Bobula, Elisabeth Danuta: Der Einfluss verschiedener Belastungsmechanismen auf die Verformung von dentalen Alignern. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87431
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87431
@phdthesis{handle:20.500.11811/13839,
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year = 2026,
month = jan,
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Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung geometrischer Veränderungen von Alignern infolge wiederholten manuellen Auf- und Absetzens sowie die Analyse des Einflusses dieser Veränderungen auf die Kraft- und Drehmomentabgabe. Hintergrund ist die bislang begrenzte Datenlage zur Formstabilität von Alignern unter alltagsnahen Belastungen.
Material und Methode:
In dieser in vitro Studie wurden Aligner unterschiedlicher Materialzusammensetzungen und Materialstärken auf dreidimensional gedruckten Modellen untersucht. Die Aligner wurden wiederholt manuell auf- und abgesetzt, um klinische Belastungssituationen zu simulieren. Die geometrischen Veränderungen wurden anschließend analysiert. Ergänzend erfolgten Kraft- und Drehmomentmessungen mithilfe eines orthodontischen Messsystems (OMSS) zur Beurteilung materialspezifischer Veränderungen der Kraftabgabe.
Ergebnisse:
Nach wiederholtem Auf- und Absetzen zeigten alle untersuchten Aligner messbare geometrische Veränderungen. Aligner mit größerer Materialstärke wiesen eine höhere Formstabilität auf als dünnere Materialien. Mit zunehmender Belastung wurde eine Abnahme der initialen Kraftabgabe beobachtet, wobei materialspezifische Unterschiede bestanden. In einzelnen Fällen kam es nach mehrfacher Belastung zu einem erneuten Anstieg der gemessenen Kräfte, was auf lokale Spannungs- oder Klemmeffekte hinweist. Eine vollständige Rückstellung der Aligner nach einer Relaxationsphase konnte nicht festgestellt werden.
Schlussfolgerung:
Die Ergebnisse zeigen, dass wiederholtes Auf- und Absetzen von Alignern zu dauerhaften geometrischen Veränderungen führen kann. Aufgrund des in vitro Designs sind die Ergebnisse nicht unmittelbar auf die klinische Situation übertragbar. Sie unterstreichen jedoch die Bedeutung eines konsequenten Trageverhaltens sowie einer sorgfältigen Patienteninstruktion. Weitere in vivo Studien sind erforderlich, um die klinische Relevanz der beobachteten Effekte zu klären.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/13839}
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Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung geometrischer Veränderungen von Alignern infolge wiederholten manuellen Auf- und Absetzens sowie die Analyse des Einflusses dieser Veränderungen auf die Kraft- und Drehmomentabgabe. Hintergrund ist die bislang begrenzte Datenlage zur Formstabilität von Alignern unter alltagsnahen Belastungen.
Material und Methode:
In dieser in vitro Studie wurden Aligner unterschiedlicher Materialzusammensetzungen und Materialstärken auf dreidimensional gedruckten Modellen untersucht. Die Aligner wurden wiederholt manuell auf- und abgesetzt, um klinische Belastungssituationen zu simulieren. Die geometrischen Veränderungen wurden anschließend analysiert. Ergänzend erfolgten Kraft- und Drehmomentmessungen mithilfe eines orthodontischen Messsystems (OMSS) zur Beurteilung materialspezifischer Veränderungen der Kraftabgabe.
Ergebnisse:
Nach wiederholtem Auf- und Absetzen zeigten alle untersuchten Aligner messbare geometrische Veränderungen. Aligner mit größerer Materialstärke wiesen eine höhere Formstabilität auf als dünnere Materialien. Mit zunehmender Belastung wurde eine Abnahme der initialen Kraftabgabe beobachtet, wobei materialspezifische Unterschiede bestanden. In einzelnen Fällen kam es nach mehrfacher Belastung zu einem erneuten Anstieg der gemessenen Kräfte, was auf lokale Spannungs- oder Klemmeffekte hinweist. Eine vollständige Rückstellung der Aligner nach einer Relaxationsphase konnte nicht festgestellt werden.
Schlussfolgerung:
Die Ergebnisse zeigen, dass wiederholtes Auf- und Absetzen von Alignern zu dauerhaften geometrischen Veränderungen führen kann. Aufgrund des in vitro Designs sind die Ergebnisse nicht unmittelbar auf die klinische Situation übertragbar. Sie unterstreichen jedoch die Bedeutung eines konsequenten Trageverhaltens sowie einer sorgfältigen Patienteninstruktion. Weitere in vivo Studien sind erforderlich, um die klinische Relevanz der beobachteten Effekte zu klären.},
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