Antweiler, Sven: Bedeutung von Genotyp und Morphologie für die Prognose von Glioblastomen. - Bonn, 2007. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-10137
@phdthesis{handle:20.500.11811/2917,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-10137,
author = {{Sven Antweiler}},
title = {Bedeutung von Genotyp und Morphologie für die Prognose von Glioblastomen},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2007,
note = {Die Erkennung von molekularen Subtypen von Glioblastomen hat die Frage aufgeworfen, ob aufgrund bestimmter Mutationen in glioblastombezogenen Genen prognostische Aussagen gemacht werden können. Die vorliegende Studie umfaßt 97 Proben von Glioblastomen erwachsener Patienten, die mit klinischen, histopathologischen, immunhistochemischen und molekulargenetischen Methoden untersucht wurden. Die dabei erhobenen Parameter umfaßten: Alter bei Diagnosestellung, Überlebenszeit, Zelltyp, Wachstumsverhalten, Nekrosen, mikrovaskuläre Proliferation, sarkomatöses Wachstum, Lymphozyteninfiltrate, Thrombosen, Kalzifizierung und strukturelle Veränderungen in den TP53 und PTEN Genen. Wie in vorhergehenden Studien schon gezeigt wurde, stellte sich junges Alter als prognostisch günstiger Faktor heraus. Unter den molekularen Parametern zeigte sich eine TP53 Mutation ebenfalls als mit einer längeren Überlebenszeit assoziiert. Dies war signifikant, unabhängig davon, ob es sich bei den entsprechenden Glioblastomen um primäre oder sekundäre handelte. Diese Ergebnisse legen nahe, daß Genotypisierung von Glioblastomen klinisch relevante Aussagen über Prognosen erlauben können.
Das Vorliegen eines LOH auf Chromosom 10q stellte sich als prognostisch ungünstig heraus. Allerdings lies sich diese Beobachtung nicht auf eine alleinige Mutation im PTEN Gen übertragen. Keine der genetisch unterschiedlichen Gruppen mit prognostischem Aussagewert ging mit einer spezifischen morphologischen Veränderung einher. Dies hebt die zukünftige Bedeutung von molekulargenetisch ergänzenden Untersuchung von Tumoren für die Diagnostik und Therapie noch einmal verstärkt hervor.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/2917}
}

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