Mathea, Larissa: Die Entwicklung und Zukunft des europäischen Bewusstseins – Auf dem Weg zur Selbstbestimmung: Die Befreiung des Ostens von westlicher Dominanz : Anhand des Werkes von Dr. Ḥasan Ḥanafī "Einführung in die Wissenschaft des Okzidentalismus". - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-91614
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-91614
@phdthesis{handle:20.500.11811/14339,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-91614,
doi: https://doi.org/10.48565/bonndoc-926,
author = {{Larissa Mathea}},
title = {Die Entwicklung und Zukunft des europäischen Bewusstseins – Auf dem Weg zur Selbstbestimmung: Die Befreiung des Ostens von westlicher Dominanz : Anhand des Werkes von Dr. Ḥasan Ḥanafī "Einführung in die Wissenschaft des Okzidentalismus"},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = jul,
note = {Die vorliegende Dissertation bietet eine vollständige Übersetzung aus dem Arabischen ins Deutsche sowie eine wissenschaftliche Analyse von Hasan Ḥanafīs Werk "Einführung in die Wissenschaft des Okzidentalismus" ("Muqaddima fī ʿIlm al-Istighrāb"). Im Zentrum steht dabei die Entwicklung eines okzidentalistischen Ansatzes, der den Westen konsequent aus einer östlichen bzw. arabisch-islamischen Perspektive heraus analysiert und als theoretisches Gegenmodell zum klassischen Orientalismus verstanden wird.
Ziel der Arbeit ist es, Ḥanafīs Konzept des Okzidentalismus als eigenständige Wissenschaft zu entfalten, die die vermeintliche Allgemeingültigkeit westlicher Denkformen kritisch hinterfragt. Dabei wird insbesondere das europäische Bewusstsein in seiner historischen Genese rekonstruiert und in seinen ideengeschichtlichen Voraussetzungen untersucht. Ḥanafī gliedert diese Entwicklung in mehrere Phasen – von der Scholastik über Renaissance und Rationalismus (u. a. Descartes, Kant) bis hin zu Idealismus, Positivismus und der modernen Krisenerfahrung des westlichen Denkens (u. a. Hegel, Nietzsche, Husserl, Heidegger).
Die Arbeit analysiert diese Denkbewegungen im Spannungsfeld zwischen europäischer Selbstdeutung und ihrer kritischen Infragestellung aus östlicher Perspektive und setzt sie in Beziehung zu islamischen Reformdiskursen sowie postkolonialen Theorieansätzen. Darüber hinaus werden die methodischen Grundlagen des Okzidentalismus, seine wissenschaftliche Tragfähigkeit sowie die Rezeption und Kritik des Ansatzes im akademischen Diskurs untersucht.
Die Dissertation leistet damit einen Beitrag zur Erschließung eines bislang nur begrenzt zugänglichen Werkes für den deutschsprachigen Forschungsraum. Durch die Verbindung von Übersetzung, Kommentierung und Analyse eröffnet sie eine kritische Perspektive auf den Westen, die dessen Selbstverständnis relativiert und den Okzidentalismus als interkulturellen Gegenentwurf zum Orientalismus in der wissenschaftlichen Debatte verankert.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/14339}
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Ziel der Arbeit ist es, Ḥanafīs Konzept des Okzidentalismus als eigenständige Wissenschaft zu entfalten, die die vermeintliche Allgemeingültigkeit westlicher Denkformen kritisch hinterfragt. Dabei wird insbesondere das europäische Bewusstsein in seiner historischen Genese rekonstruiert und in seinen ideengeschichtlichen Voraussetzungen untersucht. Ḥanafī gliedert diese Entwicklung in mehrere Phasen – von der Scholastik über Renaissance und Rationalismus (u. a. Descartes, Kant) bis hin zu Idealismus, Positivismus und der modernen Krisenerfahrung des westlichen Denkens (u. a. Hegel, Nietzsche, Husserl, Heidegger).
Die Arbeit analysiert diese Denkbewegungen im Spannungsfeld zwischen europäischer Selbstdeutung und ihrer kritischen Infragestellung aus östlicher Perspektive und setzt sie in Beziehung zu islamischen Reformdiskursen sowie postkolonialen Theorieansätzen. Darüber hinaus werden die methodischen Grundlagen des Okzidentalismus, seine wissenschaftliche Tragfähigkeit sowie die Rezeption und Kritik des Ansatzes im akademischen Diskurs untersucht.
Die Dissertation leistet damit einen Beitrag zur Erschließung eines bislang nur begrenzt zugänglichen Werkes für den deutschsprachigen Forschungsraum. Durch die Verbindung von Übersetzung, Kommentierung und Analyse eröffnet sie eine kritische Perspektive auf den Westen, die dessen Selbstverständnis relativiert und den Okzidentalismus als interkulturellen Gegenentwurf zum Orientalismus in der wissenschaftlichen Debatte verankert.},
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