Heinen, Franka: Transalveoläre Sinusbodenaugmentation mit simultaner Implantatinsertion : 10 - Jahres Ergebnisse. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87817
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87817
@phdthesis{handle:20.500.11811/13874,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87817,
author = {{Franka Heinen}},
title = {Transalveoläre Sinusbodenaugmentation mit simultaner Implantatinsertion : 10 - Jahres Ergebnisse},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = feb,
note = {Ziel der vorliegenden retrospektiven Langzeitanalyse war es, der Aufforderung des 15. European Workshop on Periodontology, 2018 nachzukommen und mehr Ergebnisse zum Langzeitüberleben (≥ 10 Jahre) von Implantaten beizutragen, die mittels maxillärer Sinusbodenaugmentation eingebracht wurden. Es wurden routinemäßig erhobene Befunde von Patienten im Alter von 22 - 78 Jahren ausgewertet, bei denen in einem Beobachtungszeitraum von 2002 bis 2013 Implantate in einer Aachener Fachpraxis für Parodontologie mittels transalveolärer Sinusbodenaugmentation mit simultaner Implantatinsertion inseriert wurden.
Primäres Ziel war es eine Aussage darüber zu treffen, ob die nachverfolgten Implantate nach 10 Jahren klinisch und röntgenologisch osseointegriert waren oder versagt haben. Nach einer Verweildauer von mindestens 120 Monaten (120 - 203 Monate) erfolgte diese Beurteilung an 49 nachverfolgbaren Implantaten. Von diesen waren 48 osseointegriert. Als signifikanter Einflussfaktor für die Überlebensrate wurde die Compliance des Patienten identifiziert (p= 0,006).
Als sekundäres Ziel wurde die röntgenologische Veränderung der periimplantären vertikalen Knochenhöhe nach 10 Jahren bestimmt. Die mittlere vertikale Knochenhöhe stieg von 6,72 ± 2,04 mm auf 7,50 ± 1,91 mm, sodass ein signifikanter Knochenzuwachs von 0,75 ± 1,36 mm (p= 0,0003) zu verzeichnen war.
Für das tertiäre Ziel der Arbeit, die Evaluation des Behandlungserfolges, wurde die Definition der internationalen Pisa Konsensuskonferenz angewendet. Zum Zeitpunkt der 10-Jahres-Nachkontrolle war für 32 Implantate ein optimaler Erfolg, für 7 Implantate ein zufriedenstellender Erfolg, für 9 Implantate ein Kompromisserfolg und für ein Implantat ein Versagen zu verzeichnen.
In Übereinstimmung mit anderen Langzeitstudien, die allerdings nur eine kleinere Anzahl von Implantaten eingeschlossen hatten, zeigt diese Untersuchung aus einer Fachpraxis, dass Implantate mittels internen Sinuslift unter Anwendung der Osteotomietechnik auch bei reduzierter Knochenhöhe mit guter Langzeitprognose in den Oberkiefer inseriert werden können, unabhängig davon, ob Knochenersatzmaterial zur Augmentation verwendet wurde oder nicht. Eine gute Adhärenz der Patienten zu dem Nachsorgeprogramm war dabei sehr wichtig.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/13874}
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Primäres Ziel war es eine Aussage darüber zu treffen, ob die nachverfolgten Implantate nach 10 Jahren klinisch und röntgenologisch osseointegriert waren oder versagt haben. Nach einer Verweildauer von mindestens 120 Monaten (120 - 203 Monate) erfolgte diese Beurteilung an 49 nachverfolgbaren Implantaten. Von diesen waren 48 osseointegriert. Als signifikanter Einflussfaktor für die Überlebensrate wurde die Compliance des Patienten identifiziert (p= 0,006).
Als sekundäres Ziel wurde die röntgenologische Veränderung der periimplantären vertikalen Knochenhöhe nach 10 Jahren bestimmt. Die mittlere vertikale Knochenhöhe stieg von 6,72 ± 2,04 mm auf 7,50 ± 1,91 mm, sodass ein signifikanter Knochenzuwachs von 0,75 ± 1,36 mm (p= 0,0003) zu verzeichnen war.
Für das tertiäre Ziel der Arbeit, die Evaluation des Behandlungserfolges, wurde die Definition der internationalen Pisa Konsensuskonferenz angewendet. Zum Zeitpunkt der 10-Jahres-Nachkontrolle war für 32 Implantate ein optimaler Erfolg, für 7 Implantate ein zufriedenstellender Erfolg, für 9 Implantate ein Kompromisserfolg und für ein Implantat ein Versagen zu verzeichnen.
In Übereinstimmung mit anderen Langzeitstudien, die allerdings nur eine kleinere Anzahl von Implantaten eingeschlossen hatten, zeigt diese Untersuchung aus einer Fachpraxis, dass Implantate mittels internen Sinuslift unter Anwendung der Osteotomietechnik auch bei reduzierter Knochenhöhe mit guter Langzeitprognose in den Oberkiefer inseriert werden können, unabhängig davon, ob Knochenersatzmaterial zur Augmentation verwendet wurde oder nicht. Eine gute Adhärenz der Patienten zu dem Nachsorgeprogramm war dabei sehr wichtig.},
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