Happe, Stephan Engelbert: 3D-Infarktgrößenbestimmung im Kryoinfarktmodell der Maus. - Bonn, 2009. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-18140
@phdthesis{handle:20.500.11811/3865,
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author = {{Stephan Engelbert Happe}},
title = {3D-Infarktgrößenbestimmung im Kryoinfarktmodell der Maus},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2009,
month = nov,

note = {Einleitung: Myokardinfarktmodelle an transgenen Mäusen und verschiedene invasive und nicht-invasive morphometrischen Messverfahren sind Gegenstand der aktuellen Erforschung des kardialen Remodeling. Die heute meist üblichen Myokardinfarktmodelle basieren auf einem Gefäßverschluss mittels LAD-Ligatur für Ischämie-Reperfusions-Szenarien oder Verwendung eines Kryostempels für permanente Ischämie.
Zur Untersuchung des Remodeling ist die exakte Quantifizierung der Wanddicke in der Infarktregion von besonderer Bedeutung. Bislang konnte sie mit keinem nicht-invasiven Verfahren gezeigt werden. Durch die Entwicklung neuer hochauflösender Ultraschallsysteme erscheint nunmehr neben der reinen Muskelmassenbestimmung auch die Infarktgrößenbestimmung in murinen Modellen möglich. Die Ziele dieser Studie waren daher: Etablierung und Evaluation eines neuen rekonstruktiven dreidimensionalen Echokardiographie-Verfahrens zur Infarktgrößenbestimmung und Analyse des Remodelings im Kryo-Infarkt-Modell der Maus.
Methode: An 24 narkotisierten, thorakotomierten Mäusen der Spezies C57bI6 wurden gut reproduzierbare Kryoinfarkte mit 3mm und 4mm Sonden induziert. Nach Organisationszeiten zwischen 1 und 4 Wochen haben wir die Tiere r3D-echokardiographisch und histomorphometrisch untersucht. Mit der Methode der Scheiben von Kanno et al. (2002) und einem neu entwickelten Algorithmus zur Bestimmung der mittleren Wanddicken wurde kardiale Parameter (LVM, Volumen und Oberfläche der Infarkt- und Periinfarktzone, EF) in beiden Messreihen bestimmt und verglichen. Auch wurde erstmalig die exakte Wanddicke der Infarktzone im Kryomodell der Maus bestimmt. Zusätzlich ermittelten wir histomorphometrisch (Sirius Red) den Kollagenanteil der Infarkt- und Periinfarktzonen sowie des Remotemyokardiums. Auch konnten wir den unterschiedlichen Techniken der Kryoinfarktmethode spezifische Infarktgeometrien zuordnen.
Schlussfolgerungen: Die rekonstruktive 3D-Echokardiographie stellt eine erhebliche Verbesserung der echokardiographischen Messtechnik insbesondere für die Quantifizierung von Myokardinfarkten in murinen Modellen dar. Diese Neuentwicklung erlaubt die präzise Vermessung der Infarktnarbe auch nach asymmetrischem Remodeling.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/3865}
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