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<title>E-Dissertationen</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/1629</link>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 18:16:52 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-06-10T18:16:52Z</dc:date>
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<title>Pilgerinnen und Reiseautorinnen</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14186</link>
<description>Pilgerinnen und Reiseautorinnen
Dusend, Sarah Edith
Diese im Sommer 2020 eingereichte Dissertation behandelt die Autorinnenschaft und Reisetätigkeit von drei qajarischen Frauen Ende des 19. Jahrhunderts. Grundlage der Analyse bilden die von ihnen verfassten Reise- bzw. Pilgerberichte, die die weibliche Perspektive auf diese Themen und weibliche Lebenswelten innerhalb der qajarischen Elite gegen Ende des 19. Jahrhunderts bieten. Der Arbeit liegt die These zugrunde, dass die Reiseberichte Ausdruck des Zusammenspiels von gender und class (sozialer Status) sind und darüber Einblicke geben, wie beide Kategorien Schreiben und Autorenschaft, die Nutzung sozialer Räume, Mobilität, Interaktion/Kommunikation bzw. Handlungsfähigkeit und nicht zuletzt die Art zu Reisen beeinflussten.
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<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14186</guid>
<dc:date>2026-06-05T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Cross-border Education and its relationship to sociocultural integration and economic development in West African border communities</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14180</link>
<description>Cross-border Education and its relationship to sociocultural integration and economic development in West African border communities
Dakyie, Albert Allan
This thesis investigates the complex dynamics of cross-border access to public basic education in West African border communities, particularly emphasizing how sociocultural factors influence this phenomenon and shape social integration and economic development. The dissertation addresses the main research question, what is the relevance of accessing cross-border public basic education to the inhabitants of border communities in the Ghana – Burkina Faso border enclave, and how does accessing education this way protect, maintain, and enhance cultural, social, and economic integration? It addresses the critical issue of educational access in regions where national borders intersect, creating unique challenges and opportunities for pupils, families, and educational systems. &lt;br/&gt;&#13;
The research is grounded in a mixed-methods approach, integrating qualitative and quantitative data to explore the multifaceted nature of cross-border education. Fieldwork was conducted in selected West African border communities, employing a combination of interviews with educators, policymakers, parents, and students, as well as surveys and observational studies. The analysis is contextualized within the broader theoretical frameworks of borderlands, access theory, cross-border education, and the impacts of schooling on individual lives. &lt;br/&gt;&#13;
The results suggest that post-colonial education both promotes and hinders social integration. It serves as a connecting element between border communities, which often share cultural and social ties. Furthermore, the research findings highlight the central role of culture, social, economic, and religious factors in decisions related to cross-border education. The analysis demonstrates how cross-border education contributes to the sociocultural integration and economic development of both communities and individuals. The findings also show that cross-border education in the study communities is not merely to be understood as an international activity, but is deeply embedded in translocal contexts. Local social and religious factors link the communities with the schools that children attend. &lt;br/&gt;&#13;
