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<title>Medizin und Kulturwissenschaft. Bonner Beiträge zur Geschichte, Anthropologie und Ethik der Medizin</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/507</link>
<description>Open Access Zweitveröffentlichungen der Reihe Medizin und Kulturwissenschaft. Bonner Beiträge zur Geschichte, Anthropologie und Ethik der Medizin</description>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 06:31:49 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-04-16T06:31:49Z</dc:date>
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<title>Lebensbilder jüdischer Akademikerinnen</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/10850</link>
<description>Lebensbilder jüdischer Akademikerinnen
Formanski, Birgit
Zu den ersten Bonner Medizinstudentinnen gehörten viele Töchter bildungsorientierter jüdischer Familien. Die späteren Promovendinnen mit Bestnoten ebneten, ohne selbst weibliche Berufsvorbilder gehabt zu haben, folgenden Generationen von Studentinnen den akademischen Weg. Ungeachtet früher Berufserfolge hatten etliche dieser Ärztinnen nach Ende des Ersten Weltkrieges unter erheblichen Vorbehalten der Kollegenschaft sowie Benachteiligungen bei Einstellungen zu leiden. Ab 1933 begann die anfängliche Ausgrenzung und spätere Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Nicht allen gelang die Flucht ins Ausland. Manche schafften dort jedoch einen erfolgreichen Neuanfang. Nach der Flucht aus Nazideutschland praktizierten ehemalige Bonner jüdische Studentinnen als Ärztinnen in acht verschiedenen Ländern, darunter Bulgarien, Chile, Palästina und die Türkei. Das ihnen angetane Unrecht haben sie nie vergessen können.; Many of the first medical female students at Bonn University came from well-educated Jewish families. Without having had any kind of female example for themselves, most of them finished their studies with best exam results and, in some way, became the lead generation on the academic pathway for those female student generations to come. Despite early success in the job, after the end of World War I, a considerable number of these early medical female doctors were faced with reservation from their male colleagues and with discrimination during employment requests. Early 1933 they were excluded from certain medical doctor positions which later terminated in persecution by the Nazi regime. Not all managed to leave Germany in time; some of them successfully started a new career abroad. None of them ever forgot the injustice which they had suffered.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2020 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/10850</guid>
<dc:date>2020-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Ärztliches Ethos im Kontext</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/508</link>
<description>Ärztliches Ethos im Kontext
Schott, Heinz Gustav; Bruchhausen, Walter
Das ärztliche Ethos im Einflussbereich verschiedener außermedizinischer Interessen steht im Fokus dieses Sammelbands – ein Thema, das in Medizingeschichte und -studium häufig vernachlässigt wird. Spektakulärere Fragen ärztlicher Erfolge und Vergehen, beängstigender Möglichkeiten und Grenzsituationen bestimmen sowohl historische Arbeiten als auch bioethische Debatten. Durch die historische Analyse von Fallbeispielen aus Geburtshilfe, Sterbebegleitung, zu Ehrbegriff und ärztlicher Selbstverpflichtung wird in diesem Band ein Problembewusstsein entwickelt, hinter das die ärztliche Ausbildung heute nicht zurückfallen darf. Das betrifft nicht zuletzt Fragen der ärztlichen Kommunikation, der Gestaltung der Arzt-Patient-Beziehung, der Werte-Orientierung und der Reflexion von Wissenschaft, auf die jeweils weitere Beiträge von erfahrenen Klinikern und Theoretikern eingehen. So entsteht ein Bild von ärztlichem Ethos, das für die Untersuchung der Medizin in ihrer Geschichtlichkeit wie in ihren aktuellen Anforderungen einen Kernbereich markiert.
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<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/508</guid>
<dc:date>2010-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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