Pröll, Maren; Neuhoff, Christiane; Islam, Md. Aminul; Große-Brinkhaus, Christine; Uddin, Muhammad Jasim; Schellander, Karl: Untersuchungen zur genetischen Prädisposition von Schweinen gegenüber PRRS. Bonn: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Landwirtschaftliche Fakultät, Lehr- und Forschungsschwerpunkt Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft USL, 2015. In: Forschungsbericht / Lehr- und Forschungsschwerpunkt "Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft" an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, 181.
Online-Ausgabe in bonndoc: http://hdl.handle.net/20.500.11811/1278
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author = {{Maren Pröll} and {Christiane Neuhoff} and {Md. Aminul Islam} and {Christine Große-Brinkhaus} and {Muhammad Jasim Uddin} and {Karl Schellander}},
title = {Untersuchungen zur genetischen Prädisposition von Schweinen gegenüber PRRS},
publisher = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Landwirtschaftliche Fakultät, Lehr- und Forschungsschwerpunkt Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft USL},
year = 2015,
series = {Forschungsbericht / Lehr- und Forschungsschwerpunkt "Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft" an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität},
volume = 181,
note = {Das Porcine Reproduktive und Respiratorische Syndrom (PRRS) ist eine der wichtigsten viralen Erkrankungen in der weltweiten Schweineindustrie (Balasuriya 2013). Der ätiologische Erreger ist das PRRS Virus (PRRSV) (Balasuriya 2013, Conzelmann et al. 1993). Die Einflussnahme von genetischen Elementen und Funktionen auf die Immunreaktion post PRRSV ist noch unklar. Hauptziele dieser Studie sind, das globale Transkriptomprofil von PRRSV infizierten Lungen-DCs mittels RNA-Sequenzierung (RNA-Seq) von zwei unterschiedlichen Schweinerassen (Piétrain und Duroc) zu charakterisieren und Gründe für die ineffektive Immunreaktion von Schweinen post PRRSV Infektion als auch Veränderungen im Expressionsprofil von unterschiedlichen respiratorischen Zellen nach der Virusinfektion zu ermitteln. Für das in vitro Infektionsmodell wurden sechs weibliche, 30 Tage alte Ferkel von zwei unterschiedlichen Schweinerassen (Piétrain und Duroc) ausgewählt. Alveolarmakrophagen (PAMs), dendritische Zellen (Lungen-DCs) und Epithelzellen aus der Trachea wurden von allen Versuchstieren isoliert. Die Zellcharakterisierung der PAMs und der Lungen-DCs erfolgte mittels der Durchflusszytometrie und die der Tracheaepithelzellen mittels Immunfluoreszenz Assay. Alle respiratorischen Zellen wurden mit dem europäischen PRRSV Stamm Lelystad Virus (LV) infiziert. Nicht-infizierte (0 h) und infizierte (3, 6, 9, 12 und 24 hpi) Lungen-DCs, PAMs und Trachea-Epithelzellen wurden gesammelt. Nach der RNA Isolierung folgte die Qualitätsbestimmung der RNA mittels Bioanalyzer. Zur RNA-Seq wurden nicht-infizierte (0 h) und infizierte (3, 6, 9, 12 und 24 hpi) Lungen-DCs beider Schweinerassen eingesetzt. Das Sequenz-Alignment erfolgte mit dem aktuellen Referenzgenombild Suscrofa 10.2 und mit dem kompletten Genom des LV Stammes. Die Transkriptom-Analyse von PRRSV infizierten Piétrain und Duroc Lungen-DCs charakterisierte 20.396 porcine Gentranskripte. Durch die globale Transkriptomanalyse wurden frühe, temporal verschiedene und konträre Immunreaktionen in PRRSV infizierten Lungen-DCs (Piétrain & Duroc) identifiziert. Das Virus-Sequenz-Alignment zeigte, dass der LV Stamm sowohl Piétrain und Duroc Lungen-DCs infizieren als auch sich dort replizieren kann. Nach der PRRSV Infektion konnten Rassenunterschiede (Piétrain und Duroc) in der Reaktion auf eine PRRSV Infektion festgestellt werden, sowohl beim Viruswachstum als auch in identifizierten mRNA Expressionsprofilen und bei den unterschiedlich exprimierten Genen. Zudem konnten zellspezifischen Reaktionsunterschiede auf PRRSV in den verschiedenen respiratorischen Zelltypen (Lungen-DCs, PAMs und Trachea-Epithelzellen) durch die Expressionsprofil-Analyse der selektierten Kandidatengene charakterisiert werden. Zusätzlich wurden 37 Cluster für Piétrain, 35 für Duroc sowie entscheidende Schlüssel- Cluster und Schlüssel-Signalwege identifiziert.},
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