In light of the ongoing social and political instability in the West African sub-region, the research advocates for policies that recognize and support the unique needs of border communities, particularly in terms of cross-border education. Such policies would ensure that educational opportunities contribute effectively to social cohesion and economic development. In conclusion, this research emphasizes the need to view cross-border access to education not merely as an economic strategy in border communities but as a crucial element for development and well-being in peripheral border communities.; Diese Dissertation untersucht die komplexe Dynamik des grenzüberschreitenden Zugangs zur öffentlichen Grundbildung in westafrikanischen Grenzgemeinden. Dabei liegt der Fokus insbesondere darauf, wie soziokulturelle Faktoren den Bildungszugang beeinflussen und dadurch soziale Integration sowie wirtschaftliche Entwicklung fördern. Die zentrale Forschungsfrage ist, welche Bedeutung dem Zugang zu grenzüberschreitender öffentlicher Grundbildung für die Bewohnerinnen und Bewohner der Grenzregion zwischen Ghana und Burkina Faso zukommt und inwiefern dieser Zugang kulturelle, soziale und wirtschaftliche Integrationsprozesse schützt, sichert und fördert. Der Fokus liegt dabei auf Regionen, in denen nationale Grenzen aufeinandertreffen und dadurch besondere Herausforderungen und Chancen für Schüler:innen, ihre Familien und die beteiligten Bildungssysteme entstehen. &lt;br/&gt;&#13;
Diese Dissertation verfolgt einen &lt;em&gt;Mixed-Methods&lt;/em&gt;-Ansatz, der qualitative und quantitative Daten integriert, um die Vielschichtigkeit der grenzüberschreitenden Bildung zu untersuchen. Die Daten wurden in ausgewählten westafrikanischen Grenzgemeinden erhoben. Dabei kam eine Kombination aus Interviews mit Pädagog:innen, politischen Entscheidungsträgern, Eltern und Schüler:innen, sowie Umfragen und Beobachtungsstudien zum Einsatz. Die Analyse der Daten wird in die breitere theoretische Forschung zu Grenzgebieten, Zugang (&lt;em&gt;access theory&lt;/em&gt;), grenzüberschreitender Bildung und den Auswirkungen der Schulbildung auf das Leben des Einzelner eingeordnet. &lt;br/&gt;&#13;
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass postkoloniale Bildung die soziale Integration sowohl fördert als auch behindert. Dabei fungiert sie als verbindendes Element zwischen Grenzgemeinschaften, die häufig kulturelle und soziale Bindungen teilen. Darüber hinaus unterstreichen die Forschungsergebnisse die zentrale Bedeutung kultureller, sozialer, wirtschaftlicher und religiöser Faktoren bei Entscheidungen im Zusammenhang mit grenzüberschreitender Bildung. Zudem zeigt die vorliegende Analyse auf, wie grenzüberschreitende Bildung zur soziokulturellen Integration und wirtschaftlichen Entwicklung von Gemeinschaften und Individuen beiträgt. Die Befunde verdeutlichen, dass grenzüberschreitende Bildung in den untersuchten Gemeinschaften nicht lediglich als internationale Aktivität zu verstehen ist, sondern zutiefst translokal verankert ist. Lokale soziale und religiöse Faktoren verbinden die Gemeinschaften mit den Schulen, die ihre Kinder besuchen. &lt;br/&gt;&#13;
Angesichts der anhaltenden sozialen und politischen Instabilität in der westafrikanischen Subregion spricht sich diese Dissertation für eine Bildungspolitik aus, die die besonderen Bedürfnisse von Grenzgemeinden anerkennt und gezielt fördert – insbesondere im Hinblick auf grenzüberschreitende Bildungsangebote. Eine solche Politik würde sicherstellen, dass Bildungsangebote entstehen, die wirksam zum sozialen Zusammenhalt und zur wirtschaftlichen Entwicklung in diesen Regionen beiträgt. Abschließend betont diese Dissertation die Notwendigkeit, den grenzüberschreitenden Zugang zu Bildung nicht lediglich als wirtschaftliches Instrument zu betrachten, sondern als ein zentrales Element für Entwicklung und Wohlergehen peripherer Grenzgemeinden.
