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Funktionelle und molekulare Eigenschaften von GABAA-Rezeptoren in NG2-Gliazellen des Hippokampus während der Entwicklung

dc.contributor.advisorSteinhäuser, Christian
dc.contributor.authorPatt-Peckmann, Linda
dc.date.accessioned2026-03-27T09:10:52Z
dc.date.available2026-03-27T09:10:52Z
dc.date.issued27.03.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/14023
dc.description.abstractNG2-Gliazellen werden als einzige nicht-neuronale Zellen im ZNS direkt von Nervenzellen synaptisch innerviert. Sie verfügen unter anderem über funktionelle GABAA-Rezeptoren, die sowohl postsynaptisch als auch extrasynaptisch lokalisiert sind und deren Eigenschaften und entwicklungsabhängige Veränderungen Gegenstand dieser Arbeit sind. Die Funktion der synaptischen Innervation von NG2-Gliazellen ist noch ungeklärt.
Ziel dieser Arbeit war die funktionellen und molekularen Veränderungen der GABAA-Rezeptor-vermittelten Signalübertragung in NG2-Gliazellen des Hippokampus während der postnatalen Entwicklung zu untersuchen.
Durch Patch-Clamp- und pharmakologische Analysen konnte eine deutliche Abnahme der synaptischen Innervation von NG2-Gliazellen in adulten (54-75 Tage postnatal) im Vergleich zu juvenilen (7-10 Tage postnatal) Mäusen festgestellt werden. Zudem weisen die Ergebnisse auf eine vermehrte Aktivierung extrasynaptischer Rezeptoren hin. Diese funktionellen Veränderungen gehen mit einer Herabregulation der Expression der γ2-Untereinheit und einer vermehrten Expression der α5-Untereinheit einher. Insgesamt deuten diese Ergebnisse auf einen Wechsel der GABAA-Rezeptor-vermittelten Signalübertragung zwischen Nervenzellen und NG2-Gliazellen im Hippokampus von synaptischer zu extrasynaptischer Übertragung hin.
Durch molekulare Analyse und Expansionsmikroskopie konnten zudem Gephyrin, Collybistin und GARLH4, welche gemeinsam mit Neuroligin-2 für die Organisation postsynaptischer GABAA-Rezeptorcluster verantwortlich sind, sowie Radixin, welches eine Verankerung von GABAA-Rezeptoren an extrasynaptischen Lokalisationen vermittelt, in NG2-Gliazellen nachgewiesen werden. Gephyrin und Radixin werden in Fortsätzen der NG2-Gliazellen in separaten Clustern organisiert.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsNamensnennung 4.0 International
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subjectNG2
dc.subjectGlia
dc.subjectGABAA-Rezeptor
dc.subjectHippokampus
dc.subjectGephyrin
dc.subjectRadixin
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleFunktionelle und molekulare Eigenschaften von GABAA-Rezeptoren in NG2-Gliazellen des Hippokampus während der Entwicklung
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89229
dc.relation.doihttps://doi.org/10.3390/ijms241713490
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbn.birthnamePatt
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8922
ulbbnediss.date.accepted25.03.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Institute : Institut für Zelluläre Neurowissenschaften (IZN)
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeSasse, Philipp


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