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Konkremententfernung mit einem durch Laserfluoreszenz kontrollierten Er:YAG Laser

dc.contributor.advisorBraun, Andreas
dc.contributor.authorBrede, Olivier
dc.date.accessioned2020-04-16T10:52:09Z
dc.date.available2020-04-16T10:52:09Z
dc.date.issued12.07.2011
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/4806
dc.description.abstractZiel dieser Arbeit war es zu überprüfen, inwieweit ein Er:YAG Laser mit Fluoreszenzrückkopplungssystem zur Konkremententfernung geeignet ist.
20 Zähne mit Konkrementen auf der Wurzeloberfläche sowie das Handstück des Key Laser III® wurden auf einer optischen Bank justiert. Der Laser arbeitete mit einer Wellenlänge von 2,94 µm und einer Pulsdauer von 250 µs. Pulsenergien von 140 mJ wurden mit einer Wiederholungsrate von 10 Hz unter Verwendung des Handstücks 2061 und eines neuentwickelten Lichtleiters unter kontinuierlicher Wasserzuführung verwendet. Der verwendete Schwellenwert der Laserfluoreszenzrückkopplung wurde bei den einzelnen Versuchsreihen von anfänglich 10 [U] um jeweils 1 [U] erniedrigt, bis der Schwellenwert 1 [U] erreicht war.
Aus allen Zähnen, wurden histologische Dünnschliffpräparate hergestellt, die fotografiert wurden. Für die histomorphometrische Auswertung wurden die Zementdicke der bearbeiteten Wurzeloberfläche sowie die Zementdicke der unbearbeiteten gegenüberliegenden Wurzelseite (Kontrolle) vermessen, um den therapiebedingten Zahnhartsubstanzabtrag ermitteln zu können. Von 15 Zähnen wurde der Konkrementabtrag beim jeweiligen Schwellenwert mit standardisierten Fotographien der Wurzeloberfläche festgehalten. Die Fotos wurden planimetrisch vermessen, um so die Abtragsrate, bezogen auf die Ausgangsmenge zu bestimmen. Die vorliegende Studie zeigt, dass die auf der Wurzeloberfläche verbliebene Konkrementmenge abhängig ist vom voreingestellten Fluoreszenz- Schwellenwert.
Durch eine Absenkung unter den vom Hersteller angegebenen Laserfluorezenzschwellenwert von 5 [U] kann eine stärkere Reinigung von Wurzeloberflächen erreicht werden.
Die histomorphometrische Analyse ergab, daß im Rahmen der Behandlung die bestehende Gefahr eines Abtrags von Wurzelzement selbst bei Erniedrigung unter den vom Hersteller vorgegebenen Schwellenwert klinisch vernachlässigt werden kann, da das Ausmaß des Hartsubstanzabtrages unter dem der konventionellen Therapie liegt und so auf die Möglichkeit einer hartsubstanzschonenden Therapie hinweist.
en
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleKonkremententfernung mit einem durch Laserfluoreszenz kontrollierten Er:YAG Laser
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-25474
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID2547
ulbbnediss.date.accepted18.04.2011
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeReich, Rudolf H.


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