Pommer, Carsten: Vergleich von dynamischem Beckenboden-MRT und klinisch-proktologischer Untersuchung : Retrospektive Analyse der Jahre 2017 bis 2021 am St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89273
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89273
@phdthesis{handle:20.500.11811/14031,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89273,
author = {{Carsten Pommer}},
title = {Vergleich von dynamischem Beckenboden-MRT und klinisch-proktologischer Untersuchung : Retrospektive Analyse der Jahre 2017 bis 2021 am St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = mar,
note = {In der Diagnostik von Beckenbodenveränderungen kommt im Diagnostikalgorithmus, und somit auch am St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig, die klinisch-proktologischen Untersuchung und das dynamische Beckenboden-MRT regelhaft zur Anwendung. Die Beckenbodensenkungsprozesse können sich in den jeweiligen Kompartimenten als Zystozele, Enterozele, Rektozele, Rektumprolaps oder durch ein Deszensus des Beckenbodens als Ganzes zeigen. Weiterhin erfolgt eine Beurteilung des Analkanals im Ruhezustand regelhaft.
In dieser vergleichenden retrospektiven Analyse ist der Nachweis der genannten Merkmale in klinisch-proktologischer Untersuchung, in der Beurteilung eines Rektumprolaps ergänzt um eine starre Rektoskopie, und im dynamischen Beckenboden-MRT erfolgt. Der Analysezeitraum umfasst die Jahre 2017 bis 2021 und insgesamt 110 Patienten des St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig. Eine graduierende Beschreibung des entsprechenden Merkmals erfolgt häufiger im dynamischen Beckenboden-MRT. Ein signifikanter Unterschied im Nachweis der Entitäten in beiden Untersuchungsgängen zeigt sich in dieser Arbeit nicht. Im Vergleich des Nachweises sowie der Gradbeurteilung eines Rektumprolaps mit ergänzender Anwendung einer starren Rektoskopie zeigt sich kein höherer Zusammenhang bzw. keine positivere Korrelation zu den Befunden des dynamischen Beckenboden-MRT.
Ein Kostenoptimierungspotenzial bis ca. 50 Prozent ergibt sich vor allem bei kritischer Indikationsstellung zum dynamischen Beckenboden-MRT nach erfolgter vollständiger klinisch-proktologischer Untersuchung. Hier kann eine deutliche Einsparmöglichkeit im Hinblick der Empfehlung zum Verzicht auf diese apparative Diagnostik bei klinisch sicher nachgewiesener isolierter Rektozele oder Rektumprolaps aufgezeigt werden, da diese bei alleinigem Vorliegen sicher klinisch mit ggf. additivem Einsatz einer starren Rektoskopie detektiert werden können. Bei klinischem Anhalt auf die Ausbildung von Senkungsprozessen in mehreren oder den vorderen und mittleren Kompartimenten wird die Indikation zur MRT-Diagnostik weiterhin gesehen. Bei einer umfassend durchgeführten, standardisierten und interdisziplinär synchronisierten klinisch-proktologischen Untersuchung ist von einer additiv veranlassten MRT-Untersuchung kein signifikant abweichendes Untersuchungsergebnis zu erwarten. Das Beckenboden-MRT kann bei unsicherem klinischem Befund jedoch zur vollständigen Beurteilbarkeit beitragen.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14031}
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urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89273,
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title = {Vergleich von dynamischem Beckenboden-MRT und klinisch-proktologischer Untersuchung : Retrospektive Analyse der Jahre 2017 bis 2021 am St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig},
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year = 2026,
month = mar,
note = {In der Diagnostik von Beckenbodenveränderungen kommt im Diagnostikalgorithmus, und somit auch am St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig, die klinisch-proktologischen Untersuchung und das dynamische Beckenboden-MRT regelhaft zur Anwendung. Die Beckenbodensenkungsprozesse können sich in den jeweiligen Kompartimenten als Zystozele, Enterozele, Rektozele, Rektumprolaps oder durch ein Deszensus des Beckenbodens als Ganzes zeigen. Weiterhin erfolgt eine Beurteilung des Analkanals im Ruhezustand regelhaft.
In dieser vergleichenden retrospektiven Analyse ist der Nachweis der genannten Merkmale in klinisch-proktologischer Untersuchung, in der Beurteilung eines Rektumprolaps ergänzt um eine starre Rektoskopie, und im dynamischen Beckenboden-MRT erfolgt. Der Analysezeitraum umfasst die Jahre 2017 bis 2021 und insgesamt 110 Patienten des St.-Elisabeth-Krankenhaus Leipzig. Eine graduierende Beschreibung des entsprechenden Merkmals erfolgt häufiger im dynamischen Beckenboden-MRT. Ein signifikanter Unterschied im Nachweis der Entitäten in beiden Untersuchungsgängen zeigt sich in dieser Arbeit nicht. Im Vergleich des Nachweises sowie der Gradbeurteilung eines Rektumprolaps mit ergänzender Anwendung einer starren Rektoskopie zeigt sich kein höherer Zusammenhang bzw. keine positivere Korrelation zu den Befunden des dynamischen Beckenboden-MRT.
Ein Kostenoptimierungspotenzial bis ca. 50 Prozent ergibt sich vor allem bei kritischer Indikationsstellung zum dynamischen Beckenboden-MRT nach erfolgter vollständiger klinisch-proktologischer Untersuchung. Hier kann eine deutliche Einsparmöglichkeit im Hinblick der Empfehlung zum Verzicht auf diese apparative Diagnostik bei klinisch sicher nachgewiesener isolierter Rektozele oder Rektumprolaps aufgezeigt werden, da diese bei alleinigem Vorliegen sicher klinisch mit ggf. additivem Einsatz einer starren Rektoskopie detektiert werden können. Bei klinischem Anhalt auf die Ausbildung von Senkungsprozessen in mehreren oder den vorderen und mittleren Kompartimenten wird die Indikation zur MRT-Diagnostik weiterhin gesehen. Bei einer umfassend durchgeführten, standardisierten und interdisziplinär synchronisierten klinisch-proktologischen Untersuchung ist von einer additiv veranlassten MRT-Untersuchung kein signifikant abweichendes Untersuchungsergebnis zu erwarten. Das Beckenboden-MRT kann bei unsicherem klinischem Befund jedoch zur vollständigen Beurteilbarkeit beitragen.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14031}
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