Plattes, Susanne; Klauke, Thorsten; Fischer, Jochen; Brinkmann, Detert; Wüst, Matthias; Petersen, Brigitte: Erweitertes Untersuchungsspektrum der Matrix Fleischsaft zur Beurteilung des Gesundheitsstatus von Schlachtschweinen vor dem Hintergrund der risikoorientierten Schlachttieruntersuchung. Bonn: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Landwirtschaftliche Fakultät, Lehr- und Forschungsschwerpunkt Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft USL, 2011. In: Forschungsbericht / Lehr- und Forschungsschwerpunkt "Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft" an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, 164.
Online-Ausgabe in bonndoc: http://hdl.handle.net/20.500.11811/1259
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author = {{Susanne Plattes} and {Thorsten Klauke} and {Jochen Fischer} and {Detert Brinkmann} and {Matthias Wüst} and {Brigitte Petersen}},
title = {Erweitertes Untersuchungsspektrum der Matrix Fleischsaft zur Beurteilung des Gesundheitsstatus von Schlachtschweinen vor dem Hintergrund der risikoorientierten Schlachttieruntersuchung},
publisher = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Landwirtschaftliche Fakultät, Lehr- und Forschungsschwerpunkt Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft USL},
year = 2011,
series = {Forschungsbericht / Lehr- und Forschungsschwerpunkt "Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft" an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität},
volume = 164,
note = {Im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojektes wurde untersucht, wie sich das Untersuchungsspektrum der Matrix Fleischsaft durch Qualitäts-, Lebensmittelsicherheits- und Tiergesundheitsrelevante Prüfparameter erweitert lässt. Darüber hinaus erfolgte die Bewertung des potentiellen Informationsgewinns durch die Kombination unterschiedlicher Prüfparameter. Hierzu sind umfangreiche Untersuchungen in zwei Pilotbetrieben mit unterschiedlichem Hygienestatus durchgeführt worden. Die Mastleistung war in beiden Betrieben gut und die mit Hilfe der AutoFOM ermittelten Schlachtleistungsdaten entsprachen den durchschnittlichen Bewertungen von Schlachtschweinen, wobei zwischen den Betrieben keine signifikanten Unterschiede bestanden. Bezüglich der Organbefundung weist die Inzidenz von 7,7% in Betrieb B auf Gesundheitsprobleme hin. Die Daten der Organbefundung sowie die Schlachtleistungsdaten von insgesamt 107 Tieren (Betrieb A: 42 Tiere, Betrieb B: 65 Tiere) wurden durch folgende Prüfparameter ergänzt: Indol und Skatol (Qualität), Salmonella, Trichinella, Yersinia und Hemmstoffe (Lebensmittelsicherheit) sowie PRRSV, Sarcoptes und Haptoglobin (Hp) (Tiergesundheit). Eine Risikoabschätzung mit Hilfe der Odds Ratio (OR) ergab signifikante (p<0,05) positive Abhängigkeiten zwischen Hp und Yersinia (OR=6,6), Hp und PRRS (OR=3,2) sowie Hp und Schlachtbefunden (OR=9,2). Die Einbindung des Forschungsvorhabens in ein interdisziplinäres Netzwerk, ermöglichte es, das Konzept für die Integration von zwei neuen Testverfahren in eine erweiterte Prüfstrategie des Salmonellenmonitorings zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit der AG Bioanalytik des IEL der Universität Bonn (Prof. Wüst) wurde das Verfahren der Stabilisotopenverdünnungsanalyse für die Qualitätsparameter Indol und Skatol angepasst. Es konnte ermittelt werden, dass deren Nutzung als Parameter für die Qualitätssicherung innerhalb der Produktionskette möglich ist, da Sie zum einen das als Qualitätsmerkmal Geruchs- und Geschmacksabweichung anzeigen können und zum anderen mit geeigneten Maßnahmen z. B. im Bereich der Fütterung oder Stallhygiene gemanagt werden können. Gemeinsam mit SAW instruments (Bad Godesberg) erfolgte die Adaptation des auf akustischen Oberflächenwellen basierenden sam®5-Biosensors für die Konzentrationsbestimmung des Akute Phase Proteins Hp. Der Einsatz des Biosensors in einem „online“-Prüfverfahren wurde für eine exemplarische Anwendung erprobt. Die untersuchten Prüfstrategien zu Fragestellungen der Lebensmittelsicherheit und Produktqualität konnten abschließend mit Hilfe der der Informationsmodelle von Shannon (1949) bewertet werden. Durch die exemplarische Verbindung von spezifischen und unspezifischen Parametern konnte der Informationsgehalt nachweislich gesteigert werden. Der dargestellte Informationsgewinn kann somit zum Treiber für innovative Prüfstrategien werden. Für mehrere ausgewählte Prüfstrategien im Rahmen von Lieferantenbewertungen und Entscheidungen im Hinblick auf die Sortierung von Schlachthälften aufgrund von Lebensmittelsicherheitsrisiken oder Risiken für Geruchsabweichungen und damit die Produktqualität sind nach dem Shannon Ansatz Rangierungskennzahlen wie z.B. die Transinformation oder die Testkapazität berechnet worden. Im Vergleich zur visuellen Untersuchung, kann die Transinformation um das 10-fache und die Testkapazität um das 5-fache durch Verwendung eines 3-Parameter Biosensors erhöht werden.},
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