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Die Siebenplanetenwoche in Indien

dc.contributor.advisorVogel, Claus
dc.contributor.authorBennedik, Susanne
dc.date.accessioned2020-04-09T09:58:53Z
dc.date.available2020-04-09T09:58:53Z
dc.date.issued2007
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/2759
dc.description.abstractAnhand literarischer und epigraphischer Zeugnisse werden der Zeitraum und die Wege der Einmündung der Siebenplanetenwoche nach Indien ermittelt und ihre dortige Anwendung und Inkulturation veranschaulicht.
Die Siebenplanetenwoche ist Bestandteil eines von ägyptischen, babylonischen und griechischen Elementen gespeisten Konzeptes chronokratorischer Prognostik, das spätestens seit dem 1. Jh. n. Chr. in der Astrologie, Astralreligion und Zeitrechnung im hellenisierten Raum Beachtung fand. Es wurzelt mit höchster Wahrscheinlichkeit in der hellenistischen Astrologie, in deren Kontext es sich zunächst auch international verbreitet haben dürfte. Die Planetenwoche ist als vollständig definiertes Phänomen spätestens im 2. Jh. n. Chr. durch Yavaneśvaras Sanskrit-Übersetzung eines griechischen Astrologiewerkes nach Indien gelangt, wo sie sich seit dem 5. Jh. n.Chr. als festes, wenn auch optional gebrauchtes, Element der Zeitrechnung behauptet hat. Ihre Integration in die Zeitrechnung wird in astronomischen Texten seit dem 2./3. Jh. n. Chr. zusammen mit anderen, ebenfalls auf hellenistischen Einfluß zurückgehenden Verfahren gelehrt. Die praktische Anwendung der Planetenwoche läßt sich inschriftlichen Datierungen seit dem 4./5. Jh. n.Chr. entnehmen.
In spätvedischer Ritualliteratur und einigen Purānas wird auf die Planeten und die Planetenwochentage in einem auf die vedische bzw. brahmanistische Tradition abgestimmten mythologischen und astromantischen Zusammenhang Bezug genommen. Darüber hinaus werden die Planeten im Rahmen vedischer Liturgie als Gottheiten mit Opfergaben bedacht. Hierin spiegelt sich die bruchlose Integration der Sieben Planeten und der ihnen geweihten Wochentage in die indische Kultur.
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectAstrologie
dc.subjectAstronomie
dc.subjectBabylon
dc.subjectGriechenland
dc.subjectIndien
dc.subjectChronokratorie
dc.subjectGnomon
dc.subjecthora
dc.subjectindische Inschriften
dc.subjectMondhäuser
dc.subjectPlaneten
dc.subjectPlanetenwoche
dc.subjectPlanetenwochentage
dc.subjectSiebenplanetenwoche
dc.subjectSonnenuhr
dc.subjectSternuhr
dc.subjecttemporale Stunden
dc.subjectäquale Stunden
dc.subjectTithi
dc.subjectWasseruhr
dc.subjectWoche
dc.subjectZeitrechnung
dc.subjectÄgypten
dc.subject.ddc930 Alte Geschichte, Archäologie
dc.subject.ddc950 Geschichte Asiens
dc.titleDie Siebenplanetenwoche in Indien
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-11153
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID1115
ulbbnediss.date.accepted10.05.2007
ulbbnediss.fakultaetPhilosophische Fakultät
dc.contributor.coRefereeKlaus, Konrad


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