Interdisziplinäre Versöhnungsforschung / Interdisciplinary reconciliation studies
Open Access Zweitveröffentlichungen aus der Reihe Interdisziplinäre Versöhnungsforschung / Interdisciplinary reconciliation studies
Herausgegeben von Michael Schulz und Hans-Georg Soeffner
Covid-19, Klimawandel, Populismus oder Digitalisierung und zuletzt der Ukraine-Krieg machen die Frage nach der Möglichkeit und Unmöglichkeit von Versöhnung zu einem der relevantesten Themen unserer Zeit. Die Reihe beschäftigt sich mit der herausragenden gesellschaftlichen Bedeutung von Versöhnung aus interdisziplinärer Perspektive und informiert über die aktuellen Forschungsarbeiten an der Universität Bonn zum Thema. Die Forscherinnen und Forscher vergleichen und diskutieren das Verständnis von Versöhnung in Theologie, Philosophie, Rechts- und Sozialwissenschaften, in der Geschichte und Kunstgeschichte. Zudem werden Versöhnungsprozesse und auch die Grenzen von Versöhnung auf der Basis von Fallstudien untersucht. In den Beiträgen der Reihe geht esum die Beantwortung folgender Fragen: Welche Begriffsäquivalente werden in anderen Kulturen und Religionen anstelle des christlichen oder des säkularisierten, politischen, 'westlichen' Versöhnungsbegriffs verwendet? Wie, wann und warum wird in unterschiedlichen Kulturen "Versöhnung" – nach einem Waffenstillstand oder einem ersten öffentlichen Bekenntnis zum Frieden – erreicht? Worin besteht der 'Mehrwert' von Versöhnung gegenüber einem Friedensvertrag? Kann es am Ende von Konflikttransformationsprozessen zu einer dauerhaften Versöhnung kommen? Die Fragestellungen werden im Rahmen der Reihe vor dem Hintergrund des Spannungsverhältnisses zwischen Versöhnung und Unversöhnlichkeit diskutiert.
Covid-19, climate change, populism or digitalization and most recently the Ukraine war make the question of the possibility and impossibility of reconciliation one of the most relevant topics of our time. The series deals with the outstanding social significance of reconciliation from an interdisciplinary perspective and informs about current research at the University of Bonn on the topic. The researchers compare and discuss the understanding of reconciliation in theology, philosophy, law and social sciences, in history and art history. In addition, reconciliation processes and also the limits of reconciliation are examined on the basis of case studies. The contributions of the series aim at answering the following questions: Which conceptual equivalents are used in other cultures and religions instead of the Christian or the secularized, political, 'Western' concept of reconciliation? How, when and why is 'reconciliation' – after a ceasefire or a first public commitment to peace – achieved in different cultures?What is the 'added value' of reconciliation over a peace agreement? Can lasting reconciliation occur at the end of conflict transformation processes? These questions will be discussed in the series against the background of the tension between reconciliation and the impossibility thereof.
Alle Titel der Reihe unter https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/reihe-versoehnungsforschung-reconciliation-studies
Reihenbeschreibung mit freundlicher Genehmigung von V&R unipress.



