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<title>Institut für Klassische und Romanische Philologie (IKURP)</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/594</link>
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<pubDate>Sun, 03 May 2026 10:32:18 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-05-03T10:32:18Z</dc:date>
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<title>Abschlussbericht über das DFG-Forschungsprojekt "Ciceros &lt;em&gt;Tusculanae disputationes&lt;/em&gt; und sein Projekt einer römischen Philosophie"</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14055</link>
<description>Abschlussbericht über das DFG-Forschungsprojekt "Ciceros &lt;em&gt;Tusculanae disputationes&lt;/em&gt; und sein Projekt einer römischen Philosophie"
Müller, Gernot Michael; Müller, Jörn
Das Projekt widmete sich der inhaltlichen Erforschung und Erschließung des Konzepts einer genuin römischen Philosophie im Werk von Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.) auf interdisziplinärer Basis durch eine Kooperation zwischen Klassischer Philologie und Philosophie. Der Zugriff erfolgte dabei exemplarisch, in Gestalt einer umfangreichen Kommentierung des fünften Buchs der &lt;em&gt;Tusculanae Disputationes&lt;/em&gt;, das Cicero selbst als den Höhepunkt seines philosophischen Schrifttums auswies und in dem die für die antike Philosophie in toto zentrale Fragestellung zur Diskussion steht, ob die Tugend allein für das glückliche Leben ausreicht (die sog. Suffizienzthese). Der Kommentar zielt darauf ab, einen substantiellen Beitrag zu zwei in der bisherigen Forschung kontrovers diskutierten und immer noch offenen Fragen zu leisten: (1) Was zeichnet Cicero als Philosophen aus? (2) Und wie versucht er, die über lange Zeit hinweg auf den griechischen Kulturraum konzentrierte Philosophie in Rom heimisch zu machen? &lt;br/&gt;&#13;
Die zur Beantwortung dieser Fragen konzipierte Buchpublikation, die auf einer langjährigen Kooperation zwischen den beiden Projektleitern und ihren Mitarbeitern fußt, umfasst dabei neben einem lemmatisch organisierten Kommentarteil auch einen kritisch durchgesehenen lateinischen Text, eine neue Übersetzung sowie insgesamt fünf längere interpretative Essays, die sich zentralen übergreifenden Fragestellungen des fünften Tusculanenbuchs widmen und dieses auch noch in größeren werkimmanenten und kulturhistorischen Zusammenhängen verorten. Der Unterschied zu herkömmlichen Kommentaren, die sich meist auf Hinweise und 3 Hintergründe beschränken, die dem unmittelbaren Verständnis des Textes durch die Leserschaft dienen sollen, besteht dabei in der ambitionierten inhaltlichen Interpretationsabsicht: Es wird in detaillierten Analysen aufgewiesen, wie Cicero sich in höchst subtiler Weise verschiedener literarischer und philosophischer Argumentationsmuster bedient, um für die Unterstützung der Suffizienzthese ein Maximum an Überzeugungskraft zu kreieren. Der dezidiert interdisziplinäre Zugriff rückt dabei in den Fokus, wie insbesondere das Ineinandergreifen von philosophischer Argumentation und rhetorischer Präsentation im Gewand des Dialogs eine methodisch vielschichtige Persuasivität generiert, was Cicero zugleich – gegen viele in der Forschung immer noch kursierende negative Urteile – als einen innovativen Denker und Schriftsteller sichtbar werden lässt.; The project was dedicated to researching and analysing the concept of a genuinely Roman philosophy in the work of Marcus Tullius Cicero (106-43 BC) on an interdisciplinary basis by a joint venture between classical philology and philosophy. The approach was exemplary, in the form of an extensive commentary on the fifth book of his &lt;em&gt;Tusculanae Disputationes&lt;/em&gt;, which Cicero himself highlighted as the climax of his philosophical writings and in which the central question for ancient philosophy in toto is discussed, namely whether virtue alone is sufficient for a happy life (the so-called sufficiency thesis). The commentary aims to make a substantial contribution to two questions that have been controversially discussed in previous research and are still open: (1) What characterises Cicero as a philosopher? (2) And how does he attempt to make philosophy, which for a long time was centred on the Greek cultural area, at home in Rome? &lt;br/&gt;&#13;
The book publication conceived to answer these questions, which is based on many years of cooperation between the two project leaders and their colleagues, comprises a lemmatically organised commentary section, a critically reviewed Latin text, a new translation and a total of five longer interpretative essays, which are dedicated to central overarching questions of the fifth Tusculan book and also locate it in larger work-immanent and cultural-historical contexts. The difference to conventional commentaries, which are usually limited to references and background information intended to help the reader understand the text directly, lies in the ambitious interpretation of the content: Detailed analyses show how Cicero makes use of various literary and philosophical argumentation patterns in a highly subtle way in order to create maximum persuasive power in support of the sufficiency thesis. The decidedly interdisciplinary approach 4 focuses on how, in particular, the interweaving of philosophical argumentation and rhetorical presentation in the guise of a dialogue generates a methodically multi-layered persuasiveness, which at the same time reveals Cicero as an innovative thinker and writer - contrary to many negative judgements still circulating in research.
