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<title>E-Dissertationen</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/1624</link>
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<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 14:15:19 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-04-08T14:15:19Z</dc:date>
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<title>Schuld und Vergebung im &lt;em&gt;Griechischen Leben Adams und Evas&lt;/em&gt;</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/12845</link>
<description>Schuld und Vergebung im &lt;em&gt;Griechischen Leben Adams und Evas&lt;/em&gt;
Elhodaiby-Weitensteiner, Carla Margarete
Die Dissertationsschrift beschäftigt sich mit den Vorstellungen und Darstellungen von Schuld und Vergebung im antiken Judentum. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf das sog. Griechische Leben Adams und Evas, das als Kompendium der frühjüdischen Beschäftigung mit Gen 1-3 verstanden werden kann. Neben einer begrifflichen Analyse umfasst die Untersuchung eine sprachlich-syntaktische, semantische und pragmatische Analyse des Textes. Ein Charakteristikum des Griechischen Leben Adams und Evas ist, dass Schuld und Vergebung eine Form der Verkörperung erfahren, weshalb auch Theorien des Körpers in die Untersuchung einbezogen werden. Darüber hinaus wird anhand von Beispielen – wie dem Begriff der Reue – gezeigt, welche Neuerungen das Griechische Leben Adams und Evas innerhalb ihres antiken Kontexts für die Vorstellungen von Schuld und Vergebung zu entnehmen sind.
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<pubDate>Thu, 20 Feb 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/12845</guid>
<dc:date>2025-02-20T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Agende und Gemeindealltag</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/9432</link>
<description>Agende und Gemeindealltag
Peters, Frank
Schon bald nach der Einführung des Evangelischen Gottesdienstbuches im Jahr 2000 begann die Diskussion über die nächste Agende. Dabei stellte sich die Frage, wie zeitgemäß ein solches kirchenamtliches Liturgiebuch überhaupt noch ist.&#13;
 &lt;br /&gt; &#13;
Im Kontext einer deutschlandweiten Rezeptionsstudie wertert der Autor sieben Gruppendiskussionen mit Pfarrer:innen, Vikar:innen und Prädikantinnen in der rheinischen Landeskirche aus. Wie gehen die Praktiker:innen mit den agendarischen Vorgaben und Leitvorstellungen tatsächlich um?&#13;
 &lt;br /&gt; &#13;
Die Studie zeichnet ein differenziertes Bild der vielfältigen Liturgiepraxis in einer unierten Kirche und ordnet sie in die Agendengeschichte der vergangenen 200 Jahre ein. Auf diesem Hintergrund hinterfragt sie die Bedeutung offizieller Gottesdienstbücher für die liturgische Qualitätssicherung und zeigt partizipatorische Alternativen in einer zunehmend digitalisierten Welt auf.
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<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/9432</guid>
<dc:date>2021-11-30T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Teilnahme von Kindern an Bestattungen</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/8910</link>
<description>Teilnahme von Kindern an Bestattungen
Richter, Sonja
Die Dissertation beleuchtet die gegenwärtige kirchliche Bestattungspraxis daraufhin, inwieweit sie den Bedürfnissen von Tod und Trauer betroffener Kinder gerecht wird und welche Konsequenzen sich für die zukünftige Gestaltung von Bestattungen ergeben.  &#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Seit der europäischen Antike waren Kinder bis in das 20. Jahrhundert hinein selbstverständlich Teilnehmende an der Bestattung und in Form von Schulchören obligatorische Akteure zur Gestaltung des christlichen Ritus. In den 1970er Jahren hingegen kritisiert Yorick Spiegel, dass Kinder infolge des Versuchs, sie vor der Begegnung mit Tod und Trauer zu schützen, zu den 'am meisten vernachlässigten Angehörigen'  geworden seien. &#13;
&lt;br /&gt;&#13;
In der Gegenwart steht die Elternentscheidung im Mittelpunkt der Frage nach der Teilnahme von Kindern an Bestattungen. Medien wie Kinderliteratur und Ratgeberliteratur reflektieren das Bedürfnis, sich näher mit den Auswirkungen der Erfahrung von Tod und Trauer bei Kindern zu beschäftigen.  &#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Mittels einer explorativen Studie wird die gegenwärtige Praxis der Teilnahme von Kindern an Bestattungen anhand von Experten-Interviews mit Pfarrerinnen und Pfarrern, Bestatterinnen und Bestattern sowie Eltern untersucht.  &#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Die Ergebnisse dieser qualitativen Untersuchung weisen auf eine Offenheit der Eltern hin, ihre Kinder – trotz eigener Unsicherheiten – mit dem Ritual des Abschieds vertraut zu machen. Kinder werden von Bestattungen nicht mehr generell ferngehalten und sind mögliche, wenn auch bis dato wenig beachtete Teilnehmende.  &#13;
&lt;br /&gt;&#13;
Ausgehend von den Ergebnissen der Studie werden praktische Anregungen für die zukünftige poimenische, homiletische und liturgische Gestaltung von Bestattungen vorgestellt. Es gilt, die Teilnahme von Kindern in der Gestaltung der Praxis angemessen zu berücksichtigen und somit dazu beizutragen, dass Kinder ebenso wie Erwachsene bei der Bestattung Trost und Unterstützung erfahren können.
