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Imagination der Cybersicherheit

IT-Sicherheitskultur – Deutschland und die Niederlande

dc.contributor.advisorSchröter, Jens
dc.contributor.authorBerndt, Maximilian
dc.date.accessioned2026-02-06T11:03:40Z
dc.date.available2026-02-06T11:03:40Z
dc.date.issued06.02.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13882
dc.description.abstractDeutschland und die Niederlande scheinen in vielen Belangen engverwandte Länder und Kulturräume zu sein, die zudem gleichermaßen vor den epochalen Herausforderungen der Digitalisierung stehen. Dennoch bilden beide Staaten teils unterschiedliche Strukturen zur Etablierung und Anwendung von sicherer Informationstechnik aus. Die institutionalisierte Auflösung der Unwägbarkeiten von Informationstechnologie – die maßgeblichen Administrationen, Regeln, Organisationen, Vorschriften und Vereine – variieren in zahlreichen Facetten. Diese Dissertation wirft ein Schlaglicht auf jene Abweichungen und stellt die Frage: Worin liegen diese Divergenzen begründet? Trotz der gemeinsamen westeuropäischen Prägung und der geografischen, politischen, gesellschaftlichen wie ökonomischen Nähe beider Länder, bestehen kulturelle Differenzen, die sich als Folge stetiger Verhandlungsmechanismen und wandelnder Zukunftsimaginationen in abweichenden Problemlösungsstrategien niederschlagen. Beginnend mit einer Annäherung an den Terminus der IT-Sicherheitskultur sowie einer Bestandsaufnahme der wesentlichen Institutionen beider Staaten schlägt die Untersuchung später die Brücke zu den Handlungsmotiven, zu den Narrativen und den vorherrschenden Bildern, die in diesen Gesellschaften jeweils über Informationssicherheit bestehen und auf ihre Verwirklichung rekurrieren. Die Betrachtung von Cybersecurity Culture muss die Wirkung der Technologie auf den Menschen genauso einschließen wie den Umgang des Menschen mit den Unsicherheitsherausforderungen der Technologie. Diese Einsicht lenkt die Suche darauf, wie sich Cybersicherheit in Praktiken, Diskursen und politischen Agenden niederschlägt, aber genauso darauf, wie kulturtypische Mechanismen auf das Verständnis und die notwendige Implementierung von Cybersicherheit Einfluss nehmen. Es kann demzufolge nur das Paradigma einer zeitgemäßen IT-Sicherheitskultur, gar von Kultur überhaupt sein, "Technik nicht mehr als Subsystem, sondern als integralen Bestandteil des gesellschaftlichen Systems von Kulturfertigkeiten und sozialen Praktiken zu konzipieren" (Siedschlag/Jerković 2014, 309). Indem es gelingt, solch gruppenspezifische Echos als Essenz relationaler, routinierter Erfahrungen und imaginierter Zukunftserwartungen einzufangen, können sich charakteristische Abbilder von IT-Sicherheitskultur entspinnen, die sich für einen direkten Vergleich eignen.de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc004 Informatik
dc.subject.ddc320 Politik
dc.subject.ddc350 Öffentliche Verwaltung
dc.titleImagination der Cybersicherheit
dc.title.alternativeIT-Sicherheitskultur – Deutschland und die Niederlande
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87889
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8788
ulbbnediss.date.accepted10.12.2025
ulbbnediss.institutePhilosophische Fakultät : Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft (ISMM)
ulbbnediss.fakultaetPhilosophische Fakultät
dc.contributor.coRefereeErnst, Christoph


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