Transier, Moritz Alexander: Mitral Regurgitation International Database Score als Prädiktor für prozeduralen Erfolg, Mortalität und Mitralklappeninsuffizienz-Rezidiv im Follow-Up. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89368
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89368
@phdthesis{handle:20.500.11811/14050,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89368,
author = {{Moritz Alexander Transier}},
title = {Mitral Regurgitation International Database Score als Prädiktor für prozeduralen Erfolg, Mortalität und Mitralklappeninsuffizienz-Rezidiv im Follow-Up},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = mar,
note = {Als Mitralklappeninsuffizienz wird die Undichtigkeit der Mitralklappe während der Systole bezeichnet, hierbei entsteht eine Regurgitation in die Pulmonalvenen. Sie ist das häufigste Klappenvitium der westlichen Welt. Als Therapieoptionen stehen unter anderem das Kathetergestütze Mitralklappen Clipping (TMVR) zur Verfügung. Bisherige Studien zum Outcome nach einem MitraClip zeigten unterschiedliche Ergebnisse und es gab Hinweise, dass die richtige Selektion der Patienten für ein Mitralklappen Clipping im Bezug auf das Outcome von entscheidender Bedeutung ist. Ziel dieser Arbeit war es zu untersuchen, ob der Mitral Regurgitation Internation Database Mortality Risk (MIDA) -Score, ursprünglich für die operative Versorgung einer degenerativen Mitralklappeninsuffizienz entwickelt, als prädiktiver Score in Bezug auf das Outcome der Patienten nach interventioneller Therapie der Mitralklappeninsuffizienz geeignet ist. In dieser retrospektiven Untersuchung konnten die Daten von 680 Patienten (40 % Weiblich, Alter 78 (73-83)) untersucht werden. Die Patienten erhielten in der Zeit zwischen August 2010 und September 2018 mindestens einen MitraClip in der Universitätsklinik Bonn, der Universitätsklinik Köln oder der Universitätsklinik Düsseldorf.
Die Patienten wurden anhand ihres MIDA-Scores in 3 Gruppen kategorisiert: Jene mit einem niedrigen (0-7), mittlerem (8-9) und hohem (10-12) MIDA-Score. Der Nachbeobachtungszeitraum erstreckte sich über zwei Jahre, wobei das Gesamtüberleben als primärer Endpunkt definiert wurde. Das Gesamtüberleben oder eine Hospitalisierung aufgrund einer Herzinsuffizienz waren als kombinierter Endpunkt definiert worden. Während der 2 Jahre nach Intervention starben 15 von 182 (8,2 %) Patienten mit niedrigem MIDA-Score, es starben 64 von 300 (21,3 %) Patienten mit mittlerem MIDA-Score und es starben 52 von 198 (26,3 %) mit hohem MIDA-Score. Im Weiteren konnte gezeigt werden, dass mit der Zunahme des MIDA-Scores um 1 Punkt, das Mortalitätsrisiko um 13 % stieg, während das Risiko einer Hospitalisierung aufgrund einer Herzinsuffizienz oder Mortalität um 7 % pro MIDA-Score Punkt zunimmt. Es konnte gezeigt werden, dass der MIDA-Score als prädiktiver Wert dazu geeignet ist, das Mortalitätsrisiko nach TMVR zu bestimmen. Die Ätiologie der Mitralklappeninsuffizienz spielt dabei keine Rolle. Im Weiteren wurde gezeigt, dass der MIDA-Score auch hinsichtlich des gemeinsamen Endpunkts aus Gesamtüberleben oder Hospitalisierung aufgrund einer Herzinsuffizienz als prädiktiver Wert geeignet ist. In einer Subgruppenanalyse wurde gezeigt, dass der MIDA-Score, seine Vorhersagekraft auch bei Patienten mit einer funktionellen Mitralklappeninsuffizienz nach TMVR beibehält.
Im Weiteren war es möglich, einen Zusammenhang zwischen dem MIDA-Score und einer residuellen Mitralklappeninsuffizienz nach Intervention bzw. einer Exazerbation der residuellen Mitralklappeninsuffizienz nach Intervention aufzuzeigen. Schlussendlich sollten die Ergebnisse dieser Arbeit im weiteren Verlauf durch prospektive randomisierte Arbeiten mit einer Kontrollgruppe bestätigt werden.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14050}
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Die Patienten wurden anhand ihres MIDA-Scores in 3 Gruppen kategorisiert: Jene mit einem niedrigen (0-7), mittlerem (8-9) und hohem (10-12) MIDA-Score. Der Nachbeobachtungszeitraum erstreckte sich über zwei Jahre, wobei das Gesamtüberleben als primärer Endpunkt definiert wurde. Das Gesamtüberleben oder eine Hospitalisierung aufgrund einer Herzinsuffizienz waren als kombinierter Endpunkt definiert worden. Während der 2 Jahre nach Intervention starben 15 von 182 (8,2 %) Patienten mit niedrigem MIDA-Score, es starben 64 von 300 (21,3 %) Patienten mit mittlerem MIDA-Score und es starben 52 von 198 (26,3 %) mit hohem MIDA-Score. Im Weiteren konnte gezeigt werden, dass mit der Zunahme des MIDA-Scores um 1 Punkt, das Mortalitätsrisiko um 13 % stieg, während das Risiko einer Hospitalisierung aufgrund einer Herzinsuffizienz oder Mortalität um 7 % pro MIDA-Score Punkt zunimmt. Es konnte gezeigt werden, dass der MIDA-Score als prädiktiver Wert dazu geeignet ist, das Mortalitätsrisiko nach TMVR zu bestimmen. Die Ätiologie der Mitralklappeninsuffizienz spielt dabei keine Rolle. Im Weiteren wurde gezeigt, dass der MIDA-Score auch hinsichtlich des gemeinsamen Endpunkts aus Gesamtüberleben oder Hospitalisierung aufgrund einer Herzinsuffizienz als prädiktiver Wert geeignet ist. In einer Subgruppenanalyse wurde gezeigt, dass der MIDA-Score, seine Vorhersagekraft auch bei Patienten mit einer funktionellen Mitralklappeninsuffizienz nach TMVR beibehält.
Im Weiteren war es möglich, einen Zusammenhang zwischen dem MIDA-Score und einer residuellen Mitralklappeninsuffizienz nach Intervention bzw. einer Exazerbation der residuellen Mitralklappeninsuffizienz nach Intervention aufzuzeigen. Schlussendlich sollten die Ergebnisse dieser Arbeit im weiteren Verlauf durch prospektive randomisierte Arbeiten mit einer Kontrollgruppe bestätigt werden.},
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