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Parakrine Effekte Ras- und mTORopathischer neuroepithelialer Tumorzellen auf neuronale Netzwerke

Multimodalanalytik im in vitro Entwicklungsmodell

dc.contributor.advisorBecker, Albert J.
dc.contributor.authorMüller, Philipp
dc.date.accessioned2026-02-03T09:44:43Z
dc.date.available2026-02-03T09:44:43Z
dc.date.issued03.02.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13866
dc.description.abstractGangliogliome (GGs) sind die häufigsten glioneuronalen Tumoren und gehen oftmals mit epileptischer Anfallsaktivität einher. Die Mechanismen, die dieser Anfallsaktivität zugrunde liegen, sind bis heute nicht hinreichend geklärt. Basierend auf einem kürzlich entwickelten Mausmodell für höhergradige GGs (BRAFV600E, mTOR-Aktivierung, TP53KO) wurden in dieser Studie Primärzell-Kulturen angelegt, um GG-konditioniertes Medium zu generieren. Der Effekt dieses Mediums auf sich entwickelnde Wildtyp-Neurone wurde mit jenem von naivem sowie Neuronen-konditioniertem Medium verglichen. Im Mikroelektroden-Array führte das GG-konditionierte Medium zu einer massiv beschleunigten Netzwerk-Synchronisation, welche auch nach Auswaschen mit frischem Medium erhalten blieb. Die molekulare Charakterisierung des GG-konditionierten Mediums mittels Massenspektrometrie identifizierte eine komplexe Mischung verschiedener Proteine in diesem Medium, welche funktionell mit Neurogenese und Gliogenese assoziiert sind. Passend zu letzterem Punkt triggerte das GG-konditionierte Medium eine starke astrozytäre Proliferation in den neuronalen Wildtyp-Kulturen. Da die beschriebenen Netzwerk-Effekte aber auch nach Inhibition dieser Proliferation mittels Cytarabin erhalten blieben, wird der Haupt-Effekt des GG-konditionierten Mediums direkt auf die Neurone ausgeübt. Parallel konnte der Gliotransmitter und Onkometabolit Glutamat, welcher bereits aus dem Kontext reiner Gliome bekannt ist, als Vermittler der beobachteten Effekte ausgeschlossen werden. Diese Studie ist die erste, die den Einfluss von GG-sezernierten Faktoren auf Wildtyp-Neurone systematisch untersucht hat. Die Ergebnisse zeigen, dass parakrin sezernierte Faktoren von neuroepithelialen Tumor-Zellen mit MAPK- und mTOR-Überaktivität alleine ausreichend sind, ein sich entwickelndes neuronales Netzwerk irreversibel zu schädigen. Die Kenntnis über diese involvierten Faktoren kann in Zukunft neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten eröffnen.de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectGangliogliom
dc.subjectglioneuronal
dc.subjectEpilepsie
dc.subjectBRAF
dc.subjectmTOR
dc.subjectMikroelektrodenarray
dc.subjectHirnentwicklungstumor
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleParakrine Effekte Ras- und mTORopathischer neuroepithelialer Tumorzellen auf neuronale Netzwerke
dc.title.alternativeMultimodalanalytik im in vitro Entwicklungsmodell
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.48565/bonndoc-773
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87702
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1016/j.nbd.2023.106364
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8770
ulbbnediss.date.accepted29.01.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Institute : Institut für Neuropathologie
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeBald, Tobias
ulbbnediss.contributor.orcidhttps://orcid.org/0009-0001-4001-8542


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