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<pubDate>Mon, 08 Feb 2021 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/8910</guid>
<dc:date>2021-02-08T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Hochmut und Demut in der angelsächsischen Theologie</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/6591</link>
<description>Hochmut und Demut in der angelsächsischen Theologie
Müller, Barbara F.
In ihrer Dissertation vertritt die Verfasserin die Thesen, dass es sich bei den analysierten altenglischen Quellen nicht um wort-wörtliche „Übersetzungen“ der jeweiligen lateinischen Vorlagen handelt, sondern um „theologisierende Interpretationen“, dass es eine spezifisch „angelsächsische Theologie“ gegeben hat, die als solche auch erkennbar ist und der Benediktinischen Reform des 10. Jh. in England theologisch den Weg ebnete, und dass hauptsächlich (benediktinische) Theologen für das Zustandekommen der altenglischen Versionen verantwortlich waren, nicht König Alfred von Wessex (871-899) höchstselbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; In der deutschsprachigen theologischen Forschung fällt ein umfangreiches Textkorpus durch das interpretatorische Raster, weil das Erlernen der altenglischen Sprache (ca. 5.-11. Jh.) im Regelfall nicht zum wissenschaftlichen Rüstzeug von Theologinnen und Theologen gehört. Diese Dissertation über frühmittelalterliche Kirchengeschichte versteht sich insofern als Brückenschlag zwischen Theologie und anglistischer Mediävistik. Sie ermöglicht Forscherinnen und Forschern, die nicht über Kenntnisse der altenglischen Sprache verfügen, Zugang zu den so genannten Alfredischen Texten. Leitgedanke ist dabei, der vornehmlich linguistisch-literaturwissenschaftlich geführten Diskussion um die Verfasserfrage eine theologische Perspektive hinzufügen.&lt;br /&gt; Im Mittelpunkt stehen vier altenglische Versionen spätantiker Werke, die mit ihren jeweiligen lateinischen Vorlagen verglichen werden: Die &lt;i&gt;Regula Pastoralis&lt;/i&gt; von Gregor dem Großen (RP) und ihre altenglische Version CP, Orosius’ &lt;i&gt;Historiarum adversum Paganos Libri Septem&lt;/i&gt; (OH) und die altenglische Version Or., Boethius’ &lt;i&gt;De Consolatione Philosophiae&lt;/i&gt; (&lt;i&gt;Consolatio&lt;/i&gt;) und die altenglischen Versionen Bo. B (Prosaversion) und Bo. C (Prosimetron) sowie Augustins&lt;i&gt; Soliloquia&lt;/i&gt; (&lt;i&gt;sol.&lt;/i&gt;) und die altenglische Version Sol.&lt;br /&gt; Außerhalb der anglistischen Mediävistik werden die altenglischen Versionen – vornehmlich aufgrund der Sprachbarriere – entweder gänzlich übersehen oder zumeist noch für wort-wörtliche Übersetzungen gehalten. Folglich wird ihnen kein eigener theologischer Mehrwert zugestanden. In der anglistischen Mediävistik ist bereits bekannt, dass die altenglischen Versionen eindeutig interpretatorische Züge tragen. Mittlerweile werden auch die Stimmen derjenigen zahlreicher, die Alfreds Verfasserschaft nicht nur in Teilen, sondern gänzlich in Frage stellen.&lt;br /&gt; Die Dissertation bestätigt diesen Befund auch aus theologischer Sicht und postuliert, dass die altenglischen Quellen sogar eine eigenständige „angelsächsische Theologie“ erkennen lassen. Diese verdankt vieles dem benediktinischen Demutsideal (&lt;i&gt;imitatio Christi&lt;/i&gt;) und warnt eindringlich vor der Macht des Teufels, dessen Ursünde der Hochmut ist (Augustin: &lt;i&gt;humilitas Christi medicina superbiae nostrae&lt;/i&gt;). Das Verhältnis zwischen Staat und Kirche bei den Angelsachsen wird exemplarisch an der theologischen Bedeutung von Hochmut und Demut veranschaulicht (bezogen auf die Wortfelder von lateinisch &lt;i&gt;superbia&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;humilitas&lt;/i&gt; sowie altenglisch &lt;i&gt;ofermod&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;eaðmod&lt;/i&gt;). Die zahlreichen intertextuellen Verflechtungen zu philosophisch-theologischen Themen sind derart komplex, dass die These von Alfred als &lt;i&gt;rex litteratus&lt;/i&gt; aus kirchen- und theologiegeschichtlicher Sicht eindeutig untergraben wird.