Werner, Armin: Zur Genauigkeit der Montage des bezahnten Unterkiefers mit Hilfe intraoral erstellter Bukkal-Scans (IOBS). - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-93121
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-93121
@phdthesis{handle:20.500.11811/14555,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-93121,
author = {{Armin Werner}},
title = {Zur Genauigkeit der Montage des bezahnten Unterkiefers mit Hilfe intraoral erstellter Bukkal-Scans (IOBS)},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = sep,
note = {Die exakte Registrierung der Position des Unterkiefers ist in der prothetisch-rekonstruktiven Zahnheilkunde einer der wichtigsten Punkte für okklusal passenden Zahnersatz und damit für den langfristigen Erfolg der rekonstruktiven Maßnahmen.
Jede herkömmliche Registriermethode hat einen gewissen Fehler in sich. Die Frage stellt sich hier immer nach der Reproduzierbarkeit. Gibt es eine Registriermethode, mit der die Position des Unterkiefers nahezu einhundertprozentig reproduziert werden kann? In der Versuchsreihe wurde mithilfe von zwei digitalen Software-Programmen (Zirkonzahn und Gom-Inspect) sowie mithilfe eines Intraoralen-Scanners die Genauigkeit der digitalen Registrierung im Vergleich zur herkömmlichen Registrierung in maximaler Interkuspidation anhand von Gipsmodellen gemessen. Dabei wurden die Gipsmodelle mithilfe eines Modellscanners eingescannt. Zusätzlich wurde noch die Abweichung des mithilfe des intraoral eingescannten Unterkiefers in der Okklusion und in der Transversalen im Vergleich zum Gipsmodell gemessen. Ziel einer Registrierung sollte die optimale Gestaltung eines Zahnersatzes mit Vermeidung okklusaler Interferenzen sowie eine okklusale Gestaltung der Kaufläche, die die zentrischen und exzentrischen Bewegungen des Unterkiefers berücksichtigt. Fehler in der Registrierung beziehungsweise in der Gestaltung der Okklusalflächen des Zahnersatzs können funktionellen Probleme beim Patienten triggern und somit zu cranio-mandibulären Dysfunktionen führen.
Ist es vielleicht möglich anhand von Daten ein Aufwachskonzept zu entwickeln, dass die Ungenauigkeiten des intraoralen Scanners berücksichtigt und diese zu einem Mittelwert zusammenfügt, welcher den "optimalen" Bedingungen am Gipsmodell nahekommt? Erste Überlegungen waren, dass es beim Übereinanderlegen vom digitalen Gipsmodell zum digital eingescannten Modell des Intraoralscanners, wiederkehrende Muster gibt. In Bezug auf den Unterkiefer und was die Verwindung der Unterkieferspange betrifft, wird der Unterkiefer beim Scanvorgang bei wesentlich größerer Mundöffnung abgeformt, als dies bei der herkömmlichen Abformung zum Beispiel mit Alginat der Fall wäre. Somit wäre die Vermutung, dass beim intraoral eingescannten Modell die Verwindung der Unterkieferspange bei größerer Mundöffnung sich deutlicher bemerkbar machen würde und die Zähne noch stärker nach lingual kippen als bei der Abformung mit Alginat. Jedoch sollte berücksichtigt werden, dass jeder Patient individuell ist und dementsprechend die Gestaltung des Zahnersatz sowie die okklusale Rekonstruktion den individuellen Gegebenheiten am Patienten angepasst werden muss, um eine langfristige Stabilität des Zahnersatzes sowie Wiederherstellung des Kauorgans, unter Berücksichtigung der funktionellen Bewegungsmöglichkeiten, zu schaffen. Ist der intraorale Scanner, was das betrifft, schon genau genug?},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14555}
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Jede herkömmliche Registriermethode hat einen gewissen Fehler in sich. Die Frage stellt sich hier immer nach der Reproduzierbarkeit. Gibt es eine Registriermethode, mit der die Position des Unterkiefers nahezu einhundertprozentig reproduziert werden kann? In der Versuchsreihe wurde mithilfe von zwei digitalen Software-Programmen (Zirkonzahn und Gom-Inspect) sowie mithilfe eines Intraoralen-Scanners die Genauigkeit der digitalen Registrierung im Vergleich zur herkömmlichen Registrierung in maximaler Interkuspidation anhand von Gipsmodellen gemessen. Dabei wurden die Gipsmodelle mithilfe eines Modellscanners eingescannt. Zusätzlich wurde noch die Abweichung des mithilfe des intraoral eingescannten Unterkiefers in der Okklusion und in der Transversalen im Vergleich zum Gipsmodell gemessen. Ziel einer Registrierung sollte die optimale Gestaltung eines Zahnersatzes mit Vermeidung okklusaler Interferenzen sowie eine okklusale Gestaltung der Kaufläche, die die zentrischen und exzentrischen Bewegungen des Unterkiefers berücksichtigt. Fehler in der Registrierung beziehungsweise in der Gestaltung der Okklusalflächen des Zahnersatzs können funktionellen Probleme beim Patienten triggern und somit zu cranio-mandibulären Dysfunktionen führen.
Ist es vielleicht möglich anhand von Daten ein Aufwachskonzept zu entwickeln, dass die Ungenauigkeiten des intraoralen Scanners berücksichtigt und diese zu einem Mittelwert zusammenfügt, welcher den "optimalen" Bedingungen am Gipsmodell nahekommt? Erste Überlegungen waren, dass es beim Übereinanderlegen vom digitalen Gipsmodell zum digital eingescannten Modell des Intraoralscanners, wiederkehrende Muster gibt. In Bezug auf den Unterkiefer und was die Verwindung der Unterkieferspange betrifft, wird der Unterkiefer beim Scanvorgang bei wesentlich größerer Mundöffnung abgeformt, als dies bei der herkömmlichen Abformung zum Beispiel mit Alginat der Fall wäre. Somit wäre die Vermutung, dass beim intraoral eingescannten Modell die Verwindung der Unterkieferspange bei größerer Mundöffnung sich deutlicher bemerkbar machen würde und die Zähne noch stärker nach lingual kippen als bei der Abformung mit Alginat. Jedoch sollte berücksichtigt werden, dass jeder Patient individuell ist und dementsprechend die Gestaltung des Zahnersatz sowie die okklusale Rekonstruktion den individuellen Gegebenheiten am Patienten angepasst werden muss, um eine langfristige Stabilität des Zahnersatzes sowie Wiederherstellung des Kauorgans, unter Berücksichtigung der funktionellen Bewegungsmöglichkeiten, zu schaffen. Ist der intraorale Scanner, was das betrifft, schon genau genug?},
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