Schaarschmidt, Tibor Jakob: Die Rolle der T-Helferaktivität bei Patienten mit schwerem allergischem Asthma unter Omalizumab Therapie : Vergleich von klinischen und ex vivo Daten. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89167
@phdthesis{handle:20.500.11811/14036,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89167,
author = {{Tibor Jakob Schaarschmidt}},
title = {Die Rolle der T-Helferaktivität bei Patienten mit schwerem allergischem Asthma unter Omalizumab Therapie : Vergleich von klinischen und ex vivo Daten},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = mar,

note = {Asthma bronchiale zählt mit mehr als 300 Millionen Betroffenen Patienten weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen und zeichnet sich durch das Auftreten verschiedener Leitsymptome, wie Atemnot, Giemen, Brustenge, sowie durch eine bronchiale Hyperreagibilität aus. Diesen, in ihrer Intensität und Kombination stark variierenden Symptomatiken, liegt eine chronische Entzündung des Bronchialgewebes zugrunde. Die verschiedenen Trigger, die individuelle Ausprägung dieser Symptome und die unterschiedlichen Reaktionen auf verschiedene Therapieansätze führten im Laufe der Zeit zu einer komplexen Unterscheidung verschiedener Asthmatypen und Untertypen. Neue molekularbiologische Erkenntnisse der Pathophysiologie dieses Krankheitskomplexes unterstützen die Differenzierung in verschiedene Patientengruppen und eröffnen die Möglichkeit eines individualisierten Therapieansatzes mit verbesserten Behandlungserfolgen und geringeren ökonomischen Gesamtkosten.
Im Fokus dieser Arbeit lag die Behandlung einer Patientengruppe (n=19) atopischer schwerer Asthmatiker mit einem immunmodulierenden Antikörper (Omalizumab/Xolair®) über einen Zeitraum von sechs Monaten. Durch den Vergleich klinischer Patientendaten und den gewonnenen Daten von ex vivo Stimulationsversuchen mit von Patienten isolierten Th2-Zellen, sollte ein immunbiologischer Zusammenhang zwischen Omalizumab-Therapie und einer Verbesserung der klinischen Symptomatik genauer untersucht werden. Dies könnte in Zukunft dabei helfen, Patientengruppen mit verschiedenen Phäno- und Endotypen vorab zu charakterisieren und so eine Therapieentscheidung, auch im Hinblick auf neue therapeutische Antikörper, zu erleichtern.
Die gewonnenen klinischen Daten zeigen eine deutliche Verbesserung, sowohl der Funktionsleistung der Lunge, als auch einen Rückgang der entzündlichen Reaktionen im Bronchialgewebe unter Omalizumab-Therapie. Diese klinischen Daten spiegeln sich in den Ergebnissen des zeitgleich durchgeführten Asthma-Kontroll-Tests (ACT) wieder und entsprechen Ergebnissen vergleichbarer Studien. Die ex vivo Stimulationsversuche mit isolierten Th2-Zellpopulationen hingegen können mit der durchgeführten Methodik nicht zu einem verbesserten Verständnis der Pathophysiologie oder zu einer genaueren Klassifizierung von Patienten beitragen und eine damit verbundene verbesserte Auswahl der Therapieoptionen unterstützen. Dennoch sollte in Zukunft, in Hinsicht auf eine genauere Identifizierung von Patientensubgruppen die Möglichkeit molekularbiologischer ex vivo Diagnostik, die dem komplexen Immungeschehen gerechter wird, in Betracht gezogen werden.},

url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14036}
}

The following license files are associated with this item:

InCopyright