Kötter, Theo; Schuppe, Thomas; Maringer, Sibylle: Anpassungsstrategien für die Daseinsvorsorge in ländlichen Gemeinden mit vielen Ortsteilen. Bonn: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Landwirtschaftliche Fakultät, Lehr- und Forschungsschwerpunkt Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft USL, 2013. In: Forschungsbericht / Lehr- und Forschungsschwerpunkt "Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft" an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, 175.
Online-Ausgabe in bonndoc: http://hdl.handle.net/20.500.11811/1270
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author = {{Theo Kötter} and {Thomas Schuppe} and {Sibylle Maringer}},
title = {Anpassungsstrategien für die Daseinsvorsorge in ländlichen Gemeinden mit vielen Ortsteilen},
publisher = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Landwirtschaftliche Fakultät, Lehr- und Forschungsschwerpunkt Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft USL},
year = 2013,
series = {Forschungsbericht / Lehr- und Forschungsschwerpunkt "Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft" an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität},
volume = 175,
note = {Die Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen ist bundesweit ein zentrales Thema für die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen. Die Herausforderungen des demografischen Wandels erfordern ein konsequentes Handeln der öffentlichen Hand und zunehmend die Einbindung bürgerschaftlichen Engagements. Es gilt hochwertige Versorgungsstandards und zugleich wirtschaftlich tragfähige Infrastruktureinrichtungen zu erhalten und zu stabilisieren, die hinsichtlich der weiteren Entwicklung flexibel und anpassungsfähig sind. Diese Arbeit greift die wesentlichen Handlungsfelder der Daseinsvorsorge auf und konzentriert sich dabei auf die vier Bereiche Nahversorgung, Mobilität, medizinische Versorgung und Einrichtungen der Bildung. Die Analyse der aktuellen Lage in diesen Bereichen der sozialen Infrastruktur zeigen ein eindeutiges Bild. Häufig fallen in diesem Zusammenhang die Begriffe „Schrumpfung“ und „Reduzierung“, sei es nun in Bezug auf die Angebotsvielfalt im Nahversorgungssektor, der Auslastung des ÖPNVs, der Hausarztzahlen oder der Schülerzahlen im Primarbereich. Die Probleme sind also in größerem Umfang vorhanden und gleichen sich teilweise in mehreren Gemeinden. Die Schwierigkeit liegt darin, dass die Lösungsansätze hingegen für jede Gemeinde individuell gewählt werden müssen. Aus diesem Grund wird hier eine Vielzahl von Handlungskonzepten vorgestellt und deren Umsetzung in die Praxis anhand von ausführlich geschilderten Fallbeispielen illustriert. Die Diskussion der Konzepte demonstriert, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Maßnahmen liegen. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sind in den Handlungsleitfaden für die Gemeinden eingeflossen. Es wird ein Konzept zur Aufstellung eines Masterplans Daseinsvorsorge vorgestellt. Handlungsspielräume für die Gemeinden sind dann gegeben, wenn sie bereit sind, auch neue, flexible und innovative Konzepte zu erproben. Wesentlich ist dabei künftig das Engagement der Bürger, ohne das die Herausforderung „Sicherung und Stabilisierung der Daseinsvorsorge“ aufgrund des demografischen Wandels nicht bewältigt werden kann. Insbesondere in den dünn besiedelten ländlichen Regionen sind die Gemeinden auf die Tatkraft ihrer Bürger angewiesen. Sie sollten daher die Bürger intensiv in alle Planungen und Strategien zur Daseinsvorsorge einbinden und ihr Engagement Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen.},
url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/1270}
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