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<title>Medizinische Fakultät</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/63</link>
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<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 03:48:48 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-07-07T03:48:48Z</dc:date>
<item>
<title>Morbidität und Mortalität kolorektalchirurgischer Operationen bei Patient*innen mit Leberzirrhose</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14258</link>
<description>Morbidität und Mortalität kolorektalchirurgischer Operationen bei Patient*innen mit Leberzirrhose
Beckmann, Christina Johanna
&lt;strong&gt;Zielsetzung&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
Patienten, die sich einer kolorektalchirurgischen Operation unterziehen und gleichzeitig unter einer Leberzirrhose leiden, stellen eine besondere Risikogruppe dar. &lt;br/&gt;&#13;
Ziel der Arbeit war es, durch eine retrospektive Analyse die Morbidität und Mortalität von Patienten mit Leberzirrhose nach kolorektalchirurgischen Operationen zu untersuchen und prädiktive Risikofaktoren für ein schlechtes Outcome zu identifizieren. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
&lt;strong&gt;Methoden&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
Um den Einfluss der Leberzirrhose auf das Outcome nach Kolorektalchirurgie zu untersuchen, wurden verschiedene präoperative Einflussfaktoren sowie postoperative Ergebnisse von Patienten analysiert. &lt;br/&gt;&#13;
Das Patientenkollektiv umfasste 77 Patienten in verschiedenen Stadien der Leberzirrhose, bei denen zwischen 1996 und Juni 2021 eine kolorektalchirurgische Operation durchgeführt wurde. Die postoperative Morbidität und Mortalität wurde anhand der Clavien-Dindo-Klassifikation sowie nach Art der Komplikationen erfasst. Um prädiktive Risikofaktoren für postoperative Komplikationen und die Mortalität zu bestimmen, wurden univariate und multivariate Analysen durchgeführt. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
&lt;strong&gt;Ergebnisse&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
&amp;bull; Major-Komplikationen: schwere Komplikationen (&gt; C/D IIIb) traten bei 62,7 % der Patienten auf. Als signifikante Risikofaktoren für schwerwiegende Komplikationen konnten die Hypoalbuminämie, der MELD-Score, die Operation im Notfall und die Anlage eines endständigen Stomas identifiziert werden. &lt;br/&gt;&#13;
&amp;bull; Häufigste postoperative Komplikationen: Blutungskomplikationen (41,6 %), respiratorische Komplikationen (37,3 %), Revisionseingriffe (32 %) &lt;br/&gt;&#13;
&amp;bull; 30-Tage-Mortalität: Die 30-Tage Mortalität betraf insgesamt 18,2 % der untersuchten Patienten. Im Gegensatz dazu standen 40 % der Patienten, die generell im Krankenhaus verstorben waren. Für die Krankenhaussterblichkeit beschreibt der MELD-Score den signifikanten Risikofaktor. &lt;br/&gt;&#13;
&#13;
&lt;strong&gt;Diskussion&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt;&#13;
Die Kolorektalchirurgie bei Patienten mit Leberzirrhose geht mit einer deutlich erhöhten Rate von schwerwiegenden Komplikationen und einer erhöhten Mortalität einher. Für eine bessere Versorgung der Patienten mit Leberzirrhose und für eine generelle Risikominimierung besteht ein möglicher Ansatzpunkt darin, eine optimale Vorbereitung der Patienten zu erreichen. Die Berücksichtigung von Komplikationen, die eine Leberzirrhose mit sich bringt, ist auch schon während der präoperativen Phase obligat. Daher sollte bei elektiven Eingriffen eine Verschiebung des Eingriffs zugunsten einer Prähabilitation evaluiert werden.