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<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14180</guid>
<dc:date>2026-06-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Abū Laiṯ as-Samarqandīs (gest. 375/986) Werk zur islamischen Ethik &lt;em&gt;Tanbīh al-ġāfilīn&lt;/em&gt; im Kontext der ideengeschichtlichen Entwicklungen in Zentralasien des 9. - 10. Jahrhunderts</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14176</link>
<description>Abū Laiṯ as-Samarqandīs (gest. 375/986) Werk zur islamischen Ethik &lt;em&gt;Tanbīh al-ġāfilīn&lt;/em&gt; im Kontext der ideengeschichtlichen Entwicklungen in Zentralasien des 9. - 10. Jahrhunderts
Larbi, Maritana
Die vorliegende Dissertation untersucht das Werk &lt;em&gt;Tanbīh al-ġāfilīn&lt;/em&gt; des zentralasiatischen hanafitischen Gelehrten Abū Laiṯ as-Samarqandī (gest. 375/986) im Kontext der ideengeschichtlichen Entwicklungen Zentralasiens des 9. und 10. Jahrhunderts. Obwohl das Werk zu den bekanntesten religiös-didaktischen Schriften der islamischen Tradition zählt, wurde es bislang kaum systematisch unter dem Gesichtspunkt islamischer Ethik erforscht. Die Arbeit setzt sich daher zum Ziel, &lt;em&gt;Tanbīh al-ġāfilīn&lt;/em&gt; nicht lediglich als kompilatorische Predigt- und Erbauungsliteratur zu betrachten, sondern als einen ethisch-normativen Diskursraum zu analysieren, in dem zentrale Vorstellungen vom Menschen, von der Gottesbeziehung, von sozialer Ordnung und moralischer Selbstdisziplinierung verhandelt werden.&lt;br /&gt; &#13;
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Samarqandī durch Auswahl, Anordnung und Deutung von Koranversen, prophetischen Überlieferungen, Aussagen früher Gelehrter, Weisheiten und Ermahnungen ein kohärentes ethisches Konzept entfaltet. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Verhältnis von Offenbarung, Vernunft, Recht und Moral sowie dem methodischen Umgang mit nichtkanonischen, schwachen und teilweise als fabriziert eingestuften Überlieferungen. Die Untersuchung zeigt, dass Samarqandīs Werk trotz seines kompilatorischen Charakters eine klare argumentative Struktur besitzt und menschliches Handeln vor allem im Horizont theologischer Ethik deutet.&lt;br /&gt;&#13;
Darüber hinaus verortet die Dissertation &lt;em&gt;Tanbīh al-ġāfilīn&lt;/em&gt; im Spannungsfeld hanafitischer Rechtsmoral, frühzentralasiatischer Askese, religiöser Bildungskultur und der politischen sowie kulturellen Dynamiken der Samanidenzeit. Auf diese Weise leistet die Arbeit einen Beitrag zur Erforschung vormoderner islamischer Ethik und zeigt, dass Samarqandīs Werk als wichtige Vorstufe späterer systematischer Ethikentwürfe im islamischen Mittelalter verstanden werden kann.
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<pubDate>Fri, 29 May 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14176</guid>
<dc:date>2026-05-29T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Gesetz und Lebenswirklichkeit im antiken Athen</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14175</link>
<description>Gesetz und Lebenswirklichkeit im antiken Athen
Reitz, Claudia
Diese Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen kodifiziertem Recht und informellen gesellschaftlichen Normen in der 41. Rede des Demosthenes. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass attische Gerichtsreden des 4. Jhds. v. Chr. wiederholt Spannungen zwischen gesetzlichen Regelungen und sozialer Praxis erkennen lassen. Ziel ist es, diese Abweichungen sowie die ihnen zugrunde liegenden sozialen Mechanismen zu analysieren. &lt;br/&gt;&#13;
Ein Schwerpunkt liegt auf dem athenischen Gerichtsverfahren, das im Kontext von Ehre und sozialem Status als sozialer Wettkampf verstanden werden kann. Die Analyse der Spudias-Rede zeigt, dass der Kläger gezielt seine Selbstdarstellung nutzt, um die Richter zu beeinflussen. Darüber hinaus untersucht die Arbeit das attische Erbrecht, die Mitgiftpraxis sowie die Rolle von Frauen im wirtschaftlichen und rechtlichen Leben Athens. Dabei wird deutlich, dass gesetzliche Regelungen häufig durch flexible gesellschaftliche Praktiken ergänzt oder umgangen wurden. Besonders innerhalb des &lt;em&gt;οἶκος&lt;/em&gt; bestanden informelle Normbereiche, die Frauen größere Handlungsspielräume ermöglichten. &lt;br/&gt;&#13;
Ein Vergleich mit den Komödien des Menander zeigt, dass viele dieser Entwicklungen auch gegen Ende des 4. Jhds. v. Chr. fortbestanden. Insgesamt kommt die Arbeit zu dem Ergebnis, dass im klassischen Athen mehrere Normsysteme parallel existierten und die beobachtbaren Abweichungen vom Gesetz Ausdruck eines umfassenderen sozialen und rechtlichen Wandels waren.
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<pubDate>Fri, 29 May 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14175</guid>
<dc:date>2026-05-29T00:00:00Z</dc:date>
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