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<title>Medizinische Fakultät</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/63</link>
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 21:38:11 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-07-28T21:38:11Z</dc:date>
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<title>Auswirkung der Eosinophilie auf die Gefäßsteifigkeit und das Auftreten von Bauchaortenaneurysmen bei Patienten mit Asthma bronchiale</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14323</link>
<description>Auswirkung der Eosinophilie auf die Gefäßsteifigkeit und das Auftreten von Bauchaortenaneurysmen bei Patienten mit Asthma bronchiale
Budimovska, Andrea
Hintergrund:&lt;br /&gt;&#13;
Asthma bronchiale ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch Atemwegsobstruktion, bronchiale Hyperreagibilität und Atemwegsremodelling gekennzeichnet ist. Zunehmende Evidenz deutet darauf hin, dass Asthma bronchiale nicht ausschließlich auf die Atemwege begrenzt ist, sondern auch mit systemischen Entzündungsprozessen und vaskulären Veränderungen assoziiert sein kann. Eosinophile Granulozyten als zentrale Effektorzellen der Typ-2-Inflammation spielen dabei sowohl in der lokalen Atemwegsentzündung als auch möglicherweise bei systemischen Gefäßveränderungen eine wichtige Rolle. Zur Beurteilung einer potenziellen vaskulären Beteiligung bei Asthma bronchiale können der Durchmesser der abdominalen Aorta (AA) und die Gefäßsteifigkeit als nicht-invasive Gefäßparameter herangezogen werden.&lt;br /&gt; &#13;
Methoden:&lt;br /&gt;&#13;
In dieser Studie wurden 112 Patient*innen mit Asthma bronchiale untersucht. Der Durchmesser der AA wurde sonographisch bestimmt, während die Gefäßsteifigkeit als Marker frühatherosklerotischer Gefäßveränderungen mittels vaskulären Speckle-Tracking-Analyse analysiert wurde. Gemäß der Nationalen VersorgungsLeitlinie Asthma 2024 wurde eine Blut-Eosinophilenzahl (BEC) von ≥300 Zellen/µL als Grenzwert für das eosinophile Asthma bronchiale verwendet. Basierend auf diesem Grenzwert wurden die Teilnehmenden in zwei Gruppen eingeteilt (&lt;300/µL vs. ≥300/µL).&lt;br /&gt; &#13;
Ergebnisse:&lt;br /&gt;&#13;
Patient*innen mit einer BEC von ≥300 Zellen/µL wiesen einen signifikant breiteren Aortendurchmesser auf als Patient*innen mit BEC von &lt;300 Zellen/µL. Darüber hinaus zeigte sie eine erhöhte Gefäßsteifigkeit der Aortenwand, was auf frühe vaskuläre Umbauprozesse hideuten könnte. Zusätzlich wurden im Rahmen der Studie drei zuvor nicht diagnostizierte Bauchaortenaneurysmen entdeckt; alle betroffenen Patient*innen wiesen eine BEC von ≥300 Zellen/µL auf.&lt;br /&gt;&#13;
Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;&#13;
Die vorliegenden Ergebnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen erhöhten BEC-Werten bei Asthma bronchiale und strukturellen sowie funktionellen Veränderungen der abdominalen Aorta hin.
