Fittgen, Anna: Effektivität der sequenziellen Distalisation der oberen Molaren mit Clear Alignern. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-91847
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-91847
@phdthesis{handle:20.500.11811/14385,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-91847,
author = {{Anna Fittgen}},
title = {Effektivität der sequenziellen Distalisation der oberen Molaren mit Clear Alignern},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = aug,
note = {Hintergrund: Die Distalisation der oberen Molaren mit Clear Alignern gilt als biomechanisch anspruchsvoll, wobei die klinisch erreichte Zahnbewegung häufig von der digitalen Planung abweicht.
Ziel: Untersuchung der Effektivität der sequenziellen Distalisation der oberen ersten Molaren mit Alignern sowie möglicher Einflussfaktoren auf die Umsetzung der geplanten Zahnbewegung.
Material und Methoden: In dieser retrospektiven monozentrischen Studie wurden 20 erwachsene Patientinnen und Patienten (40 obere erste Molaren) analysiert, die zwischen 2016 und 2020 mit sequenzieller Distalisation behandelt wurden. Verglichen wurden klinische und virtuelle Anfangs- und Endmodelle mittels dreidimensionaler Surface-to-Surface-Registrierung. Erfasst wurden sagittale und vertikale Bewegungen, Kippungen sowie die relative Distalisationseffektivität.
Ergebnisse: Die klinisch erreichte Distalisation war geringer als die digital geplante Bewegung. Das vorherrschende Bewegungsmuster war eine distale Kronenkippung, während eine körperliche Translation nur eingeschränkt erreicht wurde. Es zeigte sich eine große interindividuelle Varianz.
Schlussfolgerung: Die sequenzielle Distalisation mit Alignern ermöglicht klinisch relevante sagittale Korrekturen, erreicht jedoch die geplante Translation häufig nicht vollständig. Die Ergebnisse verdeutlichen die begrenzte biomechanische Vorhersagbarkeit digitaler Alignerplanungen und die Bedeutung einer kritischen klinischen Behandlungsplanung.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14385}
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Ziel: Untersuchung der Effektivität der sequenziellen Distalisation der oberen ersten Molaren mit Alignern sowie möglicher Einflussfaktoren auf die Umsetzung der geplanten Zahnbewegung.
Material und Methoden: In dieser retrospektiven monozentrischen Studie wurden 20 erwachsene Patientinnen und Patienten (40 obere erste Molaren) analysiert, die zwischen 2016 und 2020 mit sequenzieller Distalisation behandelt wurden. Verglichen wurden klinische und virtuelle Anfangs- und Endmodelle mittels dreidimensionaler Surface-to-Surface-Registrierung. Erfasst wurden sagittale und vertikale Bewegungen, Kippungen sowie die relative Distalisationseffektivität.
Ergebnisse: Die klinisch erreichte Distalisation war geringer als die digital geplante Bewegung. Das vorherrschende Bewegungsmuster war eine distale Kronenkippung, während eine körperliche Translation nur eingeschränkt erreicht wurde. Es zeigte sich eine große interindividuelle Varianz.
Schlussfolgerung: Die sequenzielle Distalisation mit Alignern ermöglicht klinisch relevante sagittale Korrekturen, erreicht jedoch die geplante Translation häufig nicht vollständig. Die Ergebnisse verdeutlichen die begrenzte biomechanische Vorhersagbarkeit digitaler Alignerplanungen und die Bedeutung einer kritischen klinischen Behandlungsplanung.},
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