Stosz, Frederike Simone Almuth: Gefäßchirurgische und interventionelle Therapiestrategien bei der kritischen Beinischämie. - Bonn, 2011. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-24127
@phdthesis{handle:20.500.11811/4768,
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author = {{Frederike Simone Almuth Stosz}},
title = {Gefäßchirurgische und interventionelle Therapiestrategien bei der kritischen Beinischämie},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2011,
month = jul,

note = {Das Ziel dieser Arbeit war der Vergleich interventioneller und gefäßchirurgischer Therapiestrategien hinsichtlich ihrer Indikationsstellung und Effizienz in ihrer Anwendung bei der kritischen Beinischämie.
Es wurden retrospektiv 189 Patienten betrachtet, die im Zeitraum 2003 bis 2008 im Prosper-Hospital Recklinghausen wegen kritischer Beinischämie behandelt wurden. Es wurden insgesamt 267 Eingriffe durchgeführt. Dabei kamen auf interventioneller Seite 137 Eingriffe auf 92 Patienten, während die gefäßchirurgische Strategie in 130 Fällen bei 97 Patienten angewandt wurde.
Die Beobachtungen zeigen, dass die Vergleichbarkeit der beiden Methoden bezüglich ihrer Resultate eingeschränkt ist. Das Patientengut weist starke Unterschiede hinsichtlich der Gefäßläsion und der Ausprägung der arteriellen Verschlusskrankheit auf. Komplexere Läsionen und langstreckige Verschlüsse wurden bevorzugt mit gefäßchirurgischen Verfahren therapiert, so dass in der operativen Gruppe von einem stärkeren Befall und Schweregrad der Erkrankung ausgegangen werden muss. Interventionelle Verfahren, für die ein freier Zugangsweg notwendig ist, wurden zum Großteil für kurze Stenosen angewandt. Die Entscheidung für den Einsatz der jeweiligen Methode ist also stark von dem Befallsmuster abhängig. Hinsichtlich der Revisionen, Komplikationen und Amputationen sind die beiden Verfahren etwa gleichwertig.
Bei bestehendem Trend zu minimal-invasiven Behandlungsformen und unter Berücksichtigung finanzieller Aspekte sollte also bei entsprechender Läsionslage primär ein interventionelles Verfahren gewählt werden unter Offenhaltung der Option einer gefäßchirurgischen Behandlung bei Misserfolg. Patienten mit langstreckigen Verschlüssen, speziell bei Einschluss vorgeschalteter Segmente, profitieren vermehrt von der operativen Variante. Die Mitbehandlung der Risikofaktoren ist mit Bedacht auf ihre hohe Bedeutung für den Krankheitsverlauf unbedingt erforderlich.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/4768}
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