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14323</guid>
<dc:date>2026-07-28T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) als Gefahrenstoffe</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14322</link>
<description>Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) als Gefahrenstoffe
Gappa, Hanna Maren
&lt;strong&gt;Hintergrund und Zielsetzung&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Wissenschaft und der öffentlichen Wahrnehmung geraten. Aufgrund ihrer chemischen Struktur weisen PFAS eine hohe Stabilität und Persistenz auf, wodurch ihre Auswirkungen auf Menschen und Umwelt zu einem globalen Gesundheits- und Umweltproblem geworden sind. Die vorliegende Promotionsarbeit analysiert die human- und ökotoxikologischen Auswirkungen von PFAS sowie die zeitliche Entwicklung der PFAS-Belastung. Zudem wird diskutiert, ob aktuelle rechtliche Beschränkungen den derzeitigen Forschungsstand ausreichend widerspiegeln. &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Methodik&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
Die Literaturrecherche wurde am 8. August 2022 in den Datenbanken PubMed und Web of Science durchgeführt. Nach Deduplizierung von initial 3.181 Treffern wurden im Rahmen eines PRISMA-konformen Screening-Prozesses insgesamt 89 Primärstudien eingeschlossen. Die Ein- und Ausschlusskriterien orientierten sich am PICO-Schema. Zur statistischen Zusammenführung einzelner Studienergebnisse wurde eine Metaanalyse mit dem Random-Effects-Modell in R-Studio durchgeführt. Aufgrund der ausgeprägten Heterogenität der Studien konnte diese lediglich für zwei Studien zum Endpunkt Geburtsgewicht und der Substanz PFNA realisiert werden. &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Ergebnisse&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
Aus humantoxikologischer Sicht belegen 34 Studien signifikante negative Auswirkungen erhöhter PFAS-Expositionen auf mehrere Organsysteme. PFOS, PFOA, PFDA und PFNA wurden mit einer Reduktion des Geburtsgewichts bei Neugeborenen assoziiert; die Metaanalyse ergab einen geschätzten Gesamteffekt von −58,4 g (p = 0,043) bei mäßiger Heterogenität (I² = 56,8 %). Weitere Befunde zeigen eine geschwächte Impfantwort bei Kindern, endokrine Störungen, Beeinträchtigungen der Fertilität sowie Hinweise auf erhöhte Inzidenzen von Nieren- und Hodenkrebs. Langkettige Verbindungen erwiesen sich als toxikologisch relevanter als kurzkettige PFAS. Aus ökotoxikologischer Sicht dokumentieren 55 Studien eine flächendeckende PFAS-Kontamination in allen untersuchten Matrices. Langkettige Verbindungen dominierten in Klärschlamm- und Bodenproben von Feuerwehrübungsplätzen, während kurzkettige PFAS mit zunehmender Entfernung von Expositionszentren überwogen. In Lebensmitteln tierischen Ursprungs wurden die TDI-Richtwerte der EFSA für PFOS und PFOA teilweise überschritten. &lt;br/&gt;&#13;
&lt;strong&gt;Schlussfolgerung&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
Die Ergebnisse belegen die weitreichende und persistente Gefährdung durch PFAS für Mensch und Umwelt. Bestehende Regulierungen fokussieren bislang primär auf gut erforschte Verbindungen wie PFOA und PFOS; Ersatzstoffe und Vorläuferverbindungen sind unzureichend reguliert. Die Arbeit identifiziert wesentlichen Forschungsbedarf, insbesondere zu PFAS-Alternativen, zum Übergang aus Lebensmittelkontaktmaterialien sowie zur Hintergrundbelastung abgelegener Regionen. Sie liefert eine evidenzbasierte Grundlage für Leitlinienentwicklung und politische Handlungsempfehlungen.
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14322</guid>
<dc:date>2026-07-28T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Untersuchungen zur Anwendung intensivmedizinischer Verlegungskriterien auf den Patientenfluss und das Outcome</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14321</link>
<description>Untersuchungen zur Anwendung intensivmedizinischer Verlegungskriterien auf den Patientenfluss und das Outcome
Nies, Svea
Die Intensivmedizin sieht sich mit begrenzten Ressourcen, Fachkräftemangel und einer zunehmenden Komplexität der Versorgung konfrontiert. Dabei ist die Verlegung von Intensivpatienten und -patientinnen ein zentraler Prozess im Patientenfluss eines Krankenhauses. Sie beeinflusst sowohl das klinische Behandlungsergebnis der Patienten und Patientinnen als auch die Kapazitätsauslastung der Intensivstation. Es existieren jedoch keine allgemein gültigen, objektiven Verlegungskriterien. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit die klinische Anwendbarkeit eines Bündels aus 28 objektiven Verlegungskriterien im Alltag der operativen Intensivstation des Krankenhauses Düren. Diese Kriterien wurden zuvor in einem Delphi-Prozess abgestimmt. In einer prospektiven, zweiphasigen Beobachtungsstudie wurde zunächst die bestehende Verlegepraxis über einen Zeitraum von einem Monat analysiert. Anschließend wurden die Verlegungskriterien implementiert. Das Ziel bestand darin, die praktische Eignung dieser Kriterien im klinischen Alltag innerhalb eines weiteren Monats zu überprüfen und diejenigen zu identifizieren, die sich zuverlässig anwenden lassen. Die Untersuchung zeigte, dass die Auslastung der Intensivstation durch schwer planbare Zusteuerungen, unkoordinierte elektive operative Eingriffe sowie begrenzte Abflusskapazitäten in nachgelagerten Versorgungsstufen beeinflusst wird. In mehr als der Hälfte aller Verlegungen traten Verzögerungen auf, die überwiegend auf Kapazitätsrestriktionen zurückzuführen waren. Insgesamt wurden siebzehn Verlegungskriterien identifiziert, die in mehr als achtzig Prozent der Fälle vor und bei Verlegung erfüllt waren. Sie stellen somit Kernkriterien dar, die als Grundlage für ein standardisierbares Assessment genutzt und bei Bedarf situationsabhängig erweitert werden können. Aufgrund der begrenzten Fallzahl und des kurzen Beobachtungszeitraums ließ sich jedoch kein medizinisch relevanter Zusammenhang zwischen der Erfüllung der Kriterien und dem klinischen Verlauf oder dem Patientenfluss nachweisen. Für eine belastbare Aussage zur Wirksamkeit der Kriterien und zur Ableitung verallgemeinerbarer Handlungsempfehlungen sind weiterführende Untersuchungen notwendig.
