Hommerding, Moritz Dominik: Real-world-Daten zu BRCA1/2- und HRR-Mutationen bei Patienten mit Prostatakarzinom. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90003
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90003
@phdthesis{handle:20.500.11811/14135,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90003,
author = {{Moritz Dominik Hommerding}},
title = {Real-world-Daten zu BRCA1/2- und HRR-Mutationen bei Patienten mit Prostatakarzinom},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = may,
note = {In der vorliegenden Arbeit wurde mit dem Ziel der Generierung von Real-world-Daten die Prävalenz von BRCA1/2- und HRR-Mutationen im Prostatakarzinom durch eine retrospektive Auswertung von 197 Fällen am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Bonn untersucht. Alle Proben waren auf klinischen Wunsch und mittels next generation sequencing analysiert worden. Folgende Gene waren in der Untersuchung inkludiert: ATM, BRCA1, BRCA2, CDK12, CHEK2, FANCA, HDAC2, PALB2. Der Großteil der Patienten wurde zum Zeitpunkt der Testung dem Krankheitsstadium eines metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) zugeordnet. Die molekulare Testung wurde dagegen überwiegend an den hormonsensitiven Primärtumoren durchgeführt. Die Qualität und Quantität der DNA der Tumorproben war größtenteils ausreichend zur Durchführung der Untersuchung. Die retrospektive Analyse ergab insgesamt 110 Mutationen in BRCA1/2 oder Genen der HRR in 79 Tumoren, von denen jedoch nicht alle als therapierbar eingeordnet wurden. Die häufigsten therapierbaren Mutationen fanden sich im Gen ATM, gefolgt von CHEK2, BRCA2 und CDK12. Es konnte eine pathogene BRCA1 Mutation detektiert werden. Insgesamt zeigten etwa 21 % der Fälle therapierbare Mutationen in BRCA1/2 oder Genen der HRR, sodass diese für eine Therapie mit PARP-Inhibitoren gemäß der FDA Zulassung infrage kämen. Nur bei etwa 5 % der Tumoren lag gemäß der EMA Zulassung eine mit PARP-Inhibitoren therapierbare Mutation vor. Die Arbeit liefert sie wertvolle Einblicke in das klinische Management mit der neuen Therapieoption einer PARP-Inhibition und der dafür notwendigen molekularen Testung.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14135}
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urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90003,
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