Serries, Hannah Marie: Bewertung von Einflussfaktoren auf das Überleben stammzelltransplantierter Patienten auf der Intensivstation. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88133
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88133
@phdthesis{handle:20.500.11811/13904,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88133,
author = {{Hannah Marie Serries}},
title = {Bewertung von Einflussfaktoren auf das Überleben stammzelltransplantierter Patienten auf der Intensivstation},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = feb,
note = {Das Ziel dieser Arbeit war, Prognosefaktoren für das Überleben allogen stammzelltransplantierter Patienten auf der Intensivstation abzuschätzen und klinische, laborchemische und scorebasierte Einflussfaktoren zu identifizieren, welche das Überleben dieser Patienten beeinflussen. Dafür wurden Patienten in die monozentrisch retrospektive Studie eingeschlossen, die ein Mindestalter von 18 Jahren aufwiesen und maximal 30 Tage nach der allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation auf die Intensivstation verlegt wurden. Der Untersuchungszeitraum am Universitätsklinikum Bonn erstreckte sich von Januar 2017 bis April 2021. Im Rahmen der Studie wurden zahlreiche Laborparameter, individuelle Patientencharakteristika sowie intensivmedizinische Therapieformen erhoben und verschiedene Scoringsysteme berechnet. Anhand der ausgewerteten Daten konnte für den APACHE-II-Score ab 20 Punkten, den SAPS-II-Score ab 60 Punkten, den SOFA-Score ab 9 Punkten, die maschinelle Beatmung und den Einsatz von Vasopressoren bei allogen stammzelltransplantierten Patienten auf der Intensivstation eine signifikante Korrelation identifiziert werden. Die aufgeführten Faktoren gehen alle mit einer schlechteren Prognose einher und sind mit einer erhöhten Mortalität assoziiert. Gleichwohl zeigen die Ergebnisse, dass die Prognose allogen stammzelltransplantierter Patienten trotz eines relativ hohen medianen Alters von 63 Jahren und eines medianen HCT-CI-Scores von 3 auf der Intensivstation besser ist, als bisher angenommen. Als relevanteste Komplikation ist die Sepsis beziehungsweise der septische Schock zu nennen. Dieses Patientenkollektiv profitiert von einer frühzeitigen intensivmedizinischen Behandlung, sowie von einem qualifizierten Zentrum mit einer hämato-onkologisch geführten Intensivstation und weist aufgrund der verbesserten supportiven Therapiemöglichkeiten insgesamt ein akzeptables Langzeitüberleben auf.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/13904}
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urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88133,
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