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<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14321</guid>
<dc:date>2026-07-28T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Evaluation des Roche cobas h232 POC-Systems für die NT-proBNP-Bestimmung im Urin bei Kindern</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14306</link>
<description>Evaluation des Roche cobas h232 POC-Systems für die NT-proBNP-Bestimmung im Urin bei Kindern
Schneider, Laurenz Ole
Bei etwa einem Prozent aller neugeborenen Kinder lässt sich ein angeborener Herzfehler nachweisen. Der Goldstandard für die Diagnosenstellung ist die Echokardiographie. Diese ist allerdings kostenintensiv und erfordert speziell dafür geschultes ärztliches Personal. Die Etablierung supportiver, nicht-invasiver Methoden zur Diagnosestellung und Verlaufsbeobachtung könnte die Versorgung dieser Kinder deutlich verbessern. &lt;br/&gt;&#13;
Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein POC-Gerät, welches für die Bestimmung von NT-proBNP im Serum konzipiert ist, auf die Analysierbarkeit von NT-proBNP im Urin bei Kindern getestet. Für Werte innerhalb des Messbereichs des POC-Gerätes zeigt sich ein Pearson-Korrelationskoeffizient von 0,92. Allerdings liegen 29 % aller Werte unterhalb der Messgrenze des POC-Gerätes. Ursächlich dafür ist die signifikant niedrigere NT-proBNP-Konzentration im Urin verglichen mit der Serumkonzentration. Daher wäre für einen klinischen Einsatz dieses Gerätes zur Analyse von Urinproben eine Anpassung des Messbereichs, insbesondere der unteren Nachweisgrenze, erforderlich. &lt;br/&gt;&#13;
Bislang gibt es keine Daten zur Stabilität von NT-proBNP im Urin über einen Zeitraum von mehr als 48 Stunden. In dieser Arbeit wurden fünf Urinproben von Kindern bei Raumtemperatur gelagert und es erfolgte alle zwölf Stunden die Bestimmung des NT-proBNP-Wertes mittels POC-Gerät über einen Zeitraum von 96 Stunden. Die Werte der einzelnen Proben korrelieren mit Pearson-Korrelationskoeffizienten zwischen 0,97 und 1,0, die Variationskoeffizienten liegen zwischen 10 % und 18 %.Bei einem p-Wert von 0,32 lässt sich die Nullhypothese nicht verwerfen. Dennoch fällt eine negative Steigung der Regressionsgeraden auf. Ebenso zeigt sich ein Konzentrationsrückgang zwischen 5,97 % und 34,78 %. Ob hier tatsächlich ein Abbau von NT-proBNP vorliegt, oder ob dies im Rahmen der analytischen Ungenauigkeit des POC-Gerätes zu werten ist, lässt sich mithilfe der vorliegenden Daten nicht abschließend beurteilen. Um endgültige Aussagen über die Stabilität des Parameters im Urin treffen zu können, sollten in Zukunft weitere Studien erfolgen, in denen größere Patientenkollektive einbezogen und unterschiedliche Lagerungsbedingungen berücksichtigt werden.
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<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14306</guid>
<dc:date>2026-07-24T00:00:00Z</dc:date>
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