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<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14258</guid>
<dc:date>2026-07-06T00:00:00Z</dc:date>
</item>
<item>
<title>Experimentelle Simulation und Analyse eines Lückenschlusses nach Prämolarenextraktion mit Tip-Edge-Plus-Brackets</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14257</link>
<description>Experimentelle Simulation und Analyse eines Lückenschlusses nach Prämolarenextraktion mit Tip-Edge-Plus-Brackets
Kopp, Amanda Elisabeth
Das Ziel dieser Arbeit war es, einen Lückenschluss mit Tip-Edge-Plus-Brackets zu untersuchen. Neben dem beidseitigen Lückenschluss sollte analysiert werden, wie effektiv der Lückenschluss mit den durch das Bracket-System zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln gesteuert werden kann. &lt;br/&gt;&#13;
Mithilfe eines biomechanischen Messsystems (OMSS) wurde der Lückenschluss nach Extraktion des Zahnes 44 simuliert. Als Bogen wurde der 0.022" Australian wire (0,56 mm) verwendet. Die Kraftapplikation für den Lückenschluss erfolgte über Gummiketten. Die Steuerung des einseitigen Lückenschlusses sollte über einen Tip-Wechsel, eine Aufrichtefeder als Break und als Power-Tip und die Kombination aus ebendiesen Hilfsmitteln untersucht werden. Während der Messung wurden die in 200 Messzyklen auftretenden Kräfte und Drehmomente an zwei Sensoren aufgezeichnet, die die Zähne im Lückenschluss simulierten. Die Kräfte wurden für die Bewegungssimulation entsprechend in Bewegung umgesetzt. Es wurden 8 verschiedene klinische Situationen mit 5 Wiederholungsmessungen simuliert. &lt;br/&gt;&#13;
Der beidseitige Lückenschluss konnte problemlos simuliert werden. Für die Steuerung des Lückenschlusses erwies sich die Break mit einer Reduktion der Translation um etwa 50 % als sehr effektiv. Bei Verwendung des Tip-Wechsels wurde die Translation um etwa 40 % reduziert. Der jeweils ungebremste Zahn auf der anderen Seite der Lücke bewegte sich um ca. 25 % weiter in die Lücke hinein. Der Power-Tip zeigte keinen signifikanten positiven Einfluss auf die Translation. Die Kippung des Zahnes hingegen wurde durch den Power-Tip etwa verdoppelt. &lt;br/&gt;&#13;
Die Größenordnung der Nebenbewegungen, wie die bukkal-linguale Translation (0,1-0,3 mm) Extrusion und Intrusion (0,1-1 mm), ebenso wie die Rotation um die Zahnachse (3°) und die mesio-distale Achse (2°), bewegten sich in einem Rahmen, der klinisch als unproblematisch eingeordnet werden kann. &lt;br/&gt;&#13;
Mögliche Wurzelresorptionen unter Einsatz des Power-Tip konnten in vitro am OMSS nicht untersucht werden und regen zu weiteren klinischen Studien an. &#13;
Die Hilfsmittel lassen sich als "moderate Verankerungen" einstufen, welche vergleichbare Werte aufwiesen, wie die Nance-Apparatur und der Headgear. Mit dem Tip-Edge-Plus-System konnte ein zufriedenstellender Lückenschluss erreicht werden, der besonders mithilfe der Break und des Tip-Wechsels gut steuerbar war.
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<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14257</guid>
<dc:date>2026-07-06T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Einfluss von endothelialem Stress auf die Thrombinbildung</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14256</link>
<description>Einfluss von endothelialem Stress auf die Thrombinbildung
Lampe, Jana
Venöse Stase gilt als ein wesentlicher Bestandteil der Virchow-Trias und als zentraler Risikofaktor für die Entstehung venöser Thromboembolien. Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung, ob kurzfristige venöse Stase zu einer messbaren Bildung der aktiven Gerinnungsenzyme Thrombin und aktiviertes Protein C (APC) führt. Hierzu wurden gesunde Probanden, Patienten mit schwerer hereditärer Thrombophilie sowie Patienten mit koronarer Herzkrankheit mittels eines standardisierten venösen Stautests untersucht. Während eine deutliche endotheliale und profibrinolytische Aktivierung mit signifikantem Anstieg von t-PA und PAP nachgewiesen werden konnte, fanden sich keine Hinweise auf eine messbare Bildung von Thrombin oder APC. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass kurzfristige venöse Stase primär eine profibrinolytische Endothelantwort induziert und für eine relevante Aktivierung der Gerinnung zusätzliche prothrombotische Stimuli erforderlich sind.
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<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14256</guid>
<dc:date>2026-07-06T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Tactile sensitivity of natural teeth</title>
<link>https://hdl.handle.net/20.500.11811/14254</link>
<description>Tactile sensitivity of natural teeth
Utz, Karl-Heinz
In two experimental series, the tactile sensibility of natural antagonistic teeth was investigated. &lt;br/&gt;&#13;
In the first series, 109 subjects were tested using aluminium oxide particles of different sizes, uniformly distributed in yogurt. An absolute threshold value of 15 μm was determined. Male subjects detected slightly smaller foreign bodies than female subjects. Most participants were able to improve their threshold values through practice; however, they were not able to reduce them voluntarily. &lt;br/&gt;&#13;
In the second experimental series, tactile sensibility was assessed using copper foils of varying thicknesses. The median absolute tactile threshold values of 70 tested pairs of incisors, premolars, and molars amounted to 10 μm, whereas the corresponding value for canine tooth pairs was 20 μm. &lt;br/&gt;&#13;
Calculation of the 50% detection threshold yielded values of 29 μm for incisors, 63 μm for canines, and 17 μm for both premolars and molars. No sex-related differences were observed. The two experimental series assessed different aspects of tactile sensibility. No statistically significant associations were found between tactile performance and age, time of day, tooth alignment, the extent of sliding movement between centric relation and maximum intercuspal position, or the restorative status of the teeth.
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<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/20.500.11811/14254</guid>
<dc:date>2026-07-03T00:00:00Z</dc:date>
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