Kühn, Juliane Sarah Selina: Mobilität und Epilepsie. - Bonn, 2006. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-07423
@phdthesis{handle:20.500.11811/2413,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-07423,
author = {{Juliane Sarah Selina Kühn}},
title = {Mobilität und Epilepsie},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2006,
note = {Epilepsien sind Erkrankungen, die nicht allein durch die Anfälle für die Betroffenen von Bedeutung sind. Sie sind dies auch, weil sie Probleme in Alltag und Freizeit des Kranken erzeugen können, die zu einer erheblichen Belastung des Patienten führen können. Die Mobilität als Oberbegriff für die Nutzung der verschiedenen Transportmittel (Autofahren, Fahren mit Schiff, Bus und Bahn sowie Fliegen), für das Treiben von Sport und das Reisen umfasst solche Bereiche des täglichen Lebens, die für Epilepsiekranke häufig mit Unsicherheiten, Einschränkungen und Verboten versehen sind. Doch ist die Erhaltung einer gewissen Mobilität trotz einer Epilepsieerkrankung von entscheidender Bedeutung für die Lebensqualität der Betroffenen. Dabei ist ein wesentlicher Bestandteil der Förderung der Mobilität von Epilepsiekranken die ärztliche Beratung. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, Informationen zu liefern, die für die optimale Beratung von Epilepsiekranken in Fragen der mobilen Lebensführung herangezogen werden können. Das Fernziel war es, wesentliche Quellen für einen ärztlichen Leitfaden zu erstellen, der den Umgang mit“ Mobilität und Epilepsie“ vereinfacht und damit auch verbessert.
Die Zusammenstellung wesentlicher Daten zum Thema erfolgte mittels systematischer Literaturrecherche und -analyse sowie einer weitläufigen Befragung von Institutionen, deren tägliches Geschäft die „Mobilität“ ist (z.B. Fluggesellschaften, Schiffsgesellschaften, Reiseversicherungen u. a.). Die Arbeit führt Stellungnahmen der Literatur zu den einzelnen Themenbereichen auf, anhand derer sich Empfehlungen für die Praxis ableiten lassen (z. B. Führerscheinregelungen weltweit, empfehlenswerte Sportarten, Wissenswertes zum Thema Reisen und Epilepsie). Das Antwortverhalten der befragten Institutionen war mäßig. Es wurde deutlich, dass es ein nur geringes Bewusstsein für die Problematik von chronisch Kranken wie Menschen mit einer Epilepsie gibt, was zu weiterer Diskussion anregen sollte. Klare Aussagen der verschiedenen Gesellschaften werden im Rahmen der vorliegenden Arbeit für die Anwendung in der Praxis dargestellt. Einheitliche Vorgehensweisen bei den großen Themen der Mobilität wären wünschenswert, zur Zeit aber durch die hohe Vielzahl verschiedener Regelungen und Empfehlungen nicht umsetzbar.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/2413}
}

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