Klöcker, Miriam: Hochfeld Magnet-Resonanz-Tomographie der Wirbelsäule bei 3,0 Tesla mit paralleler Bildgebung. - Bonn, 2011. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-26460
@phdthesis{handle:20.500.11811/4819,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-26460,
author = {{Miriam Klöcker}},
title = {Hochfeld Magnet-Resonanz-Tomographie der Wirbelsäule bei 3,0 Tesla mit paralleler Bildgebung},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2011,
month = dec,

note = {Die Hochfeld-Magnetresonanztomograpie bei 3,0 Tesla (T) ist mittlerweile im klinischen Alltag etabliert. Als ihr größter Vorteil wird das erhöhte Signal-zu-Rausch Verhältnis angesehen. Nachteilig kommt es zu einem schnelleren Erreichen der Grenze der Spezifischen-Absorption-Rate und erhöhter Anfälligkeit für Suszeptibilitätsartefakte. Diese Probleme können heute durch Einsatz paralleler Bildgebungsverfahren wie Sensivity Encoding (SENSE) und Refokussierungstechniken (engl.: flip angle sweep, kurz: FAS) gelöst werden. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Studie die Halswirbelsäule acht gesunder Probanden mittels einer Spule, die SENSE-fähig ist und eine Veränderung des Winkels des Refokussierungspulses erlaubt.
Im ersten Teil werden unter Veränderung der Echozeit Aufnahmen bei 1,5 T und 3,0 T anhand des Parameters Kontrast miteinander verglichen.
Im zweiten Teil werden unter kontinuierlicher Veränderung von Echozeit und Winkel des Refokussierungspulses Daten akquiriert und wiederum bezüglich des Kontrastes verglichen. Die Datenauswertung erfolgte sowohl quantitativ unter Verwendung von explorativer Datenanalyse und Post-Hoc Analyse nach Bonferroni (SPSS, Version 14, excel, Version 2003), als auch qualitativ durch einen erfahrenen Radiologen. Die quantitative Betrachtung der Daten bei 1,5 T und 3,0 T ergab, dass die Kontrastverhältnisse bei 1,5 T durchschnittlich höher waren als bei 3,0 T. Im Vergleich der beiden Feldstärken unterschieden sich alle Kontraste bis auf Knochen-Myelon und Knochen-Liquor signifikant voneinander. Sowohl bei 1,5 T als auch bei 3,0 T lässt sich eine Abhängigkeit der Kontrastes von der Echozeit erkennen: mit kürzer werdender Echozeit nimmt der Kontrast ab. Die qualitative Analyse zeigte, dass die Kontraste bei 3,0 T subjektiv besser bewertet wurden.
Bei kontinuierlicher Veränderung der Echozeit und des Winkels des Refokussierungspulses, konnte festgestellt werden, dass sich statistisch die Echozeit 120 ms signifikant von den anderen Echozeiten abgrenzt und hier auch insgesamt die höchsten Kontraste zu verzeichnen waren. Darüber hinaus zeigte sich ein deutlicher Abfall des Kontrastes ab den Winkeln 75° und kleiner. Dies wird durch die qualitative Beurteilung gestärkt, hier werden jedoch kürzere Echozeiten als überlegen bewertet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kombination von SENSE und FAS auch mit Variation der Echozeit eine klinisch einsetzbare Untersuchungstechnik darstellt, die gleichzeitig die Gesamtaufnahmedauer der Messsequenzen reduzieren kann.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/4819}
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