Patt, Selina: Interleukin-23-Inhibition: Guselkumab als vielversprechende Therapie der Psoriasis pustulosa palmoplantaris : Ergebnisse einer Phase-II Studie in einer europäischen Kohorte. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89295
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school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = mar,

note = {Die Psoriasis pustulosa palmoplantaris (PPP) ist eine seltene, chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die aufgrund von juckenden und schmerzenden, pustelbesetzten erythematosquamösen Plaques an Handflächen und Fußsohlen zu einer erheblichen Beeinträchtigung im Alltag und zu einer Reduktion der Lebensqualität der betroffenen Patient:innen führt. Die PPP gilt im klinischen Alltag als hartnäckige und schwierig therapierbare Erkrankung. Derzeit existieren keine Leitlinien zur Behandlung der PPP. Die einzige in Europa zugelassene Systemtherapie ist das orale Retinoid Acitretin. Es besteht ein hoher Bedarf an wirksamen und sicheren Therapieoptionen zur Behandlung der PPP. In Japan wurde der monoklonale humane Interleukin-23 Antikörper Guselkumab im Jahr 2018 auf Basis zweier placebokontrollierter, randomisierter klinischer Studien zugelassen. Unsere multizentrische, offene, einarmige Phase II Pilotstudie "A multicenter, open label, single-arm pilot study to evaluate the efficacy and safety of guselkumab in patients with moderate to severe palmoplantar pustulosis (GAP-Study)" (Eudra-CT Nummer 2018-004451-20) hatte zum Ziel, die Wirksamkeit und Sicherheit von Guselkumab erstmalig in einer europäischen Kohorte von Patient:innen mit PPP zu demonstrieren. Insgesamt wurden 50 Patient:innen mit moderater bis schwerer PPP in unserer Studie mit Guselkumab behandelt. Die Studie erreichte den primären Endpunkt mit einer signifikanten Reduktion des PPPASI um 59,6 % (p<0,001) nach 24 Wochen. Die Lebensqualität der Patient:innen verbesserte sich durch die Behandlung, Juckreiz und Schmerzen nahmen ab. Guselkumab wurde im Allgemeinen gut vertragen, es ergaben sich keine neuen Sicherheitsbedenken bei der Behandlung von PPP Patient:innen mit Guselkumab.
In einer Nebenstudie konnte gezeigt werden, dass PPP Patient:innen prätherapeutisch erhöhte IL-19 Serumlevel aufweisen, die sich unter Behandlung mit Guselkumab reduzierten. IL-19 Serumlevel könnten ein potenzieller Marker für das Ansprechen auf eine Anti-IL-23-gerichtete Systemtherapie sein.
Zusammenfassend zeigt die vorliegende Arbeit, dass auch europäische Patient:innen von einer Zulassung von Guselkumab als wirksame und sichere Therapie der PPP profitieren könnten.},

url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14034}
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