&lt;br /&gt; Ferner sieht die Verfasserin einen zeitlichen Zusammenhang zwischen den altenglischen Quellen und dem Thronfolgestreit nach dem Tod Karls III. des Dicken. Die Texte lassen zeitgenössische Herrscherkritik sowie ein Ringen um eine Neuausrichtung der Königstugend erkennen und spiegeln die auf die Zukunft des Karolingerreiches bezogene politische Unsicherheit wider.&lt;br /&gt; Schließlich offenbart die Analyse der altenglischen Versionen die starke Abhängigkeit gregorischer von augustinischer Theologie, die nach Ansicht der Verfasserin Auswirkungen auf die angelsächsische Seelenlehre hatte. Insofern wird Leslie Locketts psychologisch-motivierte These vom „Mediävistenvorurteil“ (&lt;i&gt;medievalist bias&lt;/i&gt;, 2011) hinterfragt.; &lt;strong&gt;Pride and Humility in Anglo-Saxon Theology. Studies on the Old English Interpretation of Gregory the Great, Orosius, Boethius and Augustine in the Early Middle Ages&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; In this dissertation it is argued that the analysed Old English sources are by no means literal “translations” of their Latin equivalents, but “theological interpretations”, that a developed “Anglo-Saxon theology” can be discerned from the texts, which theologically paved the way for the 10th century English Benedictine Reform, and that mainly (Benedictine) theologians were responsible for the composition of the Old English versions, not Alfred the Great, King of Wessex (871-899), personally.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; This dissertation on Early Medieval Ecclesiastical History aims to acquaint scholars who otherwise do not read Old English (OE) with the so-called Alfredian texts. The intention is to add a theological perspective to the debates about authorship opting for close cooperation between English Medieval Studies and Theology.&lt;br /&gt; The dissertation is based on a comparison of Gregory’s &lt;i&gt;Dialogi&lt;/i&gt; and &lt;i&gt;Regula Pastoralis&lt;/i&gt;, Orosius’s &lt;i&gt;Historiarum adversum paganos libri septem&lt;/i&gt;, Boethius’s &lt;i&gt;De consolatione philosophiae&lt;/i&gt;, and Augustine’s &lt;i&gt;Soliloquia&lt;/i&gt; with their OE interpretations.&lt;br /&gt; Outside English Medieval Studies, the OE versions of the patristic texts are either totally neglected or still treated as literal translations which have no special &lt;i&gt;Tendenz&lt;/i&gt;. Scholars in English Medieval Studies, however, have claimed that the OE versions are highly interpretative texts. The number of scholars who question Alfred’s authorship (not just partly but also generally) is increasing.&lt;br /&gt; This study confirms this from a theological perspective arguing that from the OE versions a developed “Anglo-Saxon theology” can be discerned. It is suggested here that the distinctive style of theology in the Anglo-Saxon church owes much to Benedictine ideals of humility (&lt;i&gt;imitatio Christi&lt;/i&gt;) and sees life as a cosmic struggle between God and the devil, the source of all pride (Augustine: &lt;i&gt;humilitas Christi medicina superbiae nostrae&lt;/i&gt;). The project evaluates the Anglo-Saxon church and state through a study of the themes of pride and humility (Latin &lt;i&gt;superbia&lt;/i&gt; and &lt;i&gt;humilitas&lt;/i&gt;, OE &lt;i&gt;ofermod&lt;/i&gt; and &lt;i&gt;eaðmod&lt;/i&gt;). The numerous textual interdependencies on philosophical-theological topics are immensely complex. Therefore, the idea of Alfred the Great as &lt;i&gt;rex litteratus&lt;/i&gt; is clearly undermined from the point of view of Ecclesiastical History and the History of Theology.&lt;br /&gt; The author of this dissertation sees a historical connection between the OE sources and the succession crisis following the death of Charles the Fat. The texts reveal a critical view of contemporary rulers as well as the struggle for a realignment of royal virtue and mirror the political uncertainty concerning the future of the Carolingian Empire.&lt;br /&gt; By illustrating how Gregorian theology depends on Augustine and how this influenced the Anglo-Saxon doctrine of the soul the dissertation also seeks to challenge Leslie Lockett’s psychologically-motivated hypothesis of ‘the medievalist bias’ (2011).
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<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2016-12-16T00:00:00Z</dc:date>
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