Berthold, Jens: Das Elsbachtal im Mittelalter und der frühen Neuzeit : Archäologie einer Kulturlandschaft. - Bonn, 2003. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-02863
@phdthesis{handle:20.500.11811/1997,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-02863,
author = {{Jens Berthold}},
title = {Das Elsbachtal im Mittelalter und der frühen Neuzeit : Archäologie einer Kulturlandschaft},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2003,
note = {Die Ausgrabungen im Elsbachtal bei Grevenbroich, einem kleinen Bachtal in den rheinischen Lößbörden, bildeten einen langjährigen Schwerpunkt der Braunkohlenarchäologie in den 80er Jahre und 90er Jahren. Mittelalter und frühe Neuzeit sind in den zahlreichen Grabungen gut vertreten, so daß sich eine Rekonstruktion dieser Kulturlandschaft anhand archäologischer Quellen anbot. Mit Mitteln der „Stiftung zu Förderung der Archäologie im Rheinischen Braunkohlenrevier“ wurde ein Projekt am Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität ins Leben gerufen.
Über 30 Grabungen sowie einige Bergungen und die beinahe flächendeckenden Feldbegehungen lieferten in Form der vielfältigen Funde und Befunde aus der Zeit vom 8. bis 18. Jh. die Basis für die archäologische Auswertung. Sie bilden die Grundlage für die Aufarbeitung der Geschichte dieser Mikroregion über eine Zeitspanne von etwa 1000 Jahren. Die Schwerpunkte liegen in der Zeit vom hohen Mittelalter bis in die frühe Neuzeit. Einige wichtige Fundgruppen und Befunde sind über das Rheinland hinaus von Bedeutung. Dazu zählt die hochmittelalterliche Wassermühle von Elfgen, verschiedene Reste der Kulturlandschaft jenseits der Siedlungsgrenze und das umfangreiche Inventar an z. T. hervorragend erhaltenen Eisenfunden. Die Gefäßkeramik wurde bereits in einer eigenständigen Dissertation von Thomas Höltken vorgelegt (ebenfalls als download bei der Bonner Universitätsbibliothek zu beziehen).
Zur Erweiterung der Perspektive und als Korrektiv konnten die Ergebnisse verschiedener anderer Disziplinen herangezogen und in Beziehung zur Archäologie gesetzt werden. Hierzu zählen die historische Quellen genauso wie eine Vielzahl von naturwissenschaftlichen Untersuchungen, die in das Elsbachtalprojekt integriert waren. Durch diese Einbettung in ein Gesamtprojekt, das sich mit dieser Mikroregion beschäftigte, standen die Analysen v. a. der Geologie, Botanik, Zoologie, Anthropologie und Metallurgie zur Verfügung.
Die Arbeit wird voraussichtlich als Monographie inklusive der umfangreichen Auswertung von Funden und Befunden erscheinen.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/1997}
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