Lehr, Svenja: Persönlichkeit und Leistung am Arbeitsplatz : Ein integrativer Ansatz der Selbst- und Fremdwahrnehmungen von Berufstätigen und ihren Kolleginnen und Kollegen. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89074
@phdthesis{handle:20.500.11811/14006,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89074,
doi: https://doi.org/10.48565/bonndoc-822,
author = {{Svenja Lehr}},
title = {Persönlichkeit und Leistung am Arbeitsplatz : Ein integrativer Ansatz der Selbst- und Fremdwahrnehmungen von Berufstätigen und ihren Kolleginnen und Kollegen},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = mar,

note = {Die individuelle Leistung am Arbeitsplatz ist zentral für Organisationen und betroffene Personen. Interindividuell verschiedene und zeitlich relativ stabile Persönlichkeitsdimensionen gelten in der Personalforschung als mögliche Prädiktoren der individuellen Arbeitsleistung. Die Forschung zeigt jedoch gemischte Befunde hinsichtlich der Stärke der Zusammenhänge, der Bedeutung der einzelnen Persönlichkeitsdimensionen sowie der Validität der untersuchten Beurteilungsquellen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es daher, die Kriteriumsvaliditäten der Zusammenhänge zwischen verschiedenen Dimensionen der Persönlichkeit auf der Basis des Fünf-Faktoren- Aspekte-Modells (DeYoung et al., 2007) und der individuellen Leistung am Arbeitsplatz im Rahmen einer Querschnittstudie zu untersuchen, basierend auf dem Trait- Reputation-Identität-Modell (TRI) für Persönlichkeitsdimensionen und dem Arena-blinder Fleck-Fassade-Modell (ABF) für Leistungsdimensionen von Wihler et al. (2023). Dazu wurden auf Grundlage der Konstruktkorrespondenztheorie die schmaleren Aspekte der Persönlichkeit im Zusammenhang mit inhaltlich abgestimmten, spezifischen Leistungskriterien in einer breit gestreuten Stichprobe von Personen in verschiedensten Tätigkeiten untersucht. Es wurde angenommen, dass insbesondere die spezifischen Kombinationen von Selbst- und Fremdbeurteilungen der Persönlichkeitsdimensionen und der Leistungsdimensionen in der Untersuchung der schmaleren, korrespondierenden Persönlichkeitsaspekte hohe kriteriumsbezogene Validitäten aufweisen. Das TRI-ABF-Modell wurde über Wihler et al. (2023) hinausgehend mit unterschiedlichen Beurteilungsquellen für die Persönlichkeits- und Leistungsdimensionen erfasst, um Monosource-Effekte und damit eine mögliche artifizielle Überschätzung der Zusammenhänge zu vermeiden. Zur Prüfung der Hypothesen wurden branchen- und tätigkeitsübergreifend Multisource-Daten von 171 Quintupeln, bestehend aus je einer berufstätigen Zielperson und insgesamt vier Kolleginnen und Kollegen mit zwei Fremdbeurteilenden für die Persönlichkeitsdimensionen und zwei Fremdbeurteilenden für die Leistungsdimensionen, in Online-Fragebögen erhoben. Die Hypothesen wurden mit sogenannten Bifactor-Strukturgleichungsmodellen geprüft. Die Ergebnisse unterstützen die Erfassung geteilter Selbst- und Fremdwahrnehmungen der Persönlichkeit und Leistung unter der Berücksichtigung quellenspezifischer Wahrnehmungen anhand des TRI-ABF-Modells. Es können hohe Kriteriumsvaliditäten von Persönlichkeits- für Leistungsdimensionen am Arbeitsplatz gezeigt werden.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14006}
}

The following license files are associated with this item:

InCopyright