Zintl, Guido: Reduktion frühischämischer Zellschäden in venösen Grafts mittels der oxygenierten Celsiorlösung. - Bonn, 2009. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-17330
@phdthesis{handle:20.500.11811/3834,
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title = {Reduktion frühischämischer Zellschäden in venösen Grafts mittels der oxygenierten Celsiorlösung},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2009,
month = jul,

note = {In der vorliegenden experimentellen Studie wurde anhand humaner venöser Grafts untersucht, inwieweit die kristalloide Celsiorlösung in der Lage ist, frühischämische Zell-todereignisse in venösen Grafts zu minimieren. Des Weiteren wurde untersucht, ob die zusätzliche Sauerstoffanreicherung der Lösung die frühischämischen Zelltodereignisse weiter reduzieren kann.
Die Studie umfasste 30 humane venöse Graftproben. Die Graftproben wurden in einer hypothermen Celsiorlösung und in einer hypothermen, oxygenierten Celsiorlösung über einen Zeitraum von 90 Minuten gelagert. Zu den Zeitpunkten 15, 30, 45, 60 und 90 Minuten wurde jeweils eine Graftprobe entnommen und in Formaldehyd fixiert. Anschließend erfolgte die immunhistochemische Auswertung der Proben mittels des TUNEL-Assay, wobei apoptotisch veränderte Zellen detektiert wurden. Die gewonnenen Ergebnisse wurden anschließend mittels der Varianzanalyse statistisch ausgewertet.
Die gewonnenen Ergebnisse zeigen, dass in den Kontaktschichten des Endothels und der Adventitia die höchsten Apoptoseraten in beiden Lösungen auftreten. In den Wandschichten des Subendothels und der Media werden zwar ebenfalls steigende Werte ermittelt, jedoch mit niedrigeren Steigerungsraten. Für alle vier Wandschichten kann ein signifikanter Einfluss des Zeitverlaufes auf die steigenden Apoptoseraten festgestellt werden. Des Weiteren zeigen sich im Endothel und in der Adventitia in der oxygenierten Celsiorlösung signifikant niedrigere Apoptoseraten im Vergleich zur nicht oxygenierten Celsiorlösung. Dagegen bestehen zwischen dem Subendothel und der Media keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Lösungen.
Anhand der gewonnenen Ergebnisse wird ersichtlich, dass während der Lagerung der venösen Grafts in der Celsiorlösung frühischämische Zelltodereignisse auftreten. Aufgrund der bisher guten Ergebnisse der Celsiorlösung bzgl. der Protektion thorakaler Organe könnte mit Hilfe dieser Lösung das Ausmaß des Endothelzellschadens jedoch minimiert werden. Des Weiteren zeigt der Vergleich zwischen der oxygenierten und der nicht oxygenierten Celsiorlösung, dass die Oxygenierung der Lösung eine weitere Reduktion der Apoptoseraten insbesondere im Endothel und in der Adventitia bewirkt. Somit kann durch die Oxygenierung der Celsiorlösung der endotheliale Zellschaden in venösen Grafts weiter reduziert werden, wodurch die Graftvaskulopathie positiv beeinflusst werden kann. Somit könnte letztendlich die Rate an Graftverschlüssen und signifikanten Graftstenosen im weiteren postoperativen Verlauf reduziert werden.},

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