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Der Einfluss von Lipoprotein(a) auf den vaskulären Phänotyp von Patienten mit Pseudoxanthoma elasticum

dc.contributor.advisorSchaefer, Christian
dc.contributor.authorWinkler, Tim David
dc.date.accessioned2026-09-02T06:03:07Z
dc.date.available2026-09-02T06:03:07Z
dc.date.issued02.09.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/14427
dc.description.abstractHintergrund: Pseudoxanthoma elasticum (PXE) ist eine seltene, autosomal-rezessive Erbkrankheit, die durch spezifische Hautläsionen, fortschreitenden Sehverlust und früh einsetzende Atherosklerose gekennzeichnet ist. Die Atherosklerose bei PXE führt zu einer erhöhten Rate an Gefäßverschlüssen und schwerer Claudicatio intermittens. Obwohl PXE genetisch bedingt ist, zeigt sich ein individuell sehr unterschiedlicher Krankheitsverlauf. Bislang gibt es keine ausreichenden Parameter, um Personen mit dem Risiko einer schnellen Progression der Krankheit zu identifizieren. Die vorliegende Studie konzentrierte sich auf das Lipidprofil von Patient*innen mit PXE und dessen möglichen Einfluss auf den klinischen Schweregrad der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK). Patienten und Methoden: 112 Patient*innen mit PXE wurden retrospektiv untersucht. Patient*innen ohne vollständiges Lipidprofil, bestehend aus Gesamtcholesterin (TC), Triglyceriden (TGC), High-Density-Lipoprotein (HDL), Low-Density-Lipoprotein (LDL) und Lipoprotein(a) [Lp(a)], wurden ebenso ausgeschlossen wie Patienten, die bereits eine lipidsenkende Therapie begonnen hatten. 52 Patient*innen erfüllten die Einschlusskriterien. Anhand eines ordinalen Regressionsmodell wurde der Zusammenhang zwischen den einzelnen Lipidfraktionen und dem Schweregrad der pAVK nach der Fontaine-Klassifikation ermittelt. Ergebnisse: Das Lipidprofil der Patient*innen mit PXE war unauffällig (TGC: 135,8 ± 105,8 mg/dl; TC: 175,4 ± 52,1 mg/dl; HDL: 63,0 ± 18,2 mg/dl; LDL: 96,7 ± 40,5 mg/dl; Lp(a): 64,7 ± 93,5 nmol/l). Die ordinale Regression zeigte eine signifikante Assoziation von Lp(a) und dem Schweregrad der pAVK mit einer Odds Ratio von 1,01 (1,00-1,02; p = 0,004), während die anderen Fraktionen des Lipidprofils keinen signifikanten Einfluss hatten. Schlussfolgerungen: Diese Studie bietet die bisher umfangreichste Auswertung der Blutfette und die erste Charakterisierung der Lp(a)-Spiegel bei Patient*innen mit PXE. Wir konnten erstmals einen Zusammenhang zwischen erhöhten Lp(a)-Spiegeln und dem Schweregrad der pAVK nachweisen. Die vorliegenden Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Bestimmung von Lp(a) in den frühen Stadien der PXE dazu beitragen könnte, Patienten zu identifizieren, bei denen das Risiko einer schnellen Progression der Krankheit besteht.de
dc.language.isoeng
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleDer Einfluss von Lipoprotein(a) auf den vaskulären Phänotyp von Patienten mit Pseudoxanthoma elasticum
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-91925
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1024/0301-1526/a001134
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID9192
ulbbnediss.date.accepted22.07.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Medizinische Klinik und Poliklinik II - Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeSchäfer, Valentin
ulbbnediss.contributor.gnd1418247022


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