,001; Skov3: Nira &amp; NIPP: &lt;em&gt;p&lt;/em&gt; &lt; 0,001). Beim PARP-Inhibitor Rucaparib zeigte sich eine signifikante Inhibition nur bei OVCAR3 Zellen (&lt;em&gt;p&lt;/em&gt; = 0,001). In den hier präsentierten Ergebnissen konnten die tumorinhibierende Wirkung von PARP-Inhibitoren und NIPP gezeigt werden. Insbesondere die Kombination der beiden Wirkmechanismen zeigte vielversprechende Ergebnisse, welche auch von der vorliegenden Literatur gestützt werden. Die hier in-vitro gewonnenen Daten, legen nahe, dass NIPP auch in der Klinik eine relevante Option in der Behandlung des OC sein kann. Sowohl die präsentierten Daten, als auch erste Untersuchungen in der Literatur legen nahe, dass NIPP in der Therapie des OC in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen könnte.
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<dc:date>2026-04-13T00:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="https://hdl.handle.net/20.500.11811/14086">
<title>Frühe palliativmedizinische Zusatzversorgung für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14086</link>
<description>Frühe palliativmedizinische Zusatzversorgung für Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz
Weiss, Charlotte Sophia
&lt;em&gt;Patient*innen mit chronischer Herzinsuffizienz werden mit fortschreitender Erkrankungsdauer häufig aufgrund von kardialen Dekompensation stationär aufgenommen. Herzinsuffizienz ist damit der häufigste Grund für stationäre Aufnahmen in Deutschland. Dies geht mit einer eingeschränkten Prognose und Lebensqualität für den Betroffenen einher.&lt;/em&gt; Führende Symptome bei Aufnahme sind zum Beispiel Dyspnoe und/oder Flüssigkeitsretention auf dem Boden der kardialen Funktionsstörung, die mittels einer Vielzahl effektiver Angriffspunkte stadiengerecht, leitliniengerechten und krankheitsspezifischen behandelt werden können. &lt;br/&gt;&#13;
Um die heute verfügbare Vielzahl von Aspekten und Therapieoptionen bei Herzinsuffizienz umfassend individuell zu prüfen und umzusetzen, wurde eine "Checkliste Herzinsuffizienz" entworfen, die es mittelfristig Fach- und Hausärzten, unterstützt durch nicht-ärztliches Personal, ermöglichen soll, Patienten mit Herzinsuffizienz leitliniengerecht zu behandeln. &lt;br/&gt;&#13;
Bis jetzt gibt es eine derartige Checkliste in Deutschland nicht. Sollte mit der Checkliste eine optimierte Behandlung dieser Patienten erreicht werden, ist eine Reduktion der Einweisung z. B. aufgrund einer kardialen Dekompensation zu erwarten. Ziel dieser Arbeit ist deshalb die Evaluation der entworfenen Checkliste in Kombination mit einem Aktionsplan, der der Patientenedukation bezüglich der täglichen Symptomkontrolle zu Hause dient, zu prüfen. &lt;br/&gt;&#13;
Dafür werden die 50 Patient*innen in der Interventionsgruppe über Symptomkontrolle im häuslichen Setting mit Hilfe des Aktionsplans zu Beginn der zwölfmonatigen Studie aufgeklärt. Im Verlauf finden die ohnehin quartalsweise durchgeführten Studienvisiten in der kardiologischen Ambulanz der Uniklinik Bonn statt, bei denen dann die Therapie anhand der Checkliste geprüft wird. &lt;em&gt;Die Mitglieder der Kontrollgruppe erhalten keine Intervention (Aktionsplan und Checkliste) zusätzlich zu ihren normalen Follow-Ups in der Ambulanz.&lt;/em&gt; Endpunkte nach Ablauf der zwölf Monate sind Symptomlast im Sinne der NYHA Klassifikation und stationäre Krankenhausaufenthalte aufgrund von kardialer Dekompensation während der Studienlaufzeit und Umfang der leitliniengerechten Medikation. &lt;br/&gt;&#13;
Es ist zu erwarten, dass die Checkliste verschiedene Faktoren, die zu einem stationären Aufenthalt aufgrund gesteigerter Symptomlast führen, aufdecken kann und eine Abweichung von der jeweiligen patientenbezogen Norm mit der Symptomlast und einem stationären Aufenthalt korreliert. Der Einsatz des Aktionsplans führt vermutlich dazu, dass Patient*innen eine Verschlechterung von Symptomen wie Dyspnoe, Leistungsminderung und Flüssigkeitsretention frühzeitiger erkennen, was dann eine Optimierung der Behandlung (z.B. Intensivierung der Diuretikatherapie bei drohender Überwässerung) im ambulanten Rahmen ermöglicht. Dies würde bedeuten, dass bei Patient*innen durch den Einsatz der Checkliste und des Aktionsplans Herzinsuffizienz während den quartalsweise stattfindenden kardiologischen Kontrollen einen Vorteil auf den Umfang der Therapie mit Reduktion stationärer Krankenhausaufenthalte zur Folge hat. Dies wird in dieser prospektiven, monozentrischen, randomisierten Kontrollestudie untersucht.
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<dc:date>2026-04-09T00:00:00Z</dc:date>
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