Schultewolter, Judit Helena: Nicht-syndromale und syndromale Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen mit extrakraniellen Keimzelltumoren. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-93038
@phdthesis{handle:20.500.11811/14542,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-93038,
doi: https://doi.org/10.48565/bonndoc-987,
author = {{Judit Helena Schultewolter}},
title = {Nicht-syndromale und syndromale Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen mit extrakraniellen Keimzelltumoren},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = sep,

note = {Keimzelltumoren sind Entwicklungstumoren und spiegeln wahrscheinlich ontogenetische und teratogenetische Determinanten wider. Das Ziel dieser Studie war es, Syndrome mit oder ohne angeborene Anomalien sowie nicht-syndromale Veränderungen als potenzielle Risikofaktoren zu identifizieren. Es wurden Patienten mit extrakraniellen Keimzelltumoren (eGCTs) einbezogen, die zwischen 1996 und 2017 in MAKEI 96/MAHO 98 registriert wurden. Gemäß dem ganzheitlichen Konzept von Teilum wurden maligne und benigne Teratome erfasst. Wir verwendeten ein Fall-Kontroll-Studiendesign mit Orphanet als Referenzgruppe für syndromale Defekte und dem Mainzer Geburtenregister (EUROCAT) für angeborene Anomalien. Begleitend auftretende genetische Syndrome und/oder angeborene Anomalien wurden entsprechend ausgewertet. Es wurden Odds Ratios und 95-%-Konfidenzintervalle berechnet sowie p-Werte für den exakten Test nach Fisher mit Bonferroni-Korrektur, falls erforderlich. Ein starker Zusammenhang wurde für das Swyer-Syndrom (OR 338,6, 95 %-KI 43,7–2623,6) und das Currarino-Syndrom (OR 34,2, 95 %-KI 13,2–88,6) bestätigt. Zusätzlich fanden wir 16 isolierte Fälle von eGCT mit einer breiten Palette von Syndromen. Diese erwiesen sich jedoch nach Bonferroni-Korrektur als nicht signifikant assoziiert. Die meisten dieser Fälle betrafen Mädchen. Hinsichtlich nicht-syndromaler Veränderungen konnte kein Zusammenhang mit eGCTs festgestellt werden. In unserer Studie bestätigten wir einen starken Zusammenhang zwischen dem Swyer- und dem Currarino-Syndrom und zusätzlichen angeborenen Anomalien.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14542}
}

Die folgenden Nutzungsbestimmungen sind mit dieser Ressource verbunden:

InCopyright