Splitt, Theresa: Vergleichende Dissertation zweier Operationstechniken zur iliosakralen Arthrodese. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88581
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88581
@phdthesis{handle:20.500.11811/13982,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88581,
author = {{Theresa Splitt}},
title = {Vergleichende Dissertation zweier Operationstechniken zur iliosakralen Arthrodese},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = mar,
note = {Das Iliosakralgelenk stellt mit einer Prävalenz von 15–30 % eine häufig unterschätzte Ursache für Schmerzen des unteren Rückens dar. Die Diagnostik der iliosakralen Dysfunktion basiert auf der Kombination aus klinischen Tests, Bildgebung sowie diagnostischen Injektionen, da keine einzelne Methode eine ausreichende Aussagekraft besitzt. Bei Patienten mit chronischen Beschwerden und unzureichendem Ansprechen auf eine mindestens sechsmonatige konservative Therapie stellt die minimal-invasive Arthrodese eine etablierte Behandlungsoption dar.
Ziel dieser Studie war der Vergleich zweier Implantatsysteme zur minimal-invasiven Fusion des Iliosakralgelenks: des etablierten iFuse®-Systems und des neueren Torpedo®-Implantats. Insgesamt wurden 65 Patienten nach standardisierter Diagnostik und gesicherter Schmerzreduktion durch eine intraartikuläre Lidocain-Injektion eingeschlossen. Die Behandlung erfolgte im ersten Jahr mit drei iFuse®-Implantaten und im zweiten Jahr mit zwei Torpedo®-Implantaten.
Primärer Endpunkt war die Veränderung der Schmerzintensität (VAS) nach 12 Monaten. Es zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen beiden Gruppen. In den sekundären Endpunkten (Oswestry Disability Index, Opioidgebrauch sowie AUC-Werte) ergaben sich jedoch teilweise signifikante Vorteile zugunsten des Torpedo®-Implantatsystems.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass beide Verfahren vergleichbar effektiv sind, während das neue Implantatsystem zusätzliche Vorteile bieten kann. Weitere Studien sind erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/13982}
}
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88581,
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Ziel dieser Studie war der Vergleich zweier Implantatsysteme zur minimal-invasiven Fusion des Iliosakralgelenks: des etablierten iFuse®-Systems und des neueren Torpedo®-Implantats. Insgesamt wurden 65 Patienten nach standardisierter Diagnostik und gesicherter Schmerzreduktion durch eine intraartikuläre Lidocain-Injektion eingeschlossen. Die Behandlung erfolgte im ersten Jahr mit drei iFuse®-Implantaten und im zweiten Jahr mit zwei Torpedo®-Implantaten.
Primärer Endpunkt war die Veränderung der Schmerzintensität (VAS) nach 12 Monaten. Es zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen beiden Gruppen. In den sekundären Endpunkten (Oswestry Disability Index, Opioidgebrauch sowie AUC-Werte) ergaben sich jedoch teilweise signifikante Vorteile zugunsten des Torpedo®-Implantatsystems.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass beide Verfahren vergleichbar effektiv sind, während das neue Implantatsystem zusätzliche Vorteile bieten kann. Weitere Studien sind erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen.},
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