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Postoperative Ergebnisse kombinierter Trikuspidalklappenoperation über Sternotomie im Vergleich zu minimalinvasiver Chirurgie

dc.contributor.advisorBakhtiary, Farhad
dc.contributor.authorKlocksin, Clara Meret
dc.date.accessioned2026-06-18T06:15:09Z
dc.date.available2026-06-18T06:15:09Z
dc.date.issued18.06.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/14218
dc.description.abstractHintergrund: Die minimalinvasive Trikuspidalklappenchirurgie über eine videoassistierte rechte Minithorakotomie stellt eine weniger invasive Alternative zur konventionellen medianen Sternotomie bei der chirurgischen Behandlung von Trikuspidalklappenerkrankungen dar. Ziel dieser Studie war es, die Durchführbarkeit und die postoperativen Ergebnisse beider Operationsverfahren zu vergleichen.
Methoden: In dieser retrospektiven Single-Center-Analyse wurden 180 Patientinnen und Patienten untersucht, die zwischen 2017 und 2021 an der Klinik für Herzchirurgie des Universitätsklinikums Bonn eine isolierte oder kombinierte Trikuspidalklappenoperation erhalten haben. Die Einteilung erfolgte in eine Sternotomie-Gruppe mit 152 Personen und eine MIC-Gruppe mit 28 Personen. Klinische und echokardiographische Parameter wurden prä- und postoperativ ausgewertet. Es wurde eine Propensity-Score-Matching-Analyse anhand von Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index und EuroSCORE II durchgeführt, wodurch zwei vergleichbare Gruppen mit jeweils 24 Patientinnen und Patienten gebildet wurden.
Ergebnisse: Die chirurgische Behandlung der Trikuspidalklappe erfolgte entweder über eine mediane Sternotomie oder einen videoassistierten minimalinvasiven Zugang mittels rechter Minithorakotomie. Beide Verfahren erwiesen sich als effektiv und sicher. Das minimalinvasive Verfahren war hinsichtlich der Operationszeiten (Operationsdauer, Herz-Lungen-Maschinen- und Aortenklemmzeiten) nicht nachteilig. Der Transfusionsbedarf war in der MIC-Gruppe geringer. Die Mortalitätsraten waren in beiden Gruppen niedrig. Echokardiographisch zeigte sich in beiden Gruppen eine deutliche Reduktion der Trikuspidalklappeninsuffizienz mit einer Wiederherstellung einer guten Klappenfunktion.
Schlussfolgerung: Die videoassistierte minimalinvasive Trikuspidalklappenchirurgie über eine rechte Minithorakotomie stellt eine sichere und effektive Alternative zur konventionellen Sternotomie dar.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titlePostoperative Ergebnisse kombinierter Trikuspidalklappenoperation über Sternotomie im Vergleich zu minimalinvasiver Chirurgie
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90438
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1055/a-2749-9342
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID9043
ulbbnediss.date.accepted01.06.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereePiekarski, Florian
ulbbnediss.contributor.gnd1402569882


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