Show simple item record

Western-Blot-Untersuchungen der µ-Opiatrezeptorkonzentration im Gehirn Drogentoter
ein Humanmodell chronischer Opiatexposition

dc.contributor.advisorMadea, Burkhard
dc.contributor.authorFitzenreiter, Michael
dc.date.accessioned2020-04-09T20:23:35Z
dc.date.available2020-04-09T20:23:35Z
dc.date.issued2007
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11811/2921
dc.description.abstractMissbräuchlich verwendete Opiate wie Heroin besitzen auf Grund ihres hohen Suchtpotentials mit entsprechender Toleranzentwicklung einen hohen Stellenwert in sozialer und medizinischer Hinsicht.
Ihre Wirkung wird über verschiedene Opiatrezeptoren vermittelt (μ-OR, δ-OR, κ-OR). Die Hauptwirkung und insbesondere die zum Suchtpotential beitragende euphorisierende, antinozizeptive und sedierende Wirkung wird über den μ-Opiatrezeptor vermittelt.
Bisherige Untersuchungen zur Adaption der μ-Opiatrezeptordichte unter chronischer Opiatexposition erfolgten hauptsächlich tierexperimentell, an Zellkulturen oder an einzelnen menschlichen Gehirnregionen und zeigten sowohl eine Vermehrung als auch eine Verminderung oder keine signifikante Regulation der μ-Opiatrezeptordichte als Folge chronischer Opiatexposition.
In dieser Untersuchung dienten an einer Opiatüberdosierung verstorbene Drogentote mit bekanntem langjährigem intravenösem Opiatmissbrauch als Modell für chronische Opiatexposition am Menschen im Vergleich zu einem altersentsprechenden Kontrollkollektiv, bei dem ein Drogenmissbrauch ausgeschlossen werden konnte. Es wurde die μ-Opiatrezeptor-Protein Konzentration in neun Gehirnregionen untersucht (Thalamus, Nucleus caudatus, Hypothalamus, ventrales Tegmentum, Frontalcortex, Nucleus accumbens, Putamen, Corpus amygdaloideum und Hippocampus), welche im Bezug zum mesolimbischen dopaminergen Belohnungssystems stehen. Die Proben wurden nach Lyse mittels Western-Blot aufgetrennt und nach Markierung mittels monoklonalem μ-Opiatrezeptor-Antikörper sowie Anwendung einer Chemilumineszenz-Färbung rechnergestützt semiquantitativ ausgewertet.
Es zeigte sich eine verhältnismäßig hohe Proteinexpression von μ-Opiatrezeptoren im Hippocampus und im ventralen Tegmentum bei relativ geringer Expression im Frontalcortex und Thalamus. Es wurden jedoch keine signifikanten Unterschiede in der Konzentration von μ-Opiatrezeptorprotein zwischen dem Kollektiv der Drogentoten und dem Kontrollkollektiv nachgewiesen, wobei tendenzielle aber nicht signifikante Abweichungen zwischen den Kollektiven auf regional unterschiedliche regulative Veränderungen hindeuten könnten.
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectMOR
dc.subjectµOR
dc.subjectGehirnregionen
dc.subjectProteinmenge
dc.subjectSucht
dc.subjectmonoklonal
dc.subjectThalamus
dc.subjectNucleus caudatus
dc.subjectHypothalamus
dc.subjectventrales Tegmentum
dc.subjectFrontalcortex
dc.subjectNucleus accumbens
dc.subjectPutamen
dc.subjectCorpus amygdaloideum
dc.subjectHippocampus
dc.subjectMorphin
dc.subjectdrug-addicts
dc.subjecthuman brain
dc.subjectproteinlevel
dc.subjectmonoclonal
dc.subjectmorphine
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleWestern-Blot-Untersuchungen der µ-Opiatrezeptorkonzentration im Gehirn Drogentoter
dc.title.alternativeein Humanmodell chronischer Opiatexposition
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-10215
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID1021
ulbbnediss.date.accepted2007-04-11
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeVetter, Hans


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record

The following license files are associated with this item:

InCopyright