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Vergleich des Zervix- und Vaginalmikrobioms bei Dysplasiepatientinnen und Gegenüberstellung zweier Analyseverfahren in der Mikrobiomdiagnostik

dc.contributor.advisorParčina, Marijo
dc.contributor.authorHahn, Nathalie Elisabeth
dc.date.accessioned2026-09-30T11:43:10Z
dc.date.available2026-09-30T11:43:10Z
dc.date.issued30.09.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/14562
dc.description.abstractDas Zusammenspiel des zervikovaginalen Mikrobioms mit Immunantworten und sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) ist für die Entwicklung gezielter diagnostischer und therapeutischer Strategien von großer Bedeutung. Ziel dieser Studie war es, die Eignung einer partiellen 16S-rRNA-Amplikonsequenzierung zur Detektion häufiger STI-Erreger zu untersuchen und mögliche Unterschiede zwischen vaginalen und zervikalen Abstrichen zu evaluieren. Hierzu wurden zwischen November 2021 und Februar 2022 am Universitätsklinikum Bonn bei Frauen mit auffälligem PAP-Abstrich oder positivem Hochrisiko-HPV-Nachweis im Rahmen einer Kolposkopie vaginale und zervikale Proben gewonnen. Die Mikrobiomanalyse erfolgte mittels 16S-rRNA-Sequenzierung der V1–V2- und V4-Regionen; der Nachweis von sechs häufigen STI-Erregern wurde mittels PCR durchgeführt. Hinsichtlich der bakteriellen Taxazusammensetzung und Diversität zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen vaginalen und zervikalen Proben. Die Sequenzierung der V1–V2-Region ermöglichte die Identifikation von etwa einem Drittel bis der Hälfte der PCR-positiven Proben, wobei die Nachweiswahrscheinlichkeit bei niedrigeren Ct-Werten zunahm. Die V4-Sequenzierung zeigte eine geringere diagnostische Leistungsfähigkeit mit weniger Identifikationen auf Speziesebene und einem höheren Anteil nicht eindeutig zuordenbarer Taxa. Die hohe Übereinstimmung des vaginalen und zervikalen Mikrobioms unterstreicht die Eignung vaginaler Abstriche als zuverlässige Alternative zu zervikalen Proben. Demgegenüber weist die partielle 16S-rRNA-Sequenzierung eine unzureichende Sensitivität für die zuverlässige STI-Diagnostik auf, insbesondere bei höheren Ct-Werten.de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectzerviko-vaginales Mikrobiom
dc.subjectVagina
dc.subjectZervix
dc.subjectqPCR
dc.subject16S-rRNA-Amplikonsequenzierung
dc.subjectSTIs
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleVergleich des Zervix- und Vaginalmikrobioms bei Dysplasiepatientinnen und Gegenüberstellung zweier Analyseverfahren in der Mikrobiomdiagnostik
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-93178
dc.relation.doihttps://doi.org/10.3390/ijms26051983
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID9317
ulbbnediss.date.accepted25.09.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Institute : Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie (IMMIP)
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeSchäfer, Valentin Sebastian


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