Leber, Nils: Entwicklungsperspektiven metropolitaner Peripherien im Rahmen stadtregionaler Planungs- und Entwicklungsprozesse am Beispiel Nordrhein-Westfalen. - Bonn, 2013. - , . In: Schriftenreihe / Institut für Geodäsie und Geoinformation, 42.
Online-Ausgabe in bonndoc: http://hdl.handle.net/20.500.11811/1449
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note = {Die zurückliegenden Dekaden haben sich durch eine enorme Zunahme der Entwicklungsdynamiken von gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen und daraus hervorgehend räumlichen Entwicklungen charakterisiert. Ein prägnantes Beispiel findet sich diesbezüglich im demographischen Wandel, der seit geraumer Zeit zu den prägendsten Entwicklungen gehört. Die Folge dieser an Komplexität und an Tragweite hinzugewinnenden Entwicklungen drücken sich vor allem in einer zunehmenden Heterogenisierung und Fragmentierung des Raumgefüges aus. Diese Heterogenisierung und Fragmentierung des Raumgefüges, die darüber hinaus mit einer Zunahme der Verflechtungen einhergeht, kristallisiert sich dabei sehr stark am Verhältnis von Stadt und Land und definiert für Planung und Politik neue und tiefgreifende Handlungserfordernisse.
In diesem Kontext widmet sich die vorliegende Arbeit dem „neuen“ Raumtypus der metropolitanen Peripherien mit dem Ziel, diesen Typus konzeptionell und strategisch anzureichern und ihn damit für die politische und wissenschaftliche Debatte aufzubereiten. Im Fokus steht, neben dieser definitorischen und deskriptiven Aufgabe, auch die Untersuchung der Einbindung des räumlichen Typus der metropolitanen Peripherien in den gesamträumlichen und regionalen Zusammenhang und die Ableitung strategischer und konzeptioneller Bausteine zu deren Entwicklung auf der Basis eines gesamträumlichen Blickwinkels.
Die vorliegende Untersuchung bedient sich bei der Annäherung und Definition metropolitaner Peripherien dabei sowohl Methoden der qualitativen Sozialforschung (mehrstufige Befragungen) als auch statistischer Methoden (Faktorenanalyse und Clusteranalyse). Auf dieser fundierten Basis folgen sodann strategische und konzeptionelle Betrachtungen zur Zukunft der metropolitanen Peripherien als Teilräume eines räumlichen Gesamtgefüges. Dabei spielt der Abgleich bzw. der Vergleich der entwickelten Bausteine mit dem gegenwärtigen modus operandi eine zentrale Rolle.
Als erste wichtige Erkenntnis bleibt festzuhalten, dass der Begriff der metropolitanen Peripherien, trotz aller Kritikpunkte und auch ungeachtet methodischer Probleme, durchaus trägt und sich für Nordrhein-Westfalen sowohl qualitativ als auch quantitativ begründen und definieren lässt. Daneben ist klar hervorgetreten, dass es im Kontext einer nachhaltigen Raumentwicklung viel stärker auf die Einbindung der Räume außerhalb der Metropolregionen ankommen wird, ihnen insofern ein besonderes Augenmerk geschenkt werden muss. In diesem Zusammenhang hat sich die Eingangs-Hypothese als richtig erwiesen, dass die Einbindung von Teilräumen außerhalb der Metropolregion in regionale und gesamträumliche Planungs- und Entwicklungszusammenhänge als überwiegend defizitär zu bewerten ist.
Dem Umstand eines besonderen Augenmerks trägt die Arbeit mit der Entwicklung von strategischen und konzeptionellen Bausteinen zur Entwicklung der metropolitanen Peripherien in NRW Rechnung. Zentrales Element dieser Bausteine ist ein fundamentaler Umbau der Ebene der Regionalplanung hin zu einer problem- und umsetzungsorientierten strategischen Regionalplanung mit neuen zweckmäßigeren und problemadäquateren administrativen Planungsräumen. Der Autor versteht die vorliegende Arbeit demzufolge als wichtigen Impuls für die notwendige Debatte über die künftige Raumentwicklung in Nordrhein-Westfalen, welche derzeit vor allem im Kontext der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans 2025 bereits geführt wird.},

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