Köppert, Sebastian: Vergleich der Kinetik der In-vitro-Stimulation von B-Gedächtniszellen. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90131
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90131
@phdthesis{handle:20.500.11811/14159,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90131,
author = {{Sebastian Köppert}},
title = {Vergleich der Kinetik der In-vitro-Stimulation von B-Gedächtniszellen},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = may,
note = {Bedingt durch die Komplexität der menschlichen Immunantwort ist diese in ihrer Gesamtheit in vitro nicht reproduzierbar, sodass im Zuge der B-Zell-Forschung im Laufe der Zeit verschiedene In-vitro-Stimulationsprotokolle vorgestellt worden sind. Durch die große Inhomogenität dieser Protokolle werden – je nach Literatur – unterschiedliche Zeitangaben für die notwendige Stimulationsdauer der ruhenden B-Zellen zu Antikörper-sezernierenden Plasmablasten aufgeführt.
Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurden zwei dieser In-vitro-Stimulationsprotokolle über einen Stimulationszeitraum von 3 - 11 Tagen verglichen, um den optimalen Zeitpunkt für die Durchführung eines FluoroSpot-Assays zu bestimmen. Hierbei wurden nicht nur die Immunglobulinklassen bzw. -subklassen ausgewertet, sondern auch ein besonderes Augenmerk auf die Evaluation von antigenreaktiven Immunglobulinen gelegt.
Die durchgeführten Untersuchungen konnten aufzeigen, dass bei In-vitro-Stimulation mit R848 + rIL-2 eine Stimulationsdauer von 4 - 5 Tagen und bei Verwendung von Anti-CD40 + rIL-4 + rIL-21 von 5 - 6 Tagen zu bevorzugen sind, da nach dieser Zeitspanne – unabhängig von der untersuchten Immunglobulinklasse/-subklasse – die größte Anzahl an Antikörper-sezernierenden Zellen im Kulturmedium vorhanden ist.
Nach Evaluation des optimalen Untersuchungszeitpunktes wurden die Erkenntnisse in der klinischen Forschung angewendet und die Immunantwort auf COVID-19-Impfungen untersucht. Hierbei konnte die Notwendigkeit der In-vitro-Stimulation vor Durchführung eines FluoroSpot-Assays demonstriert werden. Bezüglich der Booster-Impfungen konnte kein signifikanter Anstieg der IgG+-sezernierenden Zellen detektiert werden.
Im Rahmen der Multiplen Sklerose gelang erstmalig die Etablierung eines FluoroSpot-Assays für MLC1, ein Antigen, für das erst kürzlich eine mögliche Verbindung mit der Erkrankung nachgewiesen werden konnte. Diese gewonnenen Erkenntnisse können somit als Grundlage für weitere Forschungsbestrebungen bezüglich der Rolle von MLC1 in der Pathogenese der Multiplen Sklerose dienen, die sich dem FluoroSpot-Assay zur Evaluation autoimmunreaktiver B-Zellen als Werkzeug bedienen.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14159}
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urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90131,
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Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurden zwei dieser In-vitro-Stimulationsprotokolle über einen Stimulationszeitraum von 3 - 11 Tagen verglichen, um den optimalen Zeitpunkt für die Durchführung eines FluoroSpot-Assays zu bestimmen. Hierbei wurden nicht nur die Immunglobulinklassen bzw. -subklassen ausgewertet, sondern auch ein besonderes Augenmerk auf die Evaluation von antigenreaktiven Immunglobulinen gelegt.
Die durchgeführten Untersuchungen konnten aufzeigen, dass bei In-vitro-Stimulation mit R848 + rIL-2 eine Stimulationsdauer von 4 - 5 Tagen und bei Verwendung von Anti-CD40 + rIL-4 + rIL-21 von 5 - 6 Tagen zu bevorzugen sind, da nach dieser Zeitspanne – unabhängig von der untersuchten Immunglobulinklasse/-subklasse – die größte Anzahl an Antikörper-sezernierenden Zellen im Kulturmedium vorhanden ist.
Nach Evaluation des optimalen Untersuchungszeitpunktes wurden die Erkenntnisse in der klinischen Forschung angewendet und die Immunantwort auf COVID-19-Impfungen untersucht. Hierbei konnte die Notwendigkeit der In-vitro-Stimulation vor Durchführung eines FluoroSpot-Assays demonstriert werden. Bezüglich der Booster-Impfungen konnte kein signifikanter Anstieg der IgG+-sezernierenden Zellen detektiert werden.
Im Rahmen der Multiplen Sklerose gelang erstmalig die Etablierung eines FluoroSpot-Assays für MLC1, ein Antigen, für das erst kürzlich eine mögliche Verbindung mit der Erkrankung nachgewiesen werden konnte. Diese gewonnenen Erkenntnisse können somit als Grundlage für weitere Forschungsbestrebungen bezüglich der Rolle von MLC1 in der Pathogenese der Multiplen Sklerose dienen, die sich dem FluoroSpot-Assay zur Evaluation autoimmunreaktiver B-Zellen als Werkzeug bedienen.},
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