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<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14055</guid>
<dc:date>2026-03-31T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Écrire l'histoire de la littérature européenne</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/13618</link>
<description>Écrire l'histoire de la littérature européenne
White, Michael; Bernsen, Michael; Dineva, Elena; Landi, Michela; Litwinowicz-Krutnik, Zofia; Roumette, Julien; Schött, Leon; Zorica Vukušić, Maja; Wertzel, Michael; Yanakieva, Miryana; Mossé, Marie; Serafimova, Margarita
Bernsen, Michael; White, Michael
L'objectif du volume est de souligner que, dans leur création, les histoires littéraires nationales en Europe ont été écrites dans le but de donner une validité historique aux traditions nationales perçues comme ayant vu le jour dans le cadre d'un canon européen et par le biais d‘échanges, d'influences et d'adaptations. À ce titre, il serait exagéré de prétendre que les histoires littéraires nationales et européennes constituent des approches exclusives. Les contributions examinent sous des angles régionaux, systématiques et méthodologiques différents la question de savoir comment écrire une histoire de la littérature européenne.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/13618</guid>
<dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Lateinische Literatur des Barock</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/13599</link>
<description>Lateinische Literatur des Barock
Babin, Malte Ludolf; Gutt, Niklas; Hintzen, Beate; Jönsson, Arne; Kagerer, Katharina; Leone, Marco; Luggin, Johanna; Łukaszewicz-Chantry, Maria; Nyberg, Lars; Ryczkowski, Patryk M.; Schön, Katharina-Maria; Stockhorst, Stefanie; Svensson, Johanna; Viiding, Kristi; Werle, Dirk; Wiener, Claudia
Hintzen, Beate
Der Band enthält 15 Beiträge zur lateinischen Literatur des 17. Jahrhunderts aus mehreren europäischen Räumen (deutscher Sprachraum, Italien, England, Litauen/Polen, Estland, Skandinavien), zu verschiedenen Gattungen (Epos, Epigramm, Figurengedicht, Lyrik, Hymnus, Geschichtsschreibung, Traktat) und aus unterschiedlichen Funktionszusammenhängen (Buchpublikation, Festvortrag u.a.). Untersucht wird der Zusammenhang von Inhalt, Gattung und Funktionszusammenhang, besonders aber das jeweilige Verhältnis der lateinischen Texte zu der bereits entwickelten oder sich entwickelnden nationalsprachlichen Literatur. Hierbei stehen zwei Fragen im Vordergrund: Inwieweit führte die Konkurrenz mit der Nationalliteratur zu Innovationen in der lateinischen Literatur? Fügt sich lateinische Literatur des 17. Jahrhunderts in die etablierten Epochengrenzen und -beschreibungen?
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<pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/13599</guid>
<dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Migrierende Subjekte in romanischen Literaturen der Welt</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/12907</link>
<description>Migrierende Subjekte in romanischen Literaturen der Welt
Nohe, Hanna
Diese komparatistische (Französisch, Italienisch, Spanisch) und transnationale Untersuchung wirft die Frage auf, wie die postkolonialen Verschränkungen zwischen Globalem Süden (Südamerika, Afrika, Asien) und Norden in narrativen Texten des 21. Jahrhunderts von und über migrierende Subjekte erscheinen. Dabei zeigen sich subalterne, teils autofiktionale (Erzähler-)Figuren sowohl als zentrales Mittel der Süd-Darstellung als auch als Indikatoren des Spannungsverhältnisses zwischen globaler Elite und postkolonialer Benachteiligung.&#13;
&#13;
Die sozioökonomische Perspektive der Studie spiegelt sich in ihrem zweiteiligen Aufbau: Sie nimmt einerseits das literarische Feld unter den Bedingungen der Globalisierung in den Blick und untersucht andererseits die literarische Darstellung der wirtschaftlichen Differenzen zwischen Norden und Süden. Ein Interview mit dem Kleinstverlag Giovane Africa Edizioni ergänzt die Arbeit.&#13;
&#13;
Nicht zuletzt durch ihr breit angelegtes, den Kanon erweiterndes Korpus und die Dynamisierung tradierter Gruppenzugehörigkeiten öffnet die Studie den Blick thematisch wie fachlich auf eine Zukunft, in der die globale Vernetzung und die Herausforderungen der kulturellen und wirtschaftlichen Nord-Süd-Dynamiken weiter zunehmen werden.
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<pubDate>Mon, 01 Jan 2024 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/12907</guid>
<dc:date>2024-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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