Becker, Pascal: Kathetersysteme für eine simultane zirkumferentielle Pulmonalvenen-Ablation bei paroxysmalem Vorhofflimmern : Vergleich des Cryo-Ballon-Katheters mit dem Mesh Ablator. - Bonn, 2011. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-24774
@phdthesis{handle:20.500.11811/4778,
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author = {{Pascal Becker}},
title = {Kathetersysteme für eine simultane zirkumferentielle Pulmonalvenen-Ablation bei paroxysmalem Vorhofflimmern : Vergleich des Cryo-Ballon-Katheters mit dem Mesh Ablator},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2011,
month = jul,

note = {Unter Vorhofflimmern versteht man eine supraventrikuläre Tachyarrhythmie mit unkoordinierter Erregungsausbreitung in den Atrien. Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung bei einer Prävalenz in der Gesamtbevölkerung von etwa einem Prozent. Die Katheterablation der Pulmonalvenen hat sich zu einer vielversprechenden Behandlungsoption für Vorhofflimmern entwickelt. Dabei sind Punkt-zu-Punkt-Ablationen zeitaufwändig und technisch anspruchsvoll. Daher sind Ablationskatheter, die eine simultane zirkumferentielle Ablation des gesamten PV-Ostiums ermöglichen, von großem Interesse. In diese Studie wurden 66 Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern eingeschlossen, um die prozeduralen Ergebnisse der PV-Ablation mit dem Arctic Front® Cryoablation Balloon Catheter oder dem Bard High Density Mesh Ablator® (HDMA) zu vergleichen. Zwischen den beiden Patientengruppen gab es keine signifikanten Unterschiede bezüglich Alter, Geschlecht, Vorhofflimmeranamnese, spezifische antiarrhythmische Vormedikation, Grunderkrankungen oder echokardiographischer Parameter. Die Untersuchungsdauer war für den Cryo-Ballon signifikant länger (181 ± 55 Minuten) verglichen mit dem HDMA (144 ± 51 Minuten), ebenso die Durchleuchtungszeit 44 ± 17 Minuten (Cryo) zu 28 ± 16 Minuten (HDMA). Der primäre Isolationserfolg ohne zusätzlichen Katheter lag bei 79 % der Pulmonalvenen im Studienarm Cryo und bei 95 % der Pulmonalvenen im Studienarm Mesh. Bei 42,5 % der Patienten im Studienarm Cryo konnten alle vier Pulmonalvenen ohne Einsatz eines zusätzlichen Katheters isoliert werden. Dies gelang bei 85 % der Patienten im Studienarm Mesh. Diese Unterschiede zugunsten des HDMA sind signifikant. Als einzige schwere Komplikation wurde im Studienarm Mesh eine Perikardtamponade beobachtet. Bei Cryo-Ablationen zeigt sich auch in dieser Arbeit die Schädigung der Nervus phrenicus als häufigste Komplikation (25 %). Bei 22,5 % der Patienten im Studienarm Cryo erfolgte eine Re-Ablation, im Studienarm Mesh bei 27 % der Patienten.
Diese prozeduralen Ergebnisse zeigen einen signifikanten Vorteil für den Bard High Density Mesh Ablator®.